Full text: 60.1932 (0060)

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Grube Göttelborn. Blick vom Westen auf Grubenbahnstof und Hauplanlage. 
Die Lnspektion X Wahlschied zu Göttelborn 
AMei der am 25. April 1887 erfolgten General- 
befahrung wurde die Inangriffnahme einer 
neuen Steinkohlengrube bei dem Dorfe Göttel¬ 
born beschlossen und für diese die Berginspek¬ 
tion X neu gebildet. Die Diensträume dieses 
Verwaltungskörpers wurden zunächst in einem 
Mietshause zu Merchweiler — heute Haus 
Nr. 38 in der Eisenbahnstraße — untergebracht. 
Erst seit Vollendung des heutigen Vürohauses 
unweit der Hauptanlage im Jahre 1890 be¬ 
finden sich die Diensträume in Göttelborn. Der 
neu gegründeten Inspektion gehörte zunächst 
nur die Grube Göttelborn an. Ab 1. April 
1888 wurde ihr außerdem durch Ministerial- 
erlaß vom 24. Juni 1887 auch die alte Grube 
Quierschied *) zugeteilt, die bisher zur Inspek¬ 
tion IX zu Friedrichsthal *') gehörte. Eine wei¬ 
tere Vergrößerung ihres Dienstbereiches erhielt 
die Inspektion durch Zuteilung der Grube Dils- 
*) siehe Bergmannskalender 1931 und 1923. 
bürg *) im Jahre 1891, die zu diesem Zwecke 
von der Inspektion l zu Ensdorf *) abgetrennt 
wurde. So kam sie zu ihrem heutigen aus¬ 
gedehnten Abbaufeld mit ca. 10 Km streichender 
d. h. ostwestlicher Erstreckung in der Mager¬ 
kohlenpartie, das nach Norden dem Einfallen 
der Flöze folgt, im Osten und Südosten von 
den Inspektionen VI zu Reden und IX zu 
Friedrichsthal, im Süden von Inspektion XI zu 
Camphausen und im Westen von Inspektion III 
zu Von der Heydt und I zu Ensdorf begrenzt 
wird. 
Am 17. Januar 1920 wurde die Inspektion X 
mit ihren gesamten Einrichtungen durch den 
damaligen Werksdirigenten, Herrn Oberbergrat 
Vellinger, an den Herrn Ingenieur Principal 
Daubresse der Mines Domaniales Fran¬ 
çaises du Bassin de la Sarre übergeben. Heute 
unterstehen der Inspektion zwei Hauptbetriebe: 
die Gruben Göttelborn und Dilsburg. Nach¬ 
stehend lassen wir ihre Geschichte foltzen:
	        
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