Full text: 1952 (0080)

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Von C. L. Schaffner 
Ich sinne oft, die riss’gen Hände fromm gefaltet, 
wie rasch und seltsam gar mein Leben floss dahin. 
Dass über seinen Tiefen Gottes Hand gewaltet, 
bleibt mir vor allem Schönen köstlichster Gewinn. 
War's schön? So frag' ich still mich in Gedanken 
und freue mich des Weibes und der Kinder G ück - 
Die finst’ren Schatten seh' ich fern von danner wanken, 
sie Messen vieles Bittere zurück. 
Der Schacht und auch der Grube dunkle Türme 
sind fremd mir jetzt, seitdem die Hände ruh’n.. 
Doch oft ist mir, als ob es in mir stürme 
und riefe mich aufs neu zu weit'rem Tun. 
Ich möchte gern - doch ach, ich muss es lassen - 
zur Arbeit wurd‘ der Atem mir zu krank. 
So wand’re ich täglich durch die alten Gassen 
und sonne mich verstohlen auf des Parkes Bank. 
Die meisten dieser sicherheitsmäßigen Ein 
richtungen sind zwar dem Außenstehenden 
wenig bekannt. Jedoch ist eine große Sicher 
heit in der Grube unerläßlich. Die Grube birgt 
bekanntlich eine Menge Gefahren in sich, die 
durch die Elektrizität nicht erhöht werden 
dürfen. Deshalb erwartet der Elektriker vom 
Bergmann, daß er die elektrischen Einrichtungen 
so behandelt, wie man Schutzmaßnahmen im 
allgemeinen zu behandeln pflegt. Vor allem 
ist auch auf die Hauptkabel in Querschlägen 
und Richtstrecken zu achten, dort werden die 
jahrelang verlegten Kabel kaum noch beachtet 
und können daher durch Unvorsichtigkeit 
irgendwelchen Beschädigungen- ausgesetzt wer 
den. Der Stand der Technik erlaubt es zur 
Zeit noch nicht, den Kabelsch itz von 100% 
auf die Hauptkabel auszudehnen. Die Technik 
schreitet aber unaufhaltsam vorwärts und die 
Schutzmaßnahmen werden noch vollkommener. 
Der Beweis für die Sicherheit kann dadurch 
erbracht werden, daß im Bereich der Saargruben 
mit dem Jahre 1946 noch kein schwerer Unter- 
tage-Unfall durch Elektrizität zu verzeichnen 
war. Dies gibt uns das Rüstzeug, in die Elektri 
fizierung ein geeignetes Vertrauen zu setzen
	        

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