Full text: 56.1928 (0056)

Juli 
1 y 
2 M. 
3 D. 
4 M. 
5 SD. 
6 F. 
7 S. 
5. ».ff. Theobald 
Mariä Heims. 
Hyacinth @ 
Ulrich 
Numer. 
Jesaias 
Willibald 
8 Z. 
9 M. 
10 D. 
11 M. 
12 D. 
13 F. 
14 S. 
6. n. ff. Kilian 
Cyrillus 
Sieben Br. (J 
Pius 
Joh. Gualb. 
Margareta 
Bonaventura 
is y 
16 M. 
17 D. 
18 M. 
29 D. 
20 F. 
21 S. 
7, n. ff. Apostel T. 
Skapulierest 
Alerius @ 
FriderikuS 
Bincenz v. Paula 
Margareta 
Praxedes 
22 S 
23 M. 
24 D. 
25 M. 
26 D. 
27 F. 
28 S. 
8 n.f f. Maria Magd. 
Apollinaris 
Christine ) 
JakobuS 
Anna 
Pantaleon 
Jnnocenz 
29 S. 
30 M. 
31 D. 
9. n. ff. Martha 
Abdon 
Ignaz Loyola 
August 
1 M. 
2 D. 
3 F. 
4 S. 
5 S. 
6 M. 
7 D. 
8 M. 
9 D. 
10 F. 
LI S. 
19 S. 
20 M. 
21 D. 
22 TO. 
23 D. 
24 F. 
25 S. 
26 K. 
27 TO. 
28 D. 
29 M. 
30 $. 
31 F. 
Petri Kett 
PoNiunkula 
Stephans Erfind. 
Dominikus 
<I 
I«. n. ff. Maria Ich 
Verkt. Christi. 
Cajetanus 
Cyriakus 4 
Roman. 
LauremiuS 
Tiburtius 
41. n. ff. Klara 
Hippolytus 
Eusebius 
Mariä Kimmelk. G 
Rochus 
Liberatus 
Helena 
12. n. ff. Sebald 
Bernhard 
Anastasius 
Thimotheus 
Phil. Benit 
«'artholomäus 
Lüdlvlg 
13 >'. ff. Zephyrin. 
RufuS 
Augustinus 
Iah. Enth. 
Rosa 
Raimund 
September 
1 I. 
2 
3 M. 
4 D. 
5 M. 
6 D. 
7 F. 
8 S. 
9 S. 
10 M. 
11 D. 
12 "t. 
13 D. 
14 F. 
15 S. 
16 S. 
17 M. 
18 D. 
19 M. 
20 D. 
21 F. 
22 S. 
23 S. 
24 M. 
2b D. 
26 M. 
27 D. 
28 F. 
29 S. 
30 
ÄgidiuS 
Schutzengels. Steph. 
Mansuetus 
Rosalia 
Nathanael 
Laurentius 
Regina 
Mariä Geburt 
lli.n.ff. Gorgonius 
Nikolaus v. Tol. 
Protus 
Guido 
'Maternus 
Kreuzer Erhöhung- 
NikomcdeS 
>6. n. ff. Korn. 
Lamberkus 
Thim. v. B. 
Quai. Januarius 
Eustachius 
ivkatthäus Ev. 
Moritz ) 
17. n. ff. Thekla 
Johann. Empf. 
Klevpha 
Cyprianus 
Kosm„Dam. 
WenzeSlaus 
Michael © 
Hieronymus 
Bauernregeln im Juli. 
Wenn'» im Juli gibt hohe Ameisenhaufen, 
so magst du nach Holz für den Winter 
laufen. — Regnets am Mariä Heimsu¬ 
chungstag (2.), so regnet's noch 4 Wochen 
danach. — An St. Kilian (8.) säe Wicken 
und Rüben an. — Die erste Birn bricht 
Margaret (13.), darauf überall die Ernt 
angeht. — St. Margareten Sonnenschein, 
gibtS viel Korn und guten Wetn. — St. 
Jakobi (25.) ohne Regen, bringt uns 
reichen Erntesegen. 
Arbeitskalender für Juli. 
Spinat, Kopfsalat, Winter - Endivien 
und Mähren gesät. — Aprikosen nimmt 
man vor ihrer vollen Reife ab, sobald sie 
am Stiele weiß ' werden. — Bei Halm¬ 
früchten Gelbernte. Üppiges, langes Win¬ 
tergetreide anbauen. Sommerkorn auf 
Schwade mähen und trocken einfahren. 
Kartoffeln häufeln, Rüben hacken, Brache 
Pflügen. Grünmaiz usw. einsäuern. Leere 
Beete umgraben, neu bestellen, Obstbäume 
stützen. Gänse rupfen. — Iienen-Kalender. 
Läßt ein Schwarm aus sich warten mit 
dem Schwärmen, so gebe man ihm einen 
neuen Untersatz; überhaupt sind Unter- 
sätze für schwerere Stöcke zu empfehlen. 
Die Jmkerarbeiten vom Juni fortsetzen. 
Bauernregeln im August. 
Was die Hundsiag gießen, muß die 
Traube büßen. — Hitze an St. Dominikus 
(4.), ein strenger Winter folgen muß. — 
Um St. Laurenzt (10.) Sonnenschein, be¬ 
deutet ein gut Jahr mit Wein. — Gewitter 
um Bartholomä (24.) bringen Hagel und 
Schnee. — Fängt August mit Hitze an, 
bleibt sehr lang die Schlittenbahn. — Nach 
St. Bartholomäs Gesicht meist der ganze 
Herbst sich richt. — Wenn's im August 
stark tauen tut, bleibt auch gewöhnlich 
das Wetter gut. 
Arbeitskalender für August. 
Zwiebeln werden ausgenommen, Endi¬ 
vien und Bindsalat zum Bleichen gebunden. 
Die abgeräumten Mistbeete besät man mit 
Blumenkohl. — Frühobst soll einige Tage 
vor der Reife gepflückt werden, bei allem 
andern ist der Zeitpunkt der Reife genau 
abzupassen. — Bolle Ernte der Körnerfrüchte. 
Das nötige Saatgut beschaffen, Rapsaus- 
saat. Ernte von Flachs, Hanf, Mohn, 
Samenklee, Rübenkernen, Frühkartoffeln, 
Grummet. Vorbereitung des Ackers für die 
Herbstbestellung. Obsternte. Okulieren fort- 
setzen. Grünmais, Zucker usw. nicht ohne 
Beigabe von Kraftfutter füttern. Hühner¬ 
eier für Winter aufbewahren. — Arenen- 
Kafender. Man achte auf die entstehenden 
Räubereien und weisellosen Völker. Die 
Stöcke werden gereinigt und überflüssiger 
Honig entfernt. Drohnenerzeugung vor¬ 
beugen. 
Bauernregeln im September. 
Jst's am 1. September hübsch und rein, 
wirds so den ganzen Monat sein. — Ztehn 
zu Michaelis (29.) die Fische hoch, kommt 
viel schönes Wetter noch. — Ziehen die 
Vögel vor Michael, blickt von fern der 
Winter scheel. — Um Michaelis in der 
Tat, gedeiht die beste Wintersaat. — 
Scharren die Mäuse tief sich ein, wird's 
ein harter Winter sein. — Ist der Sep¬ 
tember lind, ist der Winter ein Kind. 
Arbeitskalender für September. 
Der Wintersalat wird verpflanzt; die 
reifen Bohnen werden abgenommen. — Ge¬ 
treideernte rasch beendigen. Saatgut rei¬ 
nigen. Saalweizen beizen. Kartoffel- und 
evtl. Rübenmieten anfangs nur schwach be¬ 
decken. Rübenblätter in Erdinieten stampfen, 
wo nötig, auch Klee einsäuern. Beginn der 
Saatbestellung. Drillkultur bringt reichere 
Ernten und bessere Körner .Rapsfelder 
gegen Schädlinge, wie Erdflöhe und Maden, 
schützen. Grummcternte beenden. Gurken, 
Kürbisse und Melonen ernten. Obsternte. 
Vieh nicht bei Reif weiden lassen. — 
Aienen-Karender. Die wetsellosen Stöcke 
werden mit anderen volkreichen Stöcken 
vereinigt; honigarmc, die jedoch über¬ 
wintert werden sollen, müssen stark, ge¬ 
füttert werden. Jedes Volk braucht zur Über¬ 
winterung 10—12 Pfund Honig. Hauvt- 
honigernte.
	        

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