Full text: 66.1938 (0066)

Das Ergebnis der vergangenen Jahre macht zur 
Gewißheit, dag auch die Aufgaben von morgen 
gelöst werden. Denn günstigere Bedingungen hat 
noch keine andere Wehrmacht in der Geschichte 
vorgefunden. Nationalsozialistische Weltanschau¬ 
ung und Lebensführung ist ideelles und prak¬ 
tisches Soldatentum. Nationalsozialistische Volks- 
Generaloberst und Oberbefehlshaber des 
Heeres F r h r. v. Fritsch hat der neuen Aus¬ 
bildungsvorschrift für die Infanterie, die durch 
die Einführung der zweijährigen Dienstpflicht 
nötig wurde, grundsätzliche und bedeutsame Leit¬ 
sätze über die militärische Erziehung voran¬ 
gestellt, in denen es u. a. heißt: 
Wehrdienst ist Ehrendienst am deutschen Volke. 
Er fordert von dem Soldaten bedingungslosen 
Einsatz für das Lebensrecht und den Lebensraum 
| der Nation bis zum Opfer des eigenen Lebens. 
Den Soldaten für seine hohe Aufgabe vorzu¬ 
bereiten, ist Zweck der Erziehung und Ausbil¬ 
gemeinschaft heißt Wehrgemeinschaft aller Deut¬ 
schen. Nationalsozialistische Politik ist Wehr¬ 
politik im Dienste des Friedens, der Ehre und 
der Freiheit. 
(Aus dem „Jahrbuch des deutschen Heeres". 
Verlag von Breitkopf & Härtel, Leipzig.) 
Leitsätze des Oberbefehlshabers 
des Heeres 
düng. Richtschnur für ihre Durchführung bilden 
die Forderungen, die der Krieg stellt, Meben der 
körperlichen und militärischen Ausbildung be¬ 
dingen die sittlichen und seelischen Kräfte des 
Soldaten seinen Wert im Kriege. Diese Kräfte 
zu heben, ist die Aufgabe der soldatischen Er¬ 
ziehung. Der Beruf des Soldaten verlangt 
Willenskraft, Wagemut und Härte, Pflicht¬ 
bewußtsein, Ehrgefühl und Bescheidenheit sollen 
seine Träger auszeichnen. Ohne Manneszucht ist 
Soldatentum nicht zu denken. Manneszucht ist 
der Grundpfeiler des Heeres. Sie zeigt sich in 
unbedingtem Gehorsam auch in schwierigen Ver- 
Die Erziehung zum Soldaten 
Die Wehrmacht (70er) auf dem Marsch zum Mai°Platz in Saarbrücken 
Aufnahme: Photo-Dohm, Saarbrülen 
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