Full text: 23.1895 (0023)

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„Erbarmen!“ kreiſcht's. Der Venſcheutndui .: 
Js zitternd in die Knie geſunken. . 
Vergeſſen Horn und Haß und Gräu'l, ' 
Das Auge ſchließt sich ſchre>enstrunken ; Ust.. 16 
„Erbarmen Herr !‘ Den Biſchof halten V 
Sieht man die strahlende Monſtranz. u 
Verſchwunden ſind die Sputgeſstalten, 
Verweht der grauſe Totentanz. 
Das Volk führt weinend, dankberauſcht 
Den Biſchof aus des Domes Pforten, 
Küßt das Gewand ihm, ſchweigend lauſcht 
Es seinen milden Segensworten. 
Das Herz wird, eh' der Tag verfloſſen, 
Den Reichen wie den Armen weit ; 
Hier wird gegeben, dort genoſſen, 
Und mit der Schuld zersſtiebt das Leid. 
  
  
Marx Crone. ; 
Sinnſprüche. s 
Tauſend Fäden — wie viel Fleiß, . 
Bis daraus ein Kleid gewebt! rats 
Tauſend Steine ~ wie viel Schweik, .. ät 
Bis sich erſt das Haus erhebt ben "ters 
Auf dem Grund der Seele ru .. E 
Tauſend Kräfte wild und kaun. , t:§ 
Willst Du nicht das Deine thun... . . * 
Nimmer wird ein Mann daraus] j [ . § 
  
O, wie viel Thränen koſtet's, bis Du lernſt, - ! E 
Daß aus des Lebens Kinderſpiel ward Ernst! ... 
Max Croue.. .. 
 
	        
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