Full text: 56.1928 (0056)

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Abb. 17. Eisenarmterung der Betondruckleitungen zwischen Pumpanlage und Turbtnenhalle 
vor dem Betonieren. 
220 Volt Drehstrom 
versorgt. 
Die eben ausge¬ 
führte Stromvertei¬ 
lung mittels lunab- 
hängiger Transfor¬ 
matoren in jeder Ver¬ 
brauchszone hat den 
Vorteil, daß sie die 
Stromversorgung mit 
verhältnismäßig dün¬ 
neren Leitungen ge¬ 
stattet, als dies bei 
einer Zentralisierung 
möglich wäre. 
Die normale Be¬ 
leuchtung*) des 
Werkes ist an diese 
Anlage angeschlossen. 
e)Die 250 Volt- 
Gleich- 
st r o m - A n l a g e. 
Wir hatten bereits 
erwähnt, daß die 
Bekohlun gs - 
a n l a g e aus tech¬ 
nischen Gründen mit 
Gleichstrommotoren 
ausgerüstet wurde. 
Außerdem können die 
Akku mulatoren 
*) Bei Störungen wird 
die Notbeleuchtung des Wer¬ 
kes durch eine automaUsche 
Umschaltvorrichtung auf eine 
Akkumulatorenbatterie umge¬ 
schaltet. 
Abb. 18. Ein weiteres Baubild: Einmündung der Betondruck¬ 
leitungen in die Turbinenhalle. 
der elektrischen 
Lokomotiven 
und der F e rü¬ 
st e u e r u n g e n für 
die Ol s ch a l t er nur 
mit G l e i ch st r o m 
geladen werden. 
Zur Erzeugung die¬ 
ses Gleichstroms sind 
in Fenne zwei E i n - 
ankerumformer 
von je 700 Kw auf¬ 
gestellt, die jedoch nur 
abwechselnd in Be¬ 
trieb sind. Diese Um¬ 
former werden von 
der 3.300 Volt-Dreh- 
stromanlage aus mit 
Strom versorgt und 
geben 250 Volt 
Gleichstrom ab. 
f) Die Zentra¬ 
lisierung der 
Betätigungen. 
In modernen Gro߬ 
kraftwerken ist der 
Umfang, die Größe 
und die Entfernung 
der einzelnen Organe 
wie Schalter, Dampf¬ 
ventile usw. zu Di¬ 
mensionen angewacb- 
sen, die ein sicheres 
Betätigen derselben 
nur mit großem Zeit¬ 
verlust und vieler 
Mühe gestatten. E-
	        
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