Full text: 53.1925 (0053)

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Oktober 
November 
1 S 
rs.n.F'f. Aller/zeit 
2 M. 
Aller Seelen 
3 D. 
Hubertus 
4 M. 
Karl Borronläus 
5 D. 
Emmerich' 
6 F- 
Leonhard 
7 S. 
Engelbert 
8 S 
Sll.n.^f.Gekr.Märt.L 
9 M. 
Tveodorus 
10 D. 
Andreas Avclliu 
11 M. 
Marli» Bischof 
12 D. 
Martin P. 
13 F. 
Stanislaus K. 
14 S 
Jucundus 
15 S. 
24. n *f. Leopold" 
16 M. 
Edmund @ 
17 D. 
Gregor Thaum. 
18 M. 
Mariä Opferung 
19 D. 
Elisabeth 
20 F. 
Felix v. Valois 
21 S. 
Mariä Opfer 
22 S 
25. n. -vf. Cacilia 
23 M. 
Klemens H 
24 D. 
Chryso gönne 
25 Di. 
Katharina 
26 D. 
Konrad 
27 F. 
Vttgilius 
28 S. 
Sosihenes 
29 S. 
1. Advent Saturn. 
30 M. 
Andreas © 
Dezember 
1 D. 
2 M. 
3 D. 
4 F. 
5 S. 
EligiuS 
Bibiana 
Franz Xaver 
Barbara 
Sabbas 
6 S. 
7 M. 
8 D. 
91. 
10 D. 
11 F. 
12 S. 
2. Advent Nikolaus 
Ambrosius 
Mariä Hmpf. 1 
Leokadia 
Melchiades 
Damasus 
Epimachus 
13 S. 
14 M. 
15 D. 
16 M. 
17 D. 
18 F. 
19 S. 
3. Advent Luria 
Nikasius 
Eusebius H 
Quat. Adelheid 
Lazarus 
Mariä Erwart. t 
NemesiuS 
20 S. 
21 M. 
22 D. 
23 Ri. 
24 D. 
25 F. 
26 S. 
4. Advent Ammon 
Thomas Ap. 
Flavian D 
Viktoria 
Adam, Eva ff 
Keil. tzhriflfest 
Stephanus 
27 S. 
28 M. 
29 D. 
30 M. 
31 D. 
nach Weihn. 
Unfch. Kiudtein 
Thomas B. 
David © 
Sylvester 
1 D. 
2 F- 
3 S. 
4 S 
5 M. 
6 D. 
7 M. 
8 D. 
9 F. 
10 S. 
11 s. 
12 M. 
13 D. 
14 M. 
15 D. 
16 F. 
17 S. 
Remigius 
Leodegar 
Candidus 
© 
18. n. #f. WosenKrf. 
Placidus 
Bruno 
Markus P. 
Brigitta 
Dionysius i£ 
Franz Borgia 
19. n. 7ft. Burchard 
Maximilian 
Eduard 
Calixkus 
Theresa 
Gallus 
Hedwig G 
18 S 
19 M. 
20 D. 
21 M. 
22 D. 
23 F. 
24 S. 
25 ¿7 
26 M. 
27 D. 
28 M. 
29 D. 
30 F. 
31 S. 
so. Kirchweihf 
Petrus v. Alcantara 
Wendelin 
Ursula 
Cordula 
Johann v. Capistran 
Rapbael ) 
21. n &l. Crispin 
Evarlftus 
Sabina 
Simon, Juda 
Narzissus 
Seravi on 
Wolsgang t © 
Bauernregeln im Oktober. 
Ist die Kiähe nicht mehr weit, wirds 
zum Säen hohe Zeit. — Schneits im 
Oktober gleich, dann wird der Winter 
weich. — Ist cecht raub der Hase, dann 
frierst du bald an der Nase. — Regnet 
es am St. Gallustag (16.1 nicht, es dann 
dem nächsten Frühjahr an Regen gebricht. 
— An Ursula (21.) must das Kraut hinein, 
sonst schneien Simon und JudaS (28.) 
drein. — Im Oktober Srurm und Wird, 
uns den frühen Winter kündt. 
Arbeitskalcnder für Oktober. 
Die Wintergeniüse werden eingekellert, 
die Spargerlveeren gesammelt und ge¬ 
pflanzt. — Kartoffel-, Rüben- und Möhren¬ 
ernte. Beendigung der Herbstbestellung. 
Pflügen und Düng erfahren. Drainage- 
Anlagen und -Reparaturen. Wiesen be¬ 
wässern, Gräben auSheden. Sorgfältiges 
Einmieten der Schnitzel und Rübenblätter. 
Voranschlag für Winrerfütterung aufstellen. 
Allmählicher Übergang zur Stallfütterung. 
Ställe weißen. Kaltanstrich im Hühnerstall. 
Gänsemast. — Menen-Katender. Man 
verengt die Fluglöcher, verhindert Räube¬ 
reien. Überflüssiger Honig wird genommen. 
Bauernregeln im November. 
Bringt Allerheiligen (1.) Winter, so 
bringt Martini (11.) Sommer. — Kommt 
St. Martin (>1.) mit Winterkält, ists gut, 
wenn bald ein Schnee drauf fällt. — St. 
Marlinus trüb und feucht, ist gewiß der 
Winter leicht. — Elisabeth i19.) sagt an, 
was der Winter für ein Mann. — Dem 
heiligen Klencens (23.) traue nicht, denn 
fetten hat er ein mild Gesicht. — Andreas 
(30.) im Schnee, tut den Saaten weh. 
Arbeitskalcnder für November. 
Endiviensalat wird im Keller einge¬ 
schlagen. Erdbeeren- und Spargelbeete wer¬ 
den gedüngt. — Die in Töpfen befindlichen 
Blumenzwiebeln, die zu Weihnachten blühen 
sollen, bringt man jetzt ins Zimmer. — 
Bäume ausputzen und abgängige ent¬ 
fernen: an den JohanniSbeer- und Stachel¬ 
beersträuchern entfernt man die überflüssigen 
Wurzelsprößlinge. — Beendigung der Kar¬ 
toffel- und Rüdenernte. Ernte trocken in 
Keller und Mieten bringen, sonst vor Ein- 
decken abtrocknen lassen. — Winterfurche 
pflügen. Dünger, Kalk, Mergel fahren. — 
Mieten bedecken. Dreschen. Saure Wiesen 
kalken — Vieh gegen Kälte schützen. Für 
Federvieh Hanptmastzeit. — Aienen-Ka- 
lender. Einwinterung der Bienen. Stöcke 
umhüllen. Fluglöcher offen lassen. Ver¬ 
blendung anbringen, bei schönem Weiter 
öffnen. Schutz vor Mäusen. 
Bauernregeln im Dezember. 
Wenn Kälte in der ersten Adventtvoche 
kam, so hält sie volle 10 Wochen an. — 
Ist es windig an den Weihnachtsfeiertagen, 
so sollen die Bäume recht viel Obst tragen. 
— Hängt zu Weihnachten Eis an den 
Weiden, kannst zu Ostern Palmen schneiden. 
Habens die unschuldigen Kindlein (28.) kalt, 
so weicht der Frost noch nicht so bald. — 
Dezember kalt mit Schnee, gibt Korn aus 
jeder Höh. — Schneifurche — Gedeihfurche, 
— Gefrorenfurche — Berlorensurche. 
Arbeitskalcnder für Dezember. 
Die Umgrabung des Landes wird be¬ 
endet; Karotten können geiät und Topf- 
zwiebeln ausgetrieben werden. — Mir dem 
Beschneiden der Ziersträucher kann man 
beginnen. — Die Stämme schützt man 
durch einen Kalkanstrich gegen Hasenfraß. 
— Pflügen, wenn noch möglich. Boden- 
und Scheunenarbeit. In Wiesen Graben¬ 
arbelten fortsetzen bis zum Frost. Im 
Garten Mieten überwachen, Beete jauchen. 
Vieh gegen Kälte schützen, kaltes Futter 
anwärmen. Wintersmter rationell zusam¬ 
menstellen, im richtigen Verhältnis Eiweiß, 
Stärkemehl und Fett geben. Dabei Verdau¬ 
lichkeit und Schmackhastigkeit des FuttcrS be- 
rüüftchiigen. Vorräte gut verkeilen. - Wienen- 
Kalender. Bor die Fluglöcher kommt ein 
durchlöchertes Brett oder Blech. Bei starkem 
Frost werden die Stöcke durch Umhüllung 
geschützt. Man achtet wohl auf seine Bienen, 
laßt sie aber soviel als möglich in Muhe.
	        
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