Full text : 1905 (0006)

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sprechende sonstige Vorbildung. Bei der günstigen Verkehrslage von
Homburg können die meisten Schüler täglich die Eisenbahn zur Hin—
und Rückfahrt benützen, wzu Schülerfahrkarten mit Fahr—
taxermäßigung gewährt werden. Bei der Auswahl von Kost⸗
häusern und Logis für solche Schüler, die sich dauernd in Homburg
aufhalten wollen, ist die Schulleitung soweit als möglich behilflich
und werden die Schüler gewissenhaft beaufsichtigt. Das Schulgeld
beträgt für den Winter nur 10 Mark; Minderbemittelten kann der
Erlaß des Schulgeldes und die Gewährung von Stipendien
in Aussicht gestellt werden.
Der Besuch der landw. Winterschule entbindet nicht
nur während der Dauer des Kurses, sondern auch wäh—
rend desdarauffolgenden Sommerhalbjalbjahres von
der Sonntagsschule.
Die Anmeldungen der Schüler haben bis längstens 2. No⸗
vember ds. Irs. bei dem unterfertigten Amte oder dem Haupt-⸗
lehrer Herrn Ludwig Laubenstein in Homburg (Wohnung: Eisen—
bahnstraße gegenüber Hotel Dümmler) zu erfolgen, welch' letzterer
auch alle gewünschten Aufschlüsse erteilt. Der Anmeldung ist das
Schulentlassungs- und ein Leumundszeugnis beizufügen.
Die Herrn Bürgermeister werden beauftragt, vorstehende Bekannt—
machung sofort mehrere Male im Gemeindebezirk zu veröffent⸗
lichen und für die weiteste Verbreitung derselben in den Kreisen der
Landwirte Sorge zu tragen. Auch erwarte ich von den Herrn Buͤrger⸗
meistern, daß sie bemüht sind, der gemeinnützigen Anstalt Schüler zu—
zuführen und namentlich auch in den Kreisen kleinerer Land—
wirte dahin zu wirken, daß dieselben ihre Söhne in die neue An—
stalt schicken. Bei der günstigen Bahnverbindung werden sich die
Kosten, die aus dem Besuche der Winterschule erwach—
sen sehr gering stellen und können dieselben von jedem Land—
wirte leicht getragen werden. Durch die großen Vorteile, welche sich
aus dem Anstaltsbesuch für die Schüler ergeben, werden dieselben
reichlich aufgewogen. Herr Landwirtschaftslehrer Laubenstein
            
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