Full text: 1952 (0080)

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Der alte Lewenstein mußte 1614 noch den 
Schmerz erleben, seinen zweiten Sohn Hans 
Wilhelm Christoph in der Burg Eppelborn im 
Verlaufe von Familienstreitigkeiten von dem 
Schwager seines ältesten Sohnes, Herrn von 
Morbach, getötet zu sehen. Morbach floh und 
konnte nicht zur Rechenschaft gezogen werden. 
Auch Georg Friedrich v. Lewenstein ging es 
nicht besser als seinem Vater. Er hatte mehr 
Schulden als Haare auf dem Kopfe. Noch 1622 
mußte er den als Lehen von Lothringen erhal 
tenen Hof Calmesweiler wegen einer Schuld 
von 2000 Gulden an Hans Knöpfler aus Sarre- 
guemines verpfänden, und die Wiedereinlösung 
gelang ihm nur mit großen Schwierigkeiten. 
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Als die Herrschaft Eppelborn im 17. Jahr 
hundert an die Herren v. Buseck fiel, da schlug 
auch für die alte, finstere und feuchte Burg 
Eppelborn bald das letzte Stündlein. Die Herren 
v. Buseck erbauten ein modernes Schloß in 
Calmesweiler und die Burg in Eppelborn wurde 
verlassen. Sie verfiel, da sich niemand um sie 
kümmerte, und 1791 berichtete der Oberamt 
mann Moser: 
„Beim Dorf Eppelborn im Wiesengrund 
ist das großen Theils verfallene alte Schloß 
dieses Namens vorhanden.“ 
Der Materialismus des 19. Jahrhunderts hat 
die Ruine als Steinbruch benutzt und abgetra 
gen. Auch der Weiher, der den Burggraben 
bewässerte, verschwand. 
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