Full text: 61.1933 (0061)

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111111111111111111111111111111111 
Oktober 
November 
Dezember 
1 s. 
2 M. 
3 D. 
4 M. 
5 D. 
6 F. 
7 S. 
17.n.Ms. Aokcnkrk.. 
Leodegar (Hrntedks. 
Gerhard 
Franz v. Assisi ©j 
Placid. 
Trierer Märt. 
Markus P. 
8 S. 
18. n. ?f. Brigitta 
9 M. 
Dionysius 
10 D. 
Franz v. Borgia 
11 M. 
Bruno 
12 D. 
Marimilian C 
13 F. 
Eduard 
14 S. 
Kalixtus 
15 S. 
iS.n.Mf.stirchweihs. 
16 M. 
Gallus (Theresia 
17 D. 
Hedwig 
18 M. 
Lukas Evangel. 
19 D. 
Petr. v. Alkant. © 
20 F. 
21 ®. 
Wcndelinus 
Ursula 
22 5. 
20. n. ^f. Cordula 
23 M. 
Severin v. Köln 
24 D. 
Ravhael Erzengel 
25 M. 
Krispin $ 
20 D. 
Amandus 
27 F. 
Sabina 
28 S. 
Simon u. Juda Ap. 
29 S. 
21.n.Vf. Hhr.-Kön.- 
(Aest. Narzissus 
30 M. 
Seraphim 
31 D. 
Wolfgang 
1 M. 
2 1' 
Allerheiligen 
Allerseelen 
Hubertus © 
Karl Borromäus 
5 S. 
6 M. 
7 D. 
8 M. 
9 D. 
10 F. 
11 S. 
22. n- Ms. Emmerich 
Leonhard 
Engelbert 
Gottfried 
Theodor 
Andreas Avellin 
Martin Bisch. C 
12 S 
13 M. 
14 D. 
15 M. 
16 D. 
17 F. 
18 S. 
23. n. Vs. Martin 
Stanislaus (Papst 
Jucundus 
Albertus Magnus 
Edmund 
Gertrud © 
Odo 
19 S. 
20 M. 
21 D. 
22 M. 
23 D. 
24 F. 
25 S. 
24.n.Ms. Elisabeth 
Felix v. V. 
Mariä Opferung 
Muhtag. Cäcilta 
Klemens 
Joh. v. Kreuz Z 
Katharina 
26 S 
27 M 
28 D. 
29 M 
30 D. 
25. n. Ms. Konrad*.' 
Virgil 
Günther 
Saturn 
Andreas Apostel 
*) S. prot. Totenfest 
1 F. 
2 S. 
Eligius 
Babtana © 
3 S. 
1. Adv. Franz Xaver 
4 M. 
Markara Schutzpatr. 
'der Nergleute 
5 D. 
Sabbas 
6 M. 
Nikolaus 
7 D. 
Ambrosius 
8 F. 
Mariä Empfängnis 
9 S. 
Leokadiä C 
10 S. 
2. Adv. Melchiades 
11 M. 
Damas. 
12 D. 
Epimach 
13 M. 
Luzia 
14 D. 
Nikasius 
15 F. 
Eusebius 
16 S. 
Adelheid 
17 S 
3. Adv. Lazarus © 
18 M. 
Mariä Erwart. 
19 D. 
Nemesius 
20 M. 
Quat. Christian 
21 D. 
Thomas Ap. 
22 F. 
23 S. 
Flavian 
Viktoria 
24 S. 
4. Adv.Ad.u Eva $ 
25 M. 
Weihnachten 
26 D. 
2. Weihnt. Stephan 
27 M. 
Joh. Evgl. (Märt 
28 D. 
Unschuld. Kindlein 
29 F. 
Thomas v-Canterb. 
30 S. 
David 
31 L. 
Silvester 
Bauernregeln im Oktober. 
Ist dìe Krähe nicht mehr wett, wird's 
zum Säen hohe Zeit. — Schneit's im 
Oktober gleich, dann wird der Winter 
weich. — Ist recht rauh der Hase, dann 
frierst du bald an der Nase. — Regnet 
es am St. Gallustag (18.) nicht, es dann 
dem nächsten Frühjahr an Regen gebricht. 
— An Ursula (21.) mutz das Kraut hinein, 
sonst schneien Simon und Judas (28. > 
drein. — Im Oktober Sturm und Wind, 
uns den frühen Winter kündl. 
Bauernregeln im November. 
Bringt Allerheiligen (1.) Winter, so 
bringt Martini (11.) Sommer. — Kommt 
St. Martin (11.) mit Winterkält, ist's gut, 
wenn bald ein Schnee drauf fällt. — St. 
Martinus trüb und feucht, ist gewiß der 
Winter leicht. — Elisabeth (19. > sagt an, 
was der Winter für ein Mann. — Dem 
heiligen Klemens (23.) traue nicht, denn 
selten hat er ein mild Gestcht. — Andreas 
(30.) tm Schnee, tut den Saaten weh. 
Bauernregeln im Dezember. 
Wenn Kälte in der ersten Adventwoche 
kam, so hält sie volle 10 Wochen an. — 
Ist es windig an denWeihnachtsfeiertagen, 
so sollen die Bäume recht viel Obst tragen. 
— Hängt zu Weihnachten Eis an den 
Weiden, kannst zuOsteruPalmen schneiden. 
Habens die nnschuldtgenKindlein (28.) kalt, 
so weicht der Frost noch nicht so bald. — 
Dezember kalt mit Schnee, gibt.Korn auf 
jeder Höh. — Schueisurche—Gedeihfurch-, 
— Gesrorensurche — Berlorenfurche, 
Arbeilskalcnder für Oktober. 
Die Wintergemüse werden eingekellert, 
die Spargelbeeren gesammelt und ge¬ 
pflanzt.—Kartoffel-, Rüben-und Möhren¬ 
ernte. Beendigung der Herbstbestellung. 
Pflügen und Düngerfahren. Drainage- 
Anlagen und -Reparaturen. Wiesen be¬ 
wässern, Gräben ausheben. Sorgfältiges 
Einmieten der Schnitzel und Rübenblätter. 
Voranschlag für Wtntersütterung aus¬ 
stellen. Allmählicher Übergang zur Stall- 
fütterung. Ställe weißen. Kalkanstrich im 
Hühnerstall. Gänsemast. — Menen-sta¬ 
kender. Man verengt die Fluglöcher, 
verhindert Räubereien, überflüssiger 
Honig wird genommen. 
Arbcitskalender für November. 
Arbeitskaleuder für Dezember. 
Endiviensalat wird im Keller einge¬ 
schlagen. Erdbeeren- und Spargelbeete 
werden gedüngt. — Die in Töpfen be¬ 
findlichen Blumenzwiebeln, die zu Weih¬ 
nachten blühen sollen, bringt man jetzt 
ins Zimmer. — Bäume ausputzen und 
abgängige entfernen; an den Johannis- 
beer- und Stachelbeersträuchern entfernt 
man die überflüssigen Wurzelsprötzlinge. 
— Beendigung der Kartoffel- und Rüben¬ 
ernte. Ernte trocken in Keller und Mieten 
bringen, sonst vor Eindecken abtrocknen 
lassen. — Winterfurche pflügen. Dünger, 
Kalk, Mergel fahren. — Mieten bedecken. 
Dreschen. Saure Wiesen kalken. — Vieh 
gegen Kälte schützen. Für Federvieh 
Hauplmastzeit. — Mienen-stalender. Ein¬ 
winterung der Bienen Stöcke umhüllen 
Fluglöcher offen lassen. Verblendung 
anbringen, bet schönem Wetter öffnen. 
Schutz vor Mäusen. 
Die Umgrabung des Landes wird be¬ 
endet; Karotten lönnen gesät und Topf¬ 
zwiebeln ausgetrieben werden. — Mit dem 
Beschneiden der Ziersträucher kann man 
beginnen. — Tie Stämme schützt man 
durch einen Kalkanstrich gegen Hasenfraß. 
— Pflügen, wenn noch möglich. Boden- 
und Scheunenarbeit. In Wiesen Graben¬ 
arbeiten fortsetzen bis zum Frost. Im 
Garten Mieten überwachen, Beete jauchen. 
Vieh gegen Kälte schützen, kaltes Futter 
anwärmen. Winterfutter rationell zusam¬ 
menstellen im richtigen VerhältnisEiweiß. 
Stärkemehl und Fett geben. Dabei Verdau¬ 
lichkeit und Schmackhaftigkeit des Futters 
berücksichtigen. Vorräte gut verteilen — 
Mienen - stakender. Vor die Fluglöcher 
kommt ein durchlöchertes Brett oder Blech. 
Bei starkem Frost werden die Stöcke durch 
Umhüllung geschützt. Man achtet wohl 
auf seine Bienen, läßt sie aber soviel 
als möglich in Ruhe.
	        

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