Full text: 62.1934 (0062)

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Januar 
Februar 
Mär? 
1 M. 
2 D. 
3 M. 
4 D. 
5 F. 
6 S. 
Aeuj.Weschn.Hhr. ® 
Martarius 
Genovefa 
Titus 
Telesphorus 
Keil. 3 Könige 
7 S. 
Kprphan. Luzian 
8 M. 
Severin C 
9 D. 
Julian 
10 M. 
Agathon 
11 D. 
Hygin. 
12 F. 
ArkadiuS 
13 S. 
Gottfried 
14 S. 
1. n. Kpiph. Felix 
15 M. 
Maurus G 
16 D. 
Marzellus 
17 M. 
Ant. Erem. 
18 D. 
Petri Stuhlseier 
19 F. 
Knut 
20 S. 
Fabian, Sebastian 
2t L. 
2. n. Epiph. Agnes 
22 M. 
Vinzenz $ 
23 D. 
Emerentia 
24 M. 
Timotheus 
Pauli Bekehr. 
25 D. 
26 F. 
Polykarp 
27 S. 
Joh. Chrysostomus 
28 S. 
Septuages. 
Karl der Große 
29 M. 
Franz v. S. 
30 D. 
Martina ® 
31 M. 
Petr. Nolask. 
1 D. 
2 
Brigitta 
Mariä Lichtmess. 
Blasius 
4 S>. 
5 M. 
9 D. 
7 M. 
8 D. 
9 F. 
10 S. 
Serag. Andr. Corf 
Agatha 
Dorothea 
Richard C; 
Joh. v. Math« 
Apollonia 
Scholastika 
11 S. 
12 M. 
13 D. 
14 M. 
15 D. 
16 F. 
17 S. 
Kstomihi Adolf 
Eulalia 
Fastnacht. Benign. 
Afchsrm. Valent. G 
Fausttnus 
Juliana 
Donatus 
18 S. 
19 M. 
20 D. 
21 M. 
22 D. 
23 F 
24 S. 
Invoc. Simeon 
Gabinus 
Eleutherius 
Quak. Eleonora J 
Petri Stuhls. z.Ant.j 
Petr. Damiant 
Matthias Apostel, 
Pair. d.Diöz. Trier 
25 K- 
26 M. 
27 D. 
28 M. 
Acm. Walburg 
Mechthild 
Leander 
Justus, Oswald 
1 D. 
2 F. 
3 S. 
Albinus ® 
Simplic. 
Kunigunde 
4 S. 
5 M. 
6 D. 
7 M. 
8 D. 
9 F. 
10 S. 
Kcentt Kasimir 
Friedrich 
Viktor 
Thomas v. Aqu. 
Joh. de Deo C 
Franziska 
40 Märtyrer 
11 s. 
12 M. 
13 D. 
14 M. 
15 D. 
16 F. 
17 S. 
Laetare Eulogius 
Gregor d. Gr. 
Euphrostna 
Mathilde 
Longtnus G 
Heribert 
Gertrud 
18 Ä. 
10 M. 
20 D. 
21 M. 
22 D. 
23 F. 
24 S. 
Iudica Cyrillus 
Joseph Mährv. 
Joachim 
Benedikt 
Oklavian 
Otto, 7 Schmerzen 
(Mariä 3 
Gabriel Erzengel 
25 L. 
26 M. 
27 D. 
28.931. 
29 D. 
30 F. 
31 S. 
2>akm. Mar. Serk. 
Ludger 
Rupert 
Guntram 
Gründonn. Berth. 
Karfreitag. Quirin 
Balvtna @ 
Bauernregeln im Januar. 
Neujahrsnacht still und klar, deutet auf 
ein gutes Jahr. — Morgenrot am ersten 
Tag, Unwetter bringt und große Plag. — 
Wächst die Frucht im Januar, so wird sie 
gewöhnlich teuer und rar. — An Fadian 
und Sebastian (20.) soll der Saft in die 
Bäume gähn. — Hat Vinzenz (22.) Son¬ 
nenschein, hofft man auf viel Korn und 
Wein. — Ist Pauli Belehrung (25.) schön 
und klar, so hofft man auf ein gutes Jahr. 
Arbeitskalender für Januar. 
Die Mistbeete müssen instand gesetzt 
werden. Die im Freien eingesst,lagenen 
Gemüse werden gelüftet. Ziersträucher 
werden geschnitten. Die im Herbst ein¬ 
gepflanzten Hyazinthen usw. bringt man 
zum Austreiben ins Zimmer. — Ein fester 
Plan für die Feldbestellung wird aufge 
stellt und neues Saatgut beschafft. Schad¬ 
haftes Inventar wird in Ordnung ge¬ 
bracht. Kartoffel- und Rübenmieten wer¬ 
den beobachtet und sorgfältig geschützt. 
Die Viehställe sind warm zu halten, ohne 
ausreichende Lüftung zu versäumen. Beim 
Milchvieh sind die Futtergaben sorgsam 
einzuhalten, namentlich da, wo ein ein¬ 
gesäuertes Futter gegeben wird. Mastvieh 
wiegen. Hühnerstall warm halten. — 
Aienen-Kalender. Völlige Ruhe. Etwaiges 
Brausen beseitigt man durch vorsichtiges 
Lüften. 
Bauernregeln im Februar. 
Wie der Februar, so der August. — 
Jst's zu Lichtmeß (2.1 lickt, geht der 
Winter noch nicht. — Auf Lichtmeß laß 
es Winter sein, so kommt der Frühling 
bald herein. — Ist der Februar feucht 
und naß, füllt der Herbst wohl Scheuer 
und Faß. — Die Nacht vor Perri Stuhl- 
feier (22.) weilet an, was wir 40 Tage für 
ein Wetter han. — Viel Regen im Fe¬ 
bruar, viel Sonnenschein das ganze Jahr, 
Bauernregeln im März. 
Märzenstaub bringt Gras und Laub.— 
Wie das Wetter auf 40 Ritter (10.1 ist, 
so bleibt es 40 Tage lang. — Jst's am 
Josephitag (19.) klar, so folgt ein fruckt- 
bares Jahr. — Trockner März, nasser 
April und kühler Mai, füllt Scheuer und 
Keller und bringt viel Heu. — Ruperrus 
(27.) man die Bäume raupen muß. 
Arbeitskalender für März. 
Arbeitskalender für Februar. 
Mistbeete werden mit Sellerie, Radies¬ 
chen, Kohlrabi usw. besät. — Man legt 
Obstkerne und beginnt mit dem Schnitt 
der jungen Hochstämme, Pyramiden, 
Spaliere und Sträucher. Lebende Zäune 
wie Weißdorn, Hagenbutten usw. müssen 
jetzt bereits angelegt werden. — Inventar 
ausbessern. Geschirre schmieren, Getreide 
ausdreschen. Beobachtung der Keller und 
Mieten sorgsam fortsetzen. Mist und Kom¬ 
post fahren und ausbreiten. Bet Tau¬ 
wetter pflügen, zuweilen schon bestellen. 
Wiesen beim ersten Tauen kräftig eggen. 
Steine auflesen auf Kleefeldern. Vieh¬ 
haltung wie Januar. Pferden und Och¬ 
sen, auch den trächtigen Sauen Futter- 
zulage. In Hühnerställen neuen Kalkan¬ 
strich. Gänse legen Eier, Truthühner. 
Tauben paaren sich. — Aicnen-Kakender. 
Schutz den Bienenstöcken. Sonst wie im 
Januar. 
Der im Herbst aus die Spargelbeete ge¬ 
brachte Mist wird entfernt. — Man ent¬ 
fernt dteSchutzveclenvonRosen.Sträuchern 
uiw. — Beginn der Legezeit für Hühner, 
Gänse usw. — Kartoffeln zur Saat aus- 
lesen. Rechtzeitig mit Pflug. Krümmer, 
Egge und Walze arbeiten. Kunstdünger 
streuen. Breitsaat auf rauhe Furche, besser 
Drillsaat auf feinvorbereitetenAcker.Saat- 
bestellung beginnt zuerst mit Erbsen, Som¬ 
merroggen, Hafer, Möhren; am Monats¬ 
ende Frühkartoffeln. Wiesen abräumen. 
Überdüngen, auf Moorwiesen Thomas¬ 
schlacke. Mistbeete lüften, Gartenbeeteher¬ 
richten. Früherbsen,Zwtebeln,Salat pflan¬ 
zen. — Jungvieh im Freien bewegen. 
Zuchtferkel auswählen. Hühner und Gänse 
zum Brüten ansetzen. — Aienen-Kakender. 
Honigarme Bienen füttert man mit 
Kandiszucker. Man öffnet die Fluglöcher 
und entfernt die Maden. Untersuchung 
der Völker aus Weiselrichtigkeit und 
Hontgvorrat. An warmen Tagen ver¬ 
einigt man die Stöcke. 
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