Full text: 1953 (0081)

41 
(= 82 PS). Dazu kamen 
Sonderkonstruktionen für 
Spezialzwecke, wie der 
Kohlenhobel (Bild 8), der 
sogen. Schrämlader (Bild 9) 
oder modernste Vortriebs 
maschinen (Bild 10). 
Wir sehen, daß diese 
Entwicklung immer schnel 
ler voranschritt und daß 
man die modernen Schräm 
maschinen auch zum La 
den einsetzt. So ist der 
Schritt von der Teil- zur 
Vollmechanisierung ohne 
Übergang vollzogen wor 
den. Von den heute im 
saarl. Steinkohlenbergbau 
laufenden 150 Streben 
werden etwa 120 Strebe 
( = 80%) geschrämt und 
von der täglichen Durch 
schnittsförderung von 
52 000 t sind rund 40 000 t 
(= 77 %) geschrämte 
Kohle. Die Auslegerlängen 
reichen von 1,00 m bis 
2,50 m, doch haben 50 % 
davon eine Länge zwi 
schen 1,60 m und 1,80 m. 
In diesen Streben sind 
die Typen AB 15 (54 PS), 
SEKE 40 (40 PS) SEKE 70 
(54-68-80 PS) und HXT 
(60 PS) eingesetzt. Der 
Aufbau der Getriebe ist 
bei allen Maschinen in 
etwa der gleiche. Die Ab 
messungen schwanken in 
der Länge (ohne Ausleger) 
von 2,30 m bis 3,00 m, in 
der Höhe von 38 cm bis 
44,5 cm und in der Breite 
von 66 cm bis 85 cm. In 
der Mitte der Maschine 
sitzt der Elektromotor, 
dessen Welle auf der 
einen Seite die Winde 
zum Vorschub der Ma 
schine antreibt. Hinzu 
kommt bei den Typen 
SEKE noch eine im Schräm 
kopf eingebaute automa 
tische Schwenkvorrich- 
tung, die wie das Ge 
triebe des Schrämkopfes 
von der anderen Seite des 
Elektromotors angetrieben 
wird. 
Auch die Schrämarbeit 
selbst geht bei allen Ma- 
Hydraulischer Turm 
Abb. 8 Der Kohlenhobel
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.