Full text: 56.1928 (0056)

21 S- 
22 M. 
23 D. 
24 M. 
25 2>: 
26 F. 
27 S. 
28 S. 
29 M. 
30 D. 
31 M. 
Remigius 
Leodegar 
CandiduS 
Franz v. Assisi 
Placidus 
Bruno 
18. n.&1- Marius P. 
Brigitta 
DionysiuS 
Fr. Borgia 
Burch ard 
Maximilian 
Eduard G 
19. n. Nf. Calixtus 
Theresa 
Gallus 
Hedwig 
Lukas 
Petrus v. Alcantara 
Wendelin 
LS. n- fff. Ursula A 
Cordula 
Joh. v C. 
Raphael 
Crispin 
Evaristus 
Sabina 
21. n. Simon ® 
Narzissus 
Serapion 
Wolfgang 
1 D. 
2. F. 
3 S. 
Aller Keil. 
Aller Seelen 
Hubertus 
4 S 
5 M. 
6 D. 
7 M. 
8 D. 
9 F. 
10 S. 
22. n. "äff. Karl B. £ 
Emmench 
Leonhard 
Engelbert 
Gekr. Märt. 
Theodorus 
Andreas Avellin 
11 - 
12 M. 
13 D. 
14 M. 
15 D. 
16 F. 
17 S. 
23.«.^ MartinBisch. 
Martin P. S 
Stanislaus K. 
Jucundus 
Leopold 
Edmund 
Gregor Th. 
18 #. 
19 M. 
20 D. 
21 M. 
22 D 
23 F. 
24 S. 
24.».Ff. Otto,Eugen 
Elisabeth 
Fel. v. Val. ) 
Nutztag 
Cäcilia 
Klemens 
ChrysogonuS 
25 S. 
26 M. 
27 
28 M. 
29 D. 
30 F. 
rä.n.NstKatharina*) 
Konrad 
KirgtliuS © 
SostyenSK 
Saturn 
Andreas 
*) K. prot.: Totenfest- 
Dezember 
1 
Eligius 
2 S 
1. Advent. Bibiana 
3 M. 
Franz Xaver 
4 D. 
Barbara £ 
5 M. 
Sabbas 
6 D. 
Nicolaus 
7 F. 
AmbrosiuS 
8 S. 
Mariä Kmpf. 
9 S. 
2 Advent. Leokadia 
'0 M. 
Melchtades 
11 D. 
Damasus 
12 M. 
Epimach. G 
13 D. 
Lucia 
14 F. 
Nikastus 
15 S. 
Eusebius 
16 S. 
3. Ado. Adelh. 
17 M. 
Lazarus 
18 D. 
Mar. Erwart. 
19 M. 
Quat. Nemes. 
20 D. 
Ammon Z 
21 F. 
Thomas Ap. 
22 S 
Flavian 
23 S 
4. Advent Viktoria 
24 M. 
Adam, Eva 
25 D. 
Keil. Christfest 
26 M. 
!l. Weihn. Steph. © 
27 D. 
Jobannes 
28 F. 
Unsch. Kindlein 
29 S. 
Thomas B. 
30 £,. 
David 
31 M. 
Sylvester 
Bauernregeln im Oktober. 
Ist die Krähe nicht mehr weit, wird'S 
zum Säen hohe Zeit. — Schneit's im 
Oktober gleich, dann wird der Winter 
weich. — Ist recht rauh der Hase, dann 
frierst du bald an der Nase. — Regnet 
es am St. Gallustag (16.) nicht, es dann 
dem nächsten Frühjahr an Regen gebricht. 
— An Ursula (21.) muß das Kraut hinein, 
sonst schneien Simon und Judas ,28.) 
drein. — Im Oktober Sturm und Wind, 
uns den frühen Winter kündt. 
Arbeitskalender für Oktober. 
Die Wintergemüse werden eingekellert, 
die Spargelbeeren gesammelt und ge¬ 
pflanzt. — Kartoffel-, Rüben- und Möhren- 
ernte. Beendigung der Herbstbestellung. 
Pflügen und Düngerfahren. Drainage- 
Anlagen und -Reparaturen. Wiesen be¬ 
wässern, Gräben ausheben. Sorgfältiges 
Einmieten der Schnitzel und Rübenblätter. 
Voranschlag für Winterfütterung aufstellen. 
Allmählicher Übergang zur Stallfütterung. 
Ställe weihen. Kalkanstrich im Hühnerstall. 
Gänsemast. — ZLienen-Kakender. Man 
verengt die Fluglöcher, verhindert Räube¬ 
reien. Überflüssiger Honig wird genommen. 
Bauernregeln im November. 
Bringt Allerheiligen (1.) Winter, so 
bringt Martini (11.) Sommer. — Kommt 
Sk. Martin (11.) mit Winterkält, ist's gut, 
wenn bald ein Schnee drauf fällt. — St. 
Martinus trüb und feucht, ist gewiß der 
Winter leicht. — Elisabeth (19.) sagt an. 
was der Winter für ein Mann. — Dem 
heiligen Klemens (23.) traue nicht, denn 
selten hat er ein mild Gesicht. — Andreas 
(30.) im Schnee, tut den Saaten weh. 
Arbeitskalender für November. 
Endiviensalat wird im Keller einge¬ 
schlagen. Erdbeeren- und Spargelberte wer¬ 
den gedüngt. — Die in Töpfen befindlichen 
Blumenzwiebeln, die zu Weihnachten blühen 
sollen, bringt man setzt ins Zimmer. — 
Bäume ausputzen und abgängige ent¬ 
fernen : an den Johannisbeer- und Stachel¬ 
beersträuchern entfernt man die überflüssigen 
Wurzelsprößlinge. — Beendigung der Kar¬ 
toffel- und Rübenernte. Ernte trocken in 
Keller und Mieten bringen, sonst vor Ein¬ 
decken abtrocknen lassen. — Winterfurche 
pflügen. Dünger, Kalk, Mergel fahren. — 
Mieten bedecken. Dreschen. Saure Wiesen 
kalken. — Vieh gegen Kälte schützen. Für 
Federvieh Hauptmastzeit. — Ai«nen-Ka- 
lender. Einwinterung der Bienen. Stöcke 
umhüllen. Fluglöcher offen lasten. Ver¬ 
blendung anbringen, bei schönem Wetter 
öffnen. Schutz vor Mäusen. 
Bauernregeln im Dezember. 
Wenn Külte in der ersten Adventwoche 
kam, so hält sie volle 10 Wochen an. — 
Ist es windig an den Weihnachtsfeiertagen, 
so sollen die Bäume recht viel Obst tragen. 
— Hängt zu Weihnachten Eis an den 
Weiden, kannst zu Ostern Palmen schneiden. 
Habens die unschuldigen Kindlein (28.) kalt, 
so weicht der Frost noch nicht so bald. — 
Dezember kalt mit Schnee, gibt Korn auf 
jeder Höh. — Schneifurche — Gedeihfurche. 
— Gesrorenfurche — Verlorenfurche. 
Arbeitskalender für Dezember. 
Die Umgrabung des Landes wird be¬ 
endet; Karotten können geiät und Topf¬ 
zwiebeln ausgetrieben werden. — Mit dem 
Beschneiden der Ziersträucher kann man 
beginnen. — Die Stämme schützt man 
durch einen Kalkanstrich gegen Hasenfraß. 
— Pflügen, wenn noch möglich. Boden- 
und Scheunenarbeit. In Wiesen Graben¬ 
arbeiten fortsetzen bis zum Frost. Im 
Garten Mieten überwachen, Beete jauchen. 
Vieh gegen Kälte schützen, kaltes Futter 
anwärmen. Winterfuiter rationell zusam¬ 
menstellen, im richtigen Verhältnis Eiweiß, 
Stärkemehl und Fett geben. Dabei Verdau¬ 
lichkeit und Schmackhaftigkeit des Futters be¬ 
rücksichtigen. Vorräte gut verteilen. - Aienen- 
Kalendcr. Vor die Fluglöcher' kommt ein 
durchlöchertes Brett oder Blech. Bei starkem 
Frost werden die Stöcke durch Umhüllung 
geschützt. Man achtet wobl auf seine Bienen, 
läßt sie abep soviel als möglich in Ruhe.
	        

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