Full text: 61.1933 (0061)

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Hunroi^. 
Pech. 
Ich ging einmal bei Nacht, 
Ich ging einmal, du weibt ja wohl, 
Ich ging einmal bei Nacht. — 
Die Nacht, die war so finster, 
Dab man kein’ Stern mehr sah. 
Ich ging vor Liebchens Tür, 
Ich ging vor Liebchens, du weiht ja wohl, 
Ich ging vor Liebchens Tür. — 
Die Jüngste von den drei n 
Stand auf und lieb mich ’nein. 
Ich fuhr zu ihr hinauf, 
Ich fuhr zu ihr, du weibt ja wohl, 
Ich fuhr zu ihr hinauf. - 
Da kam der Vater gelaufen, 
Zum Fenster schaut er ’naus. 
Ich fiel auf einen Stein, 
Ich fiel auf einen, du weibt ja wohl, 
Ich fiel auf einen Stein. — 
Zerbrach zwei Rippen im Leibe; 
Das nächst’ Mal bleib’ ich daheim. 
(Aus Köhler: Volkslieder von Mosel und Saar.)
	        

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