Full text: 64.1936 (0064)

St.ßarbara! 
Jn jeder nacht 
fahr mit uns 
in den tiefen 
Sdiatht. 
Steh du uns hei 
in aller Not, 
bewahr uns 
vor dem jähen 
kohl 
stlles oersmannsgcbet 
Der betende Saarbergmann 
Solange es an der Saar Kohlenbergbau gibt, 
ist es Sitte, das; die Belegschaft der Grube 
vor der Ausnahme der Arbeit ein gemeinsames 
Gebet verrichtet. Diese Sitte bat sich all die 
Jahrzehnte hindurch erhalten. Nur während 
der Franzosenherrschaft isSes den marxistischen 
Hetzern gelungen, die Belegschaften einiger 
Gruben dahin zu bringen, daß sie den alten 
sinnvollen Brauch aufgaben. Nach der glänzen¬ 
den Abstimmung über die Zukunft des Saar¬ 
gebiets und der sich hieran anschließenden Rückkehr 
der Gruben in deutschen Besitz und der Beseiti¬ 
gung des marxistischen Einflusses, wird allent¬ 
halben wieder vor der Einfahrt das übliche 
Gebet verrichtet. 
+ 
Das nebenstehende Bild stellt eine Aufnahme von der 
zwei Meter hohen Bronze-Plastik „Der betende Saar- 
bergmann" dar. Das Kunstwerk ist eine Arbeit 
unseres saarländischen Bildhauers Fritz Koellc. Es 
wurde dem Führer und Reichskanzler von der Beleg¬ 
schaft des Betriebes Zschimmer & Schwartz (Greiz- 
Dolan) zum 1. Mai, dem Feiertag der nationalen Arbeit, 
und zur Erinnerung an den großen deutschen Sieg 
an der Saar am t3. Januar 1933 zum Geschenk 
gemacht. Wie sehr der Führer gerade dieses Kunstwerk 
schätzt — das des Saarbergmamies schweres l?os, 
insbesondere während der Zeit von 1916 bis 1935 
zum Ausdruck bringt — zeigt die Tatsache, daß er 
cs^in der Reichskanzlei, unmittelbar in feiner Rahe 
aufstellen ließ und an den Betriebsführer der genannten 
Firma, Dr. Ing. Rud. Schwartz, ein Schreiben richtete 
in dem cs u. a. heißt. „Sic haben mir mit der wert¬ 
vollen Bronze-Plastik „Betender Bergmann", die Sie 
mir im Rainen der Betriebegemcinjchast übersandten, 
eine besondere Freude bereitet. Ich darf Sie bitten, 
allen Beteiligten meinen aufrichtigsten Dank zu über¬ 
mitteln". 
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