Full text: 64.1936 (0064)

„9Zur in der eigenen Kraft ruht das Schicksal 
jeder Nation." 
(Moltke im Reichstag 1. 3. 80) 
Nation und Ehre. 
„Nichtswürdig ist die Nation, die nicht ihr Alles 
freudig fetzt in ihre Ehre." 
(Schiller) 
„Ehre geht vor Geld und Gut." 
(Sprichwort) 
„Lieber in Ehren sterben, als in Schanden leben." 
(Persisches Sprichwort) 
Gemeinnutz geht vor Eigennutz. 
„Das Wohl des Volkes soll das oberste Gesetz 
sein." 
(Cicero „de legibus") 
„Sehr weislich geschieht alles, was für das 
Gemeinwohl geschieht." 
(Spruch am Hohen Tor zu Danzig) 
„Eigennützig, keinem nützlich." 
(altes Sprichwort) 
„Eigennutz erwürget auch den Freund." 
(altes Sprichwort) 
„Wenn alles Menschtums ist Wurzel Eigennutz. 
Komm, laß uns reinigen die Wurzel von dem 
Schmutz." 
(Rückort) 
„Freigebig ist nicht, wer nur gibt, 
Wo ihm kein Mangel droht, 
Freigebig ist, wer Hunger hat, 
Und teilt mit dir sein Brot." 
(Rückcrt) 
Einigkeit. 
„Einigkeit macht stark." 
(alles Sprrchwort) 
„Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern." 
(Schiller 
„Wir sind ein Volk, und einig woll'n wir 
handeln." 
(Schiller) 
Deutsche Sprache. 
..Welche Sprache darf sich mit der deutschen 
messen, welche andere ist so reich und mächtig, 
so mutig und anmutig, so schön und so mild 
als unsere. 
(Börne) 
Gottesfurcht. 
„Wir Deutschen fürchten Gott, aber sonst nichts 
in der Welt." 
(Bismarck im Reichstag 6. 2. 88,- 
Wertschätzung der Arbeit. 
„Arbeit macht das Leben süß, 
Macht es nie zur Last, 
Der nur hat Bekümmernis, 
Der die Arbeit haßt." 
(Gottlieb Wilh. Vurmanii, 1792) 
„König auf Erden 
Kann man durch Arbeit werden." 
(A. Nivl 
„Arbeit ist des Blutes Balsam. 
Arbeit ist der Tugend Quell." 
(Herder) 
„Arbeit ist des Bürgers Zierde, 
Segen ist der Mühe Preis, 
Ehrt den König seine Würde, 
Ehret uns der Hände Fleiß." 
(Schiller) 
„Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht 
essen." 
(Paulus an die Thessaloutcher) 
Segen der Freude. 
„Die Freude ist ein Lebensfaktor und ein Le¬ 
bensbedürfnis, eine Lebenskraft und ein 
Lebenswert. Jeder Mensch hat ein Bedürf¬ 
nis nach Freude und ein Anrecht auf 
Freude." 
(Bischof v. Kepplcr) 
„Die Freudigkeit ist die Mutter aller Tugenden." 
(Goethe) 
„Ich fragte die Welt, die alte, 
Was sie als Bestes enthalte 
In ihrem großen Gebäude, 
Sie sagte: des Herzens Freude." 
(Bodensledt) 
„Wir sind die Könige der Welt, 
Wir sind's durch uns're Freude." 
(G. W. Chr. Starke, 1784) 
„Mach andern Freude! 
Du wirst erfahren, daß Freude freut." 
(Bischer) 
Nürnberg. 
..Nürnberg ist eine Stadt, 
Die Gott gar viel zu danken hat." 
(Jos. Ammann, 158$) 
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