Full text: 58.1930 (0058)

1930 
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Oktober 
1 M. 
2 D. 
3 F. 
4 S. 
Remigius 
Leodegar 
Ewald 
Franz v. Assisi. 
5 
6 M. 
7 D. 
8 M. 
9 D. 
10 F. 
11 S. 
N.n.'Zff.Htosenkranr- 
Bruno (fest; Plactd. 
Markus P. 
Brigitta © 
DionystuS 
Franz Borgia 
Burchard 
12 K. 
13 M. 
14 D. 
15 M. 
16 D. 
1? F. 
18 S. 
I8.n.^ff. Maximilian 
Eduard 
Cal ixtu S 
Theresia £! 
GalluS 
Hedwig 
Lukas Ev. 
19 S. 
20 M. 
21 D. 
22 M. 
23 D. 
24 F. 
25 S. 
19. tt. M Kirchwciy- 
Wendelinus (fest 
Ursula •; 
Cordula 
Severin. Bisch.v.Köln 
Raphael Erzengel 
Crispin 
26 S. 
27 M. 
28 D. 
29 M. 
.30 D. 
31 F. 
8«. n. f. Amandus 
Sabina 
Simon und Judas 
Narzissus 
Serapion A 
Wolfgang 
Bauernregeln. 
Ist die Krähe nicht mehr weit, wird's 
zum Säen hohe Zeit. — Schneit'? im 
Oktober gleich, dann wird der Winter 
weich. — Ist recht rauh der Hase, dann 
frierst du bald an der Nase. — Regnet 
es am St. Gallustag (16.) nicht, es dann 
dem nächsten Frühjahr an Regen gebricht. 
— An Ursula (21.) muß das Kraut hinein, 
sonst schneien Simon und Judas (28.) 
drein. — Im Oktober Sturm und Wind, 
uns den frühen Winter kündt. 
Arbeits- und Biencnkalcnder. 
Die Wintergemüse werden eingekellert, 
die Spargelbeeren gesammelt und ge¬ 
pflanzt. — Kartoffel-, Rüben-und Möhren¬ 
ernte. Beendigung der Herbstbestellung. 
Pflügen und Düngerfahren. Drainage- 
Anlagen und -Reparaturen. Wiesen be¬ 
wässern, Gräben ausheben. Sorgfältiges 
Einmieten der Schnitzel und Rübenblätter. 
Voranschlag für Wtnterfütterung ausstellen. 
Allmählicher Übergang zur Stallfütterung. 
Ställe weißen. Kalkanstrich im Hühnerstall. 
Gänsemast. — Wienen-Aakender. Mau 
verengt die Fluglöcher, verhindert Räube¬ 
reien. Überflüffiger Honig wird genommen. 
1 S. 
Allerheiligen 
2 §■ 
3 M. 
4 D. 
5 M. 
6 D. 
7 F. 
8 S- 
21. n. "gff. Allerseelen 
Hubertus 
Karl Barromäus 
Emmerich 
Leonhard © 
Engelbert 
Gottfried 
9 S. 
10 M. 
11 D. 
12 M. 
13 D. 
14 F. 
15 S. 
22. n. Zff. Theodor. 
Andreas Ap. 
Martin Bischof 
Martin Papst 
Stanisl. Kosta £ 
Jucundus 
Leopold 
16 S. 
17 M. 
18 D. 
19 M. 
20 D. 
21 F. 
22 S. 
23. n. 1?(. Edmund 
Gertrud 
Otto, Engen ' 
Mußtag. Elisabeth 
Felix v. Balvis G 
Mar. Opferung 
Cacilia 
23 S- 
24 M. 
25 D. 
26 M. 
27 D 
28 F. 
29 S. 
24. n-Nf- *) KlemenS 
Joh. v. Kreuz 
Katharina 
Konrad 
BtrgiliuS v. Salzb. 
Günther 
Saturn ) 
30 S. 
I. Advent. Andreas 
November 
*) S. prot.: Totenfest. 
Bauernregeln. 
Bringt Allerheiligen (1.) Winter, so 
bringt Martini (11.) Sommer. — Kommt 
St. Martin (11.) mit Winterkält, ist's gut, 
wenn bald ein Schnee drauf fällt. — St. 
Martinus trüb und feucht, ist gewiß der 
Winter leicht. — Elisabeth (19.) sagt an, 
was der Winter für ein Mann. — Dem 
heiligen Klemens (23.) traue nicht, denn 
selten hat er ein mild Gesicht. — Andreas 
(30.) im Schnee, tut den Saaten weh. 
Arbeits- und Bienenkalender. 
Endiviensalat wird im Keller einge¬ 
schlagen. Erdbeeren- und Spargelberte wer¬ 
den gedüngt. — Die in Töpfen befindlichen 
Blumenzwiebeln, die zu Weihnachten blühen 
sollen, bringt man jetzt ins Zimmer. — 
Bäume ausputzen und abgängige ent¬ 
fernen: an den Johannisbeer- und Stachel¬ 
beersträuchern entfernt man die überflüssigen 
Wurzelsprößlinge. — Beendigung der Kar¬ 
toffel- und Rübenernte. Ernte trocken in 
Keller und Mieten bringen, sonst vor Ein¬ 
decken abtrocknen lasten. — Winterfurche 
pflügen. Dünger, Kalk, Mergel fahren. — 
Mieten bedecken. Dreschen. Saure Wiesen 
kalken. — Vieh gegen Kälte schützen. Für 
Federvieh Hauptmastzeit. — Aienen-Ka- 
kender, Einwinterung der Bienen. Stöcke 
umhüllen. Fluglöcher offen lafs?ü. Ver¬ 
blendung anbringen, bei schönem Wetter 
öffnen. Schutz vor Mäusen. 
Dezember 
1 M. 
2 D. 
3 Di. 
4 D. 
5 F. 
6 S. 
7 K- 
8 M. 
,9 D. 
'0 M. 
11 D. 
12 F. 
13 S. 
14 K. 
15 M. 
16 D. 
17 M. 
18 D. 
19 F. 
20 S. 
21 S. 
22 M. 
23 D. 
24 M. 
25 D. 
26 F. 
27 S. 
28 £.. 
29 M. 
30 D. 
31 M. 
Elia. 
Babiana 
Franz Xaver 
ZLaröara Lchutzpatr. 
Sabbas sd. Kergk 
Micokaus ©j 
2 Adv. Ambrosius 
Mariä Empfängnis 
Leokadia 
Melchiades 
Damasus 
Evimach. £ 
Lucia, 
3. Adv- Nikasius 
Eusebius 
Adelheid 
Quat. Lazarus 
Mar. Erwart? 
Nemesius 
Christian A 
4. Adv. Thomas Ap. 
Flavian 
Viktoria 
Adam und Eva 
Weihnachten 
2. Weihn. Steph. 
Johannes Ev. 
Unschuld. Kindletn I 
Thomas v. Canderb. > 
David 
Sylvester 
Bauernregel». 
Wenn Kälte in der ersten Adventwoche 
kam, so hält sie volle 10 Wochen an. — 
Ist es windig an den Wcihnachtsfeiertagen, 
so sollen die Bäume recht viel Obst tragen. 
— Hängt zu Weihnachten Eis an den 
Weiden, kannst zu Ostern Palmen schneiden. 
Habens die unschuldigen Kindlein (28.) kalt, 
so weicht der Frost noch nicht so bald. — 
Dezember kalt mit Schnee, gibt Korn auf 
jeder Höh. — Schneifurche — Gedeihfurche, 
— Gefrorenfurche — Verlorenfurche. 
Arbeits- und Bicnenkalender. 
Die Umgrabung des Lander wird be¬ 
endet; Karotten können geiät und Topf¬ 
zwiebeln ausgetrieben werden. — Mt dem 
Beschneiden der Ziersträucher kann man 
beginnen. — Die Stämme schützt man 
durch einen Kalkanstrich gegen Hasenfraß. 
— Pflügen, wenn noch möglich. Boden- 
nnd Scheunenarbeit. In Wiesen Graben¬ 
arbeiten fortsetzen bis zum Frost. Im 
Garten Mieten überwachen, Beete jauchen. 
Vieh gegen Kälte schützen, kaltes Futter 
anwärmen. Winterfurter rationell zusam¬ 
menstellen, im richtigen Verhältnis Eiweiß, 
Stärkemehl und Fett geben. Dabei Verdau¬ 
lichkeit und Schmackhaftigkeit des Futters be¬ 
rücksichtigen. Vorräte gut verteilen. - ZSienen- 
Kakcnder. Bor die Fluglöcher kommt ein 
durchlöchertes Brett oder Blech. Bei starkem 
Frost werden die Stöcke durch Umhüllung 
geschützt. Man achtet wohl auf seine Bienen, 
läßt sie aber soviel als möglich in Ruhe.
	        
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