Full text: 56.1928 (0056)

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April 
1 s. 
tz. Pakmarum Hugo 
2 M. 
Franz v. Paula 
3 D. 
Richard 
4 M. 
Jndorus 
5 D. 
Gründonnerstag ® 
6 F. 
Karfreitag 
7 S. 
Hermann 
8 S. 
Astersonntag 
9 M. 
Astermontag 
10 D. 
Ezechiel 
11 M. 
Leo d. Gr. 
12 D. 
Julius 
13 F. 
Hernienegild <Z 
14 S. 
LambertuS 
tb S. 
1. Auas. Paternus 
16 M. 
Drogo 
17 D. 
Robert 
18 M. 
Calofer 
19 D. 
Werner 
20 F. 
Victor @ 
21 S. 
Anselm 
22 S. 
S. Plis. Pom. S.u.C. 
23 M. 
Georg 
24 D. 
Adalbert 
25 M. 
Markus; Evgl. 
26 D. 
Kletus 3 
27 F. 
Anastasius 
28 S. 
Vitalis 
29 S. 
ll.Iub. Schutzfest h.J. 
30 M. 
Katharina v. Siena 
Bauernregeln im April. 
April windig und trocken, macht alles 
Wachstum stocken. — Bringt der April 
viel Regen, so deutet dies auf Segen. — 
So lange die Frösche quaken vor Markus¬ 
tag (25.), so lange schweigen sie danach. — 
Bringt der April noch Schnee und Frost, 
gitjt’S wenig Heu und sauren Most. — 
Wenn der April Spektakel macht, gibt's 
Heu und Korn in voller Pracht. — Auf. 
Tidurti (14.) sollen alle Felder grünen. 
Arbeitskalender für April. 
Ans die abgegrabenen Beete werden, 
nachdem sie leicht gedüngt und gründlich 
durchgegraben sind, Gemüsesamen gesät. 
Überwinterte Pflanzen werden ins Freie 
an Ort und Stelle ausgepflanzt. — Topf- 
! und Kübelpflanzen nach und nach ins Freie 
■ bringen'" erstere von Zeit zu Zeit mit 
Dünger begießen. — Veredelung der Ktrfch- 
und Pflaumen bäume beenden, mit der des 
Kernobstes beginnen. — Saatbestellung. 
Saatkartoffeln auSIesen und legen, auch 
Runkelkerne. Chillsalpeter als Kopfdünger 
auf Wintergetreide streuen. — Bet Beginn 
des Grünfutters achtsam sein; anfängliche 
Beigabe von Rauhfutter. — Klee- und 
Luzernfelder eggen, Rieselwiesen wässern. 
Gemüse- und Suppenkräuter auspflanzen, 
Spargelbeete in Ordnung halten. Obst¬ 
bäume und Beerensträucher Pflegen. Beim 
Federvieh die Brüter überwachen. — 
Hienen-Kakender. Die Stöcke werden ge¬ 
füttert, am besten abends. Reinigung von 
Maden. 
Mai 
1 D. 
2 M. 
3 D. 
4 F. 
5 S. 
Philipp, Jakob 
Athanasius 
Kreuz-Erfindung 
Monica ® 
Pius V. 
6 S. 
7 M. 
8 D. 
9 M. 
10 D. 
» F- 
12 S. 
4. Hanl. Joh.v d.Pf. 
Stanislaus 
Mich. 
Gregor 
Antonius 
Mamertus 
Pankratius E 
13 S. 
14 M 
15 D. 
16 M. 
17 D. 
18 F. 
19 G. 
5. Aogate. Servatius 
BonifatiuS 
Sophia 
Joh. v. N. 
Kimmekf. Hhr. 
BenantiuS 
Petr. Cölestin © 
20 S- 
21 M. 
22 D. 
23 M. 
24 D. 
25 F. 
26 S. 
6. fasaubi Bernhard. 
Felix 
Julia 
DestderiuS 
Johanna 
Urban 
Pbtllpp v. R. ) 
27 S. 
28 M. 
29 D. 
30 M. 
31 D. 
Pfingstsonntag 
Pfingstmontag 
MaximuS 
Quat. Felix 
Petronell» 
Bauernregeln im Mai. 
Eh nicht Pankraz (12.) und Servaz (13.) 
vorbei, ist nicht sicher vor Kälte der Mai. — 
Regen im Mai gibt Brot und Heu. — Des 
MaieS Mitte hat für den Winter noch eine 
Hütte. — Wenn St. Urban (2b.) lacht, so 
tun die Trauben weinen; weint t. Urban, 
so gibt'S der Trauben nur ganz kleine. — 
Scheint auf Himmelfahrt die Sonne, bringt 
der Herbst uns große Wonne. — Ein son¬ 
niger Mai, singt der Bauer juchhei. 
Arbeitskalender für Mai. ' 
Gurken, Kürbiffe und Buschbohnen wer¬ 
den gelegt. Mitte Mai müssen Pflanz¬ 
zwiebeln, Porree und Sellerie gepflanzt 
sein. Ende Mai ferner frühe Kohlarten, 
Salate, Cichorien usw. Morgens und abends 
muh gegossen werden; von ErdbeerauS- 
läufern werden neue Pflanzungen gemacht. 
Bet Dürre müssen in Blüte stehende Bäume 
begossen werden. — Man okuliert auf das 
treibende Auge und entfernt die wilden 
Schößlinge. — Bei Strenmangel Wald¬ 
streu und Torferde besorgen Gruben für 
Sanerfuttcr reinigen und kalken Saat¬ 
bestellung beendigen, Riiben verziehen 
bezw. verpflanzen. Hederich vertilgen, Flachs 
jäten, Disteln stechen. Klee mähen. Zweite 
Gabe Chtltsalpeter düngen. — Den 
Schweinen Grünfutter geben. Junges Ge¬ 
flügel gut füttern, stets für Wasser sorgen. 
— Menen-Kalender. Man errichtet neue 
Wohnungen für zu erwartende- Schwärme. 
Juni 
1 F. 
2 S. 
JuventiuS 
Mnrsilius 
3 S. 
4 M. 
5 D. 
6 M. 
7 D. 
8 F. 
9 S. 
IreifaktigkEraSm® 
Quirinus 
BonifaciuS 
Norbert 
Aronkeichnam 
MedarduS 
Felician und Primus 
10 S. 
11 M. 
12 D. 
13 M. 
14 D. 
1b F. 
16 S. 
2. n. Pf. Margareta 
Barnabas 
Basilides 
Anton v. Padua 
Basilius 
Herz-Jesusest 
Benno 
17 S. 
18 M. 
19 D. 
20 M. 
21 D. 
22 F. 
23 S. 
g.n. Pf. Adolf © 
Mark. u. Marcell. 
Gervasius 
Silveri uS 
Aloysius 
Paulinus 
Edeltrud 
24 S. 
25 M. 
26 D. 
27 M. 
28 D. 
29 F. 
30 S. 
4. n. Pf. Joh.d.T.A 
Prosper 
Joh. ul Paul 
Ladislaus 
Leo II., Papst 
Peter und Pank 
Pauli Gedächtnis 
Bauernregeln im Juni. 
Vor Johanni bitt' um Regen, nachher 
kommt er ungelegen. — Im Juni tut der 
Nordwind gut dem Korn und auch dem 
Rebenblut. — Wenn kalt, und naß der 
Juni war, verdirbt er meist das ganze 
Jahr; ist der Juni warm und naß, gibt's 
viel Korn und noch mehr Gras. — Juni 
trocken mehr als naß, füllt, mit gutem 
Wein das Faß. — St. Johann (24.), Paul 
(29.) und Ulrich (4. Juli) sind Wetterherren. 
Arbeitskalender für Juni. 
Der Wintersalat wird verpflanzt, die 
Gewürzkräuter (Majoran usw.) werden ge¬ 
schnitten und im Schatten getrocknet. Die 
letzten Bohnen legen. — Wasserreiser weg¬ 
schneiden. — An Zwergobstbäumen die 
spät auSgetriebenen Nebenzweige ent- 
spitzen. — Heuernte, Kleeseide vertilgen. 
Wo Umsturz, da schon zwischen Reitern 
pflügen. Komposthaufen umstechen und 
tauchen. Gemüse hacken. Erdbeerbeeie 
pflegen, obranken. Grünfutter nur frisch 
füttern, Futterkrippe rein halten, Ställe 
lüften. — Wenen-Kakenber. Man nütze 
den reichsten Honigmonat fleißig aus. Hat 
ein Schwarm den Stock bezogen, so ist er, 
entfernt von dem Mutterstock, dem Stande 
einzureihen, Die Wohnungen sind reichlich 
zu vergrößern oder auch durch Entnahme 
von Honig zu entleeren.
	        

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