Full text: 58.1930 (0058)

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1930 
Eg 
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Januar 
1 Al. 
Neujahr M. Hnr. S 
2 D. 
Makarius 
3 F. 
Genovefa 
4 S. 
Titus 
5 S- 
Gpiph. TelesphoruS 
6 M. 
Keil. 3 Könige 
7 D. 
Lucian 
8 M. 
Severinus Z 
9 D. 
Julian 
10 F. 
Agathon 
11 S. 
HyglN 
12 H. 
1. n. Ep Arkadius 
13 M. 
Gottfried 
14 D. 
Felix ® 
15 M. 
Maurus 
16 D. 
Marcellus 
17 F. 
Antonius ' 
18 S. 
Petri Stuhls, z. R. 
19 S. 
2. n. Ep. Kanut 
20 M. 
Fabian, Sebastian 
21 D. 
Agnes 
22 M. 
Vincent <£ 
23 D. 
Emerentiana 
24 F. 
Timotheus 
25 S. 
Pauli Bekehrung 
26 S 
3. n. Hp. Polykarp. 
27 M. 
Joh. Chris ostomus 
24 D. 
29 M. 
Kyrl der Große 
schanz von Sales 
30 D. 
Martina @ 
31 F. 
Petrus Nolascus 
Februar 
1 S. 
Ignatius 
1 S. 
Albinus 6 
2 S. 
4. n Ep. War. Licht. 
2 
Lstomiii. Simplic. 
3 M. 
Blasius 
3 M. 
Kunigunde 
4 D. 
Andr. Corsinus 
4 D. 
Fastnacht Kasimir 
5 M. 
Agatha 
5 M. 
Ascherm. Friedrich 
6 D. 
Dorothea 
) 
6 D. 
Victor 
7 F. 
Romuald 
7 F. 
Thomas v. Aquino A 
8 S. 
Joh. v. Matha 
8 S. 
Joh. de Deo 
9 S 
5. n. Ep. Apollonia 
9 S. 
Invoc. Franziska 
10 M. 
Scholastika 
10 M. 
40 Märtyrer 
ll D. 
Desiderius 
11 D. 
Eulogius 
12 M. 
Eulalia 
12 M. 
Quat. Gregor d. Gr. 
13 D. 
Benignus 
13 D. 
Euphrasia 
U F. 
Valentinus 
14 F. 
Mathilde 
15 S. 
FaustinuS 
15 S. 
Longtnus ® 
16 S. 
Keptuag. Juliana 
16 L. 
N«m. Heribert 
18 M. 
Donatus 
17 M. 
Gertrud 
17 D. 
Simeon 
18 D. 
Cyrillus 
19 M. 
Gabinus 
>9 M. 
Joseph Nährvater 
20 D. 
Eleutherius 
20 D 
Joachim 
21 F. 
Eleonora 
<£ 
21 F. 
Benediktus 
22 S. 
Petri Stuhlfeier 
22 S. 
Octavian 
23 
Serag. Serenus 
23 H 
Gculi. Otto $ 
24 M. 
Matthias Ap. 
24 M. 
Gabriel 
25 D. 
Walburq 
25 D. 
Mariä Merk- 
26 M. 
Alexander 
26 M. 
Ludger 
27 D. 
Leander 
27 D. 
Rupert 
28 F. 
RomanuS 
28 F. 
Guntram 
29 S. 
Eustasius 
30 S. 
Laetare. Quirin A 
31 M. 
Balbina 
März 
Bauernregeln. 
Neujahrsnacht still und klar, deutet auf 
ein gutes Jahr. — Morgenrot am ersten 
Tag, Unwetter bringt und große Plag. — 
Wächst die Frucht im Januar, so wird sie 
gewöhnlich teuer und rar. — An Fabian 
und Sebastian (20.) soll der Saft in die 
Bäume gähn. — Hat Vinzenz (22.) Sonnen¬ 
schein, hofft man auf viel Korn und Wein. 
— Ist Pauli Bekehrung (25.) schön und 
klar, so hofft man auf ein gutes Jahr. - 
Arbeits- und Bienenkalender. 
Die Mistbeete müssen instand gesetzt 
werden. Die im Freien eingeschlagenen 
Gemüse werden gelüftet. Ziersträucher 
werden geschnitten. Die im Herbst einge¬ 
pflanzten Hyazinthen nsw. bringt man 
zum Austreiben ins Zimmer. — Ein fester 
Plan für die Feldbestellung wird aufgestellt 
und neues Saatgut beschafft. Schadhaftes 
Inventar wird in Ordnung gebracht. Kar¬ 
toffel- und Rübenmieten werden beobachtet 
und sorgfältig geschützt. Die Viehställe sind 
warm zu halten, ohne ausreichende Lüftung 
zu versäumen. Beim Milchvieh sind die 
Futtergaben sorgsam einzuhalten, namentlich 
da. wo ein eingesäuertes Futter gegeben 
wird. Mastvieh wiegen. Hühnerstall warm 
halten. — Miene» Kalender. Völlige Ruhe. 
Etwaiges Brausen beseitigt man durch vor¬ 
sichtiges Lüften. 
Bauernregeln. 
Wie der Februar, so der August. — Jst'S 
zu Lichtmeß (2.) licht, geht der Winter 
noch nicht. — Auf Lichtmeß laß es Winter 
sein, so kommt der Frühling bald herein.— 
Ist der Februar feucht und naß, füllt der 
Herbst ivohl Scheuer und Faß. — Die 
Nacht vor Petri Sluhlfeler (22.) weiset an, 
was wir 40 Tage für ein Wetter Han. — 
Viel Regen im Februar, viel Sonnenschein 
das ganze Jahr. 
Arbeits- und Bienenkalender. 
Mistbeete werden mit Sellerie, Radieschen, 
Kohlrabi usw. besät. — Man legt Obstkerne 
und beginnt mit dem Schnitt der jungen 
Hochstämme, Pyramiden. Spaliere und 
Sträucher. Lebende Zäune wie Weißdorn, 
Hagenbutten usw. muffen jetzt bereits an¬ 
gelegt werden. — Inventar ausbessern. 
Geschirre schmieren. Getreide ausdreschen. 
Beobachtung der Keller und Mieten sorg¬ 
sam fortsetzen. Mist und Kompost fahren 
und ausbreiten. Bei Tauwetter pflügen, 
zuweilen schon bestellen. Wiesen beim ersten 
Tauen kräftig eggen. Steine auflesen auf 
Kleefeldern. Viehaltung wie Januar. Pfer¬ 
den und Ochsen, auch den trächtigen Sauen 
Futterzulage. In Hühnerställen neuen Kalk¬ 
anstrich. Gänse legen Eier, Truthühner, 
Tauben paaren sich. — Mienen-Katender. 
Schutz den Bienenstöcken. Sonst wie im 
Januar. 
Bauernregeln. 
Märzenstaub bringt Gras und Laub. — 
Wie daS Wetter auf 40 Ritter (10.) ist, so 
bleibt es 40 Tage lang. — Jst's am 
Josephitag (19.) klar, so folgt ein frucht¬ 
bares Jahr. — Trockner März, nasser 
April und kühler Mai, füllt Scheuer und 
Keller und bringt viel Heu. — Rupertus 
(27.) man die Bäume raupen muß. 
Arbeits- und Bienenkalcnder. 
Der im Herbst auf die Spargelbeete ge¬ 
brachte Mist wird entfernt. — Man ent¬ 
fernt die Schntzdecken von Rosen, Sträuchern 
usw. — Beginn der Legezeit für Hühner, 
Gänse usw. — Kartoffeln zur Saat aus- 
lesen. Rechtzeitig mit Pflug, Krümmer, 
Egge und Walze arbeiten. Kunstdünger 
streuen. Breitsaat auf rauhe Furche, besser 
Drillsaat auf fein vorbereiteten Acker. Saat- 
bestellung beginnt zuerst mit Erbsen, Som¬ 
merroggen, Hafer, Möhren; am Monats¬ 
ende Frühkartoffeln. Wiesen abräumen. 
Überdüngen, auf Moorwiesen Thomas- 
schlacke. Mistbeete lüften, Gartenbeete her¬ 
richten. Früherbsen, Zwiebeln, Salat pflan¬ 
zen. — Jungvieh im Freien bewegen. 
Zuchtferkel auswählen. Hühner und Gänse 
zum Brüten ansetzen. — Mienen-Kalender 
Honigarme Bienen füttert man mit Kandis¬ 
zucker. Man öffnet die Fluglöcher und ent¬ 
fernt die Maden. Untersuchung der Völker 
auf Wetselrichtigkeit und Honigvorrat. An 
warmen Tagen vereinigt man die Stöcke.
	        
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