Full text: 67.1939 (0067)

Worte des Führers 
„Als glückliche Bestimmung gilt cs mir heute, 
daß das Schicksal mir zum Geburtsort gerade 
Braunau am Inn zuwies. Liegt doch dieses Stadt- 
chen au der Grenze jener zwei deutschen Staaten, 
deren Wiedervereinigung mindestens uns Jüngeren 
als eine mit allen Mitteln durchzusiihrende Lebens- 
aufgabc erscheint! 
Deutschösterreich muß wieder zurück zum großen 
deutschen Oltutterland, und zwar »licht aus Grün¬ 
den irgerrdioelcher wirtschastlicheu Erwägungen her¬ 
aus. Nein, nein: Auch wenn diese Vereinigung, 
ivirtschastlich gedacht, gleichgültig, ja selbst wenn ste 
schädlich wäre, ste müßte dennoch stattfinden. Glei¬ 
ch e ö B l nt gehörtin ein gern einsames 
Adolk tlitler »/Vtein Kampf« C i ch." 
Oer Tührer in seinem 5chluK-- 
appell am 9. April in Wien, 
am Tag des Großdeutschen 
Reiches 
„Ich glaube, daß es auch Gottes Wille war. von 
hier einen Knaben in das Reich zu schicke», ihn groß 
werden zu lassen, ihn zum Führer der Nation zu 
erhebe»», um es ihm zu ermöglichen, seine Heimat in 
das Reich hineinzuführen. Es gibt eine höhere Be¬ 
stimmung, und wir alle stnd nichts anderes als ihre 
Werkzeuge. 
Als am 9. März Herr Schuschnigg sein Ab¬ 
kommen brach, da fühlte ich in dieser Sekunde, daß 
nun der Ruf der Vorsehung an mich ergangen war. 
Und waö stch darr»» abspielte in drei Tagen, war 
auch nur denkbar im Vollzug eines Wunsches und 
Willens dieser Vorsehung."
	        
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