Full text: 1953 (0008)

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Oktober 1953 
Für Ihre Gesundheit täglich . . . 
M eufattg-Malibiec 
(Neubau Konsum 
Neunkirc’ien-Heinitz 
Für Und« Oktober ds. 
Jahres ist die Einwei 
hung des Neubaues vor 
gesehen. Die Inbetrieb 
nahme wird ein wirt 
schaftlicher Fortschritt 
von hervorragendem 
Ausmaß gegenüber dem 
bisherigen Zustand sein, 
der den Konsumenten 
durch Verbesserung der 
Lieferungen, der Versor 
gung überhaupt, der 
Frischhaltung und dergl. 
zugute kommen wird. 
Salamander- 
Schuhe für 
DAMEN, HERREN 
und KINDER 
im 
Schuhhaus /KtCSld 
VÖLKLINGEN • Poststraße 28 
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BESSER ZU LEBEN! 
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Berücksichtigen Sie bitte 
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ZödeHmäittel 
Deutsche und Tiroler 
Qualitäten 
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für Invaliden- und Angesieliten- 
versictierte 
ln der letzten Zeit wurden Mitteilungen ver 
öffentlicht betr. die Bestimmungen Ober Auf- 
rechterhaitung der Anwartschaft während des Krie 
ges. worin cs hielt: 
Gemäß § 4 des Gesetzes Ober Aenderungen in 
der Sozialversicherung, Arbeitslosenversicherung 
und Kasse für Familienzulugen vom 14. Dezember 
1950 sind die Bestimmungen über die Aufrechtcr- 
haltung der Anwartschaft während der Dauer des 
Krieges aufgehoben worden. Um die Versicherten 
vor Nachteilen zu bewahren, wird darauf aufmerk 
sam gemacht, daß zur weiteren Aufrechterhaltung 
der Anwartschaft ?ör jedes Kalenderjahr ab 1. 
Januar 1952 nach § 1264 RVO ln der Fassung de* 
Gesetzes Nr. 363 über die Neufassung der Warte 
zeit- und Anwartsehaftsvorschrlften In der sozialen 
Rentenversicherung vom 7. November 1952 sechs 
Monntsbeiträge in der dem jeweiligen Monatsein 
kommen entsprechenden Beltragsklasse — minde 
stens aber In der Beitragsklasse 3 — entrichtet 
werden müssen. Sofern Versicherte diese Ver 
pflichtung für das Kalenderjahr 1952 noch nicht 
erfüllt haben, wird dringend empfohlen, die not 
wendigen Beiträge unverzüglich nachzuentrichten. 
Bei manchen Versicherten Ist eine falsche Auf 
fassung bezüglich Nachzahlung entstanden, so u. a; 
daß die Kriegszelten von Personen nachgezahlt wer 
den müßten, die auf Grund eines Einberufungsbe 
fehls Beiträge nicht weiter zahlten. Es ist jedoch 
so, daß für die Einberufungszcit Nachzahlungen ge 
leistet werden müßten. 
Nachdrücklicher Einsatz 
für Gleichberechtigung der Frau 
Vor dem UNO-Ausschuß für Frau en- 
rechte setzte sich die Vertreterin des 
IBFG Toni Sender mit allem Nachdruck 
für eine Gleichberechtigung der Frau 
im Arbeitsprozeß ein, vor allem für 
gleiche Bezahlung bei gleichwertiger Ar 
beit. Die 6ehr interessanten Darlegungen 
gipfeln in folgenden Feststellungen: 
Die Forderung nach gleicher Bezahlung wird 
heute mehr und mehr auch von den Männern 
unterstützt, denn mit dem Anwachsen der Zahl 
der arbeitenden Frauen trifft deren gerin 
gere Entlohnung nicht nur auf den Wi 
derstand der Frauen selbst, sondern auch der 
männlichen Arbeiter, die mit Recht eine Rück 
wirkung dieser Politik auf ihre eigenen Löhne 
befürchten. Nicht nur aus diesem Grund, son 
dern mehr noch vom Standpunkt der sozialen 
Gerechtigkeit aus sollten Frauen im Berufsleben 
keinerlei Diskriminierung unterworfen werden. 
Eine Untersuchung, die der IBFG unternommen 
hat, ergab jedoch, daß das noch in weitem Um 
fange der Fall ist. In einigen Ländern erhalten 
weibliche Beamte niedrigere Gehälter als ihre 
männlichen Kollegen, sie werden nicht über ge 
wisse niedere Dienstgrade hinaus befördert und 
müßten höheren Ansprüchen genügen, um nur 
die Posten einzunehmen, die ihnen Vorbehal 
ten sind. Wo ein Personalabbau stattfindet, 
müssen meist die Frauen zuerst geben. Diese ge 
setzliche Diskriminierung wird oft durch sol 
che anderer Art vervollständigt. 
Alle dem IBFG angeschlossenen Organisatio 
nen, die an der Untersuchung teilgenommen ha 
ben, sind gegen jede Zurücksetzung der Frau. 
Sie machten verschiedene Vorschläge zu ihrer 
Beseitigung. An Hand verschiedener Beispiele 
wies Toni Sender nach, daß die Gewerkschaften 
in diesem Kampf gute Ergebnisse aufzuweisen 
haben. Die Teilnahme der Frauen am Gewerk 
schaftsleben sei, von gesetzgeberischen Maß 
nahmen abgesehen, das beste Mittel, die Inter 
essen der Frauen zu vertreten, betonte Toni Sen 
der abschließend. 
Die Zurücksetzung der Frauen beruht oft auf 
dem Niveau und der Art der Bildungsmöglich 
keiten, die den Frauen zur Verfügung stehen. 
Die weibliche Jugend hat oft weniger Möglich 
keit, sich beruflich zu schulen als die männ 
liche. Toni Sender empfahl, daß Bildung und 
Schulung auf dem Grundsatz absoluter Ge- 
echlechtergleichheit ausgerichtet sein sollten, 
daß Mädchen die gleichen finanziellen Unter 
stützungen erhalten sollten wie Jungen, um 
ßich weiter za bilden, daß sie Berufsberatung 
erhielten und alle sonstige Bildungsförderung 
wie die männliche Jagend. Damit die Frauen 
ihre Rolle im Leben der Nationen voll ausfiil- 
len können, müßten ihnen die gleichen Bil 
dungsmöglichkeiten wie den Männern zuge 
standen werden. 
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BESUCHET 
die Versammlungen t 
iiiMitiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiniiiiiitiiiMiiiiiiiiiiiiiiimiimiiiiiiiiiiiiiiiinfiiiiimiimi 
Herausgeber: Hauptverwaltung der Einheitsgewerk 
schaft Saarbrücken 3, Brauerstraße 6—8, Telefon 
90 33-35. Verantwortlich für den Gesamtinhalt: 
Blehard Raucht Druck: Druckerei Saar-Zeitung, 
Dr. Nikolaus Fontaine, Saarlouis, Elnzclverkauts- 
prels der „Arbeite 20.—. ffrs. (Erscheint regel 
mäßig monatlich).'
	        
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