Full text: 43.1915 (0043)

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bie Worte, die Sie soeben im Namen des werden, sich gewachsen zeigt, getreu bis in den 
Regiments an mich gerichtet haben und sreue Tod." Der Großherzog schloß mit einem drei- 
mich herzlich, hierher gekommen zu sein, um in fachen Hurra aus den Kaiser, 
der Mitte des Regiments zu weilen. Ich hoffe, Die Regimentsmusik spielte die Kaiserhymne, 
daß dies nicht das 
letzte Mal gewesen sein 
wird. Als ich im 
vorigen Jahre die 
Nachricht von Seiner 
Majestät dem Kaiser 
erhielt, daß er mich 
zum Chef des Regi¬ 
ments zu ernennen be¬ 
absichtige, hat es mich 
mit besonderer Freude 
erfüllt, an die Spitze 
des 70. Regiments zu 
treten, das schon im 
Feldzuge 1866 Schulter 
an Schulter mit den 
Oldenburgern kämpfte. 
Eine besondere Genug¬ 
tuung ist es mir auch 
deshalb, weil viele 
meiner Landsleute aus 
Birkenfeld im Regi¬ 
ment stehen. Es freut 
mich, daß ich gehört habe, daß Ihr Eure Pflicht 
tut und auch hier die Treue bewahrt, die Euch 
als Birkenselder eigentümlich ist. Ich wünsche 
dem Regiment von Herzen, daß es auch ferner¬ 
hin allen Anforderungen, die an dasselbe gestellt 
Überreichung von Orden und Ehrenzeichen. 
Der Großherzog und der Verein ehemaliger 70er. 
worauf der Großherzog abermals die Front 
des Regiments abschritt. Er redete mehrere 
Leute an. Hierauf wandte er sich dem Verein 
der Oldenburger und dem Verein ehemaliger 70er 
zu, die in ansehnlicher Stärke Aufstellung ge¬ 
nommen hatten. Dann 
ließ sich der Fürst die 
Offiziere des Regiments 
vorstellen, die er sämt¬ 
lich durch Handschlag 
begrüßte. Er ^über¬ 
reichte dann a^Offi¬ 
ziere, Unterzahlmeister, 
Unteroffiziere usw. Or¬ 
densauszeichnungen. 
Nachdem das Regi- 
nient abgetreten war, 
besichtigte der Gro߬ 
herzog noch kurz die 
MaschinengewehvKom- 
pagnie und begab sich 
dann mit Oberst von 
Leipzig im Automobil 
nach dem Offizier¬ 
kasino der 70er, wo 
ein Festmahl statt¬ 
fand, nach dessen Be-
	        
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