Full text: 1959 (0087)

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Bootstaufen oder ähnliches. Nicht nur im Saar 
land ist dieser Gruß in Anwendung; er hat sich 
auch über die Grenzen hinaus in Lothringen ein 
geführt. 
Der Bergmann ist mit Recht stolz auf seinen 
Gruß und hat ihn gegen politische Stremungen 
durch Kriegs Wirrnisse bis heute behauptet. In 
einer Fülle von Liedern und Gedichten kehrt 
immer wieder der Gruß „Glückauf“ — Künder 
eines Standes, welcher mit Stolz sein Wappen 
tragen darf. 
Die Perle Lina 
„Lina“, erklärte die Frau des Zeichners Job 
dem neuen Mädchen: „Es ist bei uns üblich, 
daß Sie abends immer gute Nacht sagen.“ 
Am Abend riß Lina die Tür auf und brüllte 
ins Wohnzimmer: „Gute Nacht... Ich gehe 
jetzt schlafen!“ —■ „Leise, Lina. Sie müssen 
das leise sagen“, wurde sie belehrt. Am näch 
sten Abend war Job mit ein paar Kollegen 
allein zu Hause. Da kam Lina ins Zimmer, 
ging auf Zehenspitzen auf den Hausherrn zu 
und flüsterte ihm ins Ohr: „Herr Job, ich geh* 
jetzt ins Bett., 
* 
Über den Durst getrunken 
Herr Lehmann, Kanzleivorsteher bei einem 
Rechtsanwalt, hatte bis tief in die Nacht ge 
zecht. Am nächsten Morgen erwachte er mit 
einem grauenhaften Kater. Er blickte auf die 
Uhr und stellte zu seinem Entsetzen fest, daß 
es bereits nach zehn war. Längst hatte er im 
Büro sein müssen . . . Schließlich schleppte er 
sich zum Telefon und rief seinen Chef an. Er 
murmelte etwas von Kopfschmerzen, Fieber 
und Schüttelfrost ... er könne heute unmög 
lich in die Kanzlei kommen ... „Aber mein 
Lieber, das macht doch nichts“, beschwichtigte 
ihn der Rechtsanwalt freundlich, „bleiben Sie 
ruhig im Bett und pflegen Sie sich ordentlich, 
damit Sie morgen wieder gesund sind. Heute 
brauchen Sie nicht zu kommen ... Es ist 
Sonntag . ..“ 
* 
Milch mit Kognak 
Ein Amerikaner hatte sich bei einer Wande 
rung durch den Schwarzwald verirrt. Schließ 
lich brach er bewußtlos zusammen. Holzfäller 
fanden ihn und brachten ihn in ein nahes 
Bauerngehöft. Dort flößte man ihm Milch ein, 
in die man einen doppelten Kognak gemischt 
hatte. Kaum waren die ersten Tropfen dieses 
Getränkes über die Lippen des Amerikaners 
geflossen, als auch schon die Lebensgeister in 
ihm erwachten. Mühsam richtete er sich auf 
und murmelte: „Sagen Sie bitte ... kann man 
diese Kuh kaufen?“ 
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