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Heinitz: Materialienverwslturist. 
bändern ist erbaut. Eine Kettenbahn ver¬ 
bindet die Materialverwaltung mit dem Heinitz¬ 
schacht I. Die beiden Kesselhäuser I und II 
werden zusammen umgebaut, und 9 Dampfkessel 
bei der Heinitzer Kompressionsanlage werden mit 
den Gasen aus 73 Koksöfen der westlichen 
Gruppe geheizt. — 1882: Der Abbau ist in 
genügende Tiefe gelangt und weit genug in die 
Mitte des Heinitzerfeldes fortgeschritten, um einen 
neuen Förderpunkt in der Geisheck 
projektieren zu können. Ein Wetterschacht 
(Schacht I) ist bis zur III. Sohle abgeteuft. Die 
Rätteranlage bei dem Heinitzschacht III ist um drei 
Rätter vergrößert. Bau eines Gebäudes aus 
Eisenkonstruktion für eine neue Wäsche, 
System Schüchtermann & Kremer (jetzige 
Wäsche). Zwei Koksöfen der östlichen Gruppe sind 
für Teer- und A mm oniakgewinnung 
eingerichtet. — Im Jahre 1882 über¬ 
schreitet d i e Produktion eine Million 
Tonnen (1058 787 1 und 66 337 1 Koks mit 
4038 Mann). 1883: Bau eines neuen Kesselhauses 
bei Heinitzschacht IV. Ein trockener Lustkompressor 
ist für Heinitz ausgestellt. Bier weitere Koksöfen, 
für Teer- und Ammoniakgewinnung eingerichtet, 
werden in Betrieb gesetzt, und ein Gareisscher 
Destillationsapparat zur Herstellung von schwefel¬ 
saurem Ammoniak ist in der Gasanstalt auf¬ 
gestellt. — 1884: Beginn des Abbaus auf der 
III. Sohle. Eine Kettenförderstrecke zum Transport 
der Berge von Heinitzschacht II nach dem Binsen¬ 
wiesental ist in Betrieb. — 1885: Die Firma Ge¬ 
brüder Stumm bezieht Grießkohle 
von Heinitz und Dechen mittels Draht¬ 
seilbahn. — 1886: Der Abbau in Dechen ist 
weit genug in der Mitte des Feldes fortgeschritten, 
um den Moselschacht bis an die III. Sohle ab¬ 
teufen zu können. Ein Guibal-Ventilator von 
11 m Durchmesser ist auf dem alten Wetterofen¬ 
schacht in Heinitz in Betrieb. — 1888: Das fluß- 
eiserne Gestänge der Wasserhaltung auf dem 
Heinitzschacht I bricht und der Betrieb wird da¬ 
durch gestört. Ein neuer Wetterschacht aus dem 
Bildstock ist angesetzt. Ein Geislerscher Ventilator 
von 3,5 m Durchmesser ist auf dem Wetterofen¬ 
schacht zu Dechen aufgestellt. — 1889: Die Ge¬ 
stänge der beiden Wasserhaltungsmaschinen zu 
Heinitz brechen und die Arbeit auf der IV. Sohle 
wird teilweise wegen starker Wasserzuslüsse ein¬ 
gestellt. Am 14. März 1890 erste Versammlung
	        

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