Full text: 21.1893 (0021)

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jerabe ba mar. Un weil meine frau mir fo recht fon
herzen lieb hat, da habe ich fie erzählt warum id ihr
Babe Gbeirathen fônnen und nid fehsmal dodgefchofjen
bin ober hinter ciferne garbinen fige. Und da hatt
fie geweint und fid über ihn gefreut un gefacht, die
baue wern an rechten fled gewejen, un die mißten fe
wieder haben. Un weil wir bie8 jahr eine fhöne
Weizenernte haben, und weil ed und un bad andere
Rindvieh un bie Schafe alle gut geht, da haben wir
gujammem gütigit bem brief gejdjrieben un der Rauf.
mann wil daß geld bejorgen. (Gr Bat nemíid ben
Weizen gekauft. Unfer farm is Bier jo jros mie ba.
beim den Baron fein Rittergut. Uber id) bin tein
Baron, weilg die hier nicht giebt. Un Kinder haben
mir aud. Der große kann (don auf bie Höchften
Baume Hettern, und bad Heine Madden fann [don
die Stube lang rut{den.

, Daf wiinjde id) aud) von ihn, dad fie jo gefumb
fint mie mir alle nemlid. Un wenn fie wollen fo frei
fin un und aud) einen Brief fdreiben, jo bitte id fie
gittigit, fdhiden fie und ifr Bilbnis mit. Sie ween
woll nicht mehr fo bübfd) finb wie damals, aber dad
jchadet nicht. Wir fehen nicht auf den kahlen Kopp,
mir jeben auf ba8 Herz. Sie können ja eine Mitge
aufjegen unb ber Fottegraf kann ihnen jünger machen,
das fie ausfehen wie damals, Meine Frau freut fid
jon auf igr Bildb. Wir wollen e& einrahmen laffen
und e8 fol den Œhrenplag bekommen neben unjere
Eltern. Sehen Sie, jo ehren wir Ihnen. Und nun
grüßen fie alle liebe Freunde und fHreiber fie ung,
wie ed fie jebt. Grüßen fie aud) bie Liebe Frau Ganter
und die Kleinen, die find nun wohl jhHon gros, Wir
	        

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