Full text : 1906 (0007)

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Der höchste Preis soll Z0 Mk., der niedrigste nicht weniger
als 10 Mk. betragen, Außerdem wird die Illustrierte landw.
Zeitung noch künstlerisch ausgeführte Diplome, welche die Preise als
„Kühn-Preise“ kennzeichnen, zur Verfügung stellen.
Auf die Bewerbung des landw. Bezirksausschusses Homburg er—
folgte die erfreuliche Mitteilung, daß unter den in Betracht kommenden
Vereinen dem landw. Bezirksvereine Homburg der Be—⸗
trag von 200 Mtk. als Kühn-Preis für das Jahr 1906
durch Loosentscheid zugefallen ist.
Zur Aufstellung des Programmes für die hienach durchzu—
fuüͤhrende Pflüger-, Mäher- und Melkerinnen-Konkurrenz, welche dem
landw. Bezirks-Ausschusse überlassen ist, ergeht nunmehr vorerst die
Aufforderung an diejenigen, welche befähigt und gewillt sind, sich an
dieser Preiskonkurrenz zu beteiligen, sich durch Vermittlung der
Bürgermeisterämter anher anzumelden.
Hiezu wird folgendes bemerkt:
1) Bei den Mähern erstreckt sich der Wettbewerb auf das
Mähen von Gras, Klee oder Korn mit der Sense. Jeder
Konkurrent hat hiezu seine Sense selbst mitzubringen. Mäh⸗—
maschinen sind ausgeschlossen.
2) Das Pflügen wird nur mit dem Karren-Wendepflug
ausgeführt. Pflug und Bespannung werden an Ort und
Stelle bereit gestellt werden.
3) Zur Preiskonkurrenz bei Ziff. 1I und 2 sind nur Haus—
söhne von Landwirten, welche im Dienste und Brote
ihrer Eltern stehen, und landw. Dienstboten zugelassen.
Selbstständige Landwirte sind ausgeschlossen.
4) Beim Melken sind nur Töchter von Landwirten,
welche bei ihren Eltern in Dienst stehen und landw.
Dienstmägde zugelassen Männliche Personen sind
ausgeschlossen.
5) Die Anmeldungen müssen bis zum 1J. Juli dss.
Irs. beimunterfertigten Vorsitzenden des landwe
            
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