Full text: 1962 (0090)

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Die Tagesanlage des neuen Warndtschachts 
Von Diplom-Ingenieur Reinhard Billotet und 
Maschinenfahrsteiger Vinzenz Philippi 
E3ei der Planung der Tagesanlage galt es, eine 
Reihe von Grundsätzen und besonderen Gesichts 
punkten zu berücksichtigen. Eine der grundsätzlichen 
Forderungen war die Schaffung einer übersichtlichen 
und in sich geschlossenen Anlage. Besonderes Au 
genmerk war auf eine zweckmäßige Anordnung zu 
richten, also auf kurze Wege für die einzelnen Ar 
beitsvorgänge, eine Behinderung der einzelnen Ar 
beitsvorgänge und -wege untereinander möglichst 
zu vermeiden und eine zweckmäßige Konzentration 
verbundener und verwandter Betriebe zu erreichen. 
Außerdem kam es darauf an, unter Berücksichtigung 
späterer betrieblicher und technischer Entwicklung 
Erweiterungsmöglichkeiten mit einzuplanen. Auch 
die architektonische Formgebung (schön und doch 
zweckmäßig) spielte bei den zu berücksichtigenden 
Grundsätzen eine Rolle. 
Eine bestimmte Anordnung der Tagesbauten war 
auch durch besondere Gegebenheiten bedingt. So 
wurden der Standort des Förderturmes und die 
Lage der Schachtachse durch den Standort des 
Schachtes und der untertägigen Grubenbaue be 
stimmt. Die Lage des Grubenbahnhofs wurde durch 
die Trassenführung des Bundesbahnanschlußgleises 
Großrosseln—Warndtschacht, durch die Lage des 
Schachtes sowie durch die Geländeverhältnisse ge 
geben. Bei der Führung der Umgehungsstraße er 
folgte die Umlegung der das Betriebsgelände von 
Norden nach Süden durchquerenden Landstraße 
Ludweiler—Karlsbrunn längs der östlichen Grenze 
des Betriebsgeländes. Zechenstraße und Einfahrt 
zur Schachtanlage sind durch die im Osten des Be 
triebsgeländes verlaufende Landstraße gegeben. 
Die elektrische Energieversorgung erfolgt über das 
Teilansicht der noch im Bau befindlichen Tagesanlage der neuen Schachtanlage im Warndt (aufgen. Ende Oktober 1961)
	        
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