Full text: 1952 (0007)

September 1952 
Seite 7 
10,4 Milliarden Verlust werden 7,5 Milliarden Gewinn 
Eine Untersuchung duich den I.V. Bergbau - Konstruktive Vorschläge an die Regie des Mines 
Eine Untersuchung über die Ertragslage 
der Regie des Mines, die das Verbandsorgan 
des I. V. Bergbau „Saar-Bergbau“, kürz 
lich veröffentlichte, hat ein starkes Echo 
gefunden. Die Stellungnahme befaßte sich 
eingehend mit der aufgemachten „Ver 
lustrechnung“ der Saargrubenvcrwaltung, 
wonach die Regie sich für die Jahre 
1948—51 10,4 Milliarden Defizit errech 
net hat. Der I. V. Bergbau bringt dagegen 
den Beweis, daß nicht nur kein Verlust, 
sondern in den betr. Jahren insgesamt 
7,5 Milliarden Frs. Gewinn zu ver 
zeichnen waren. 
Die Untersuchung des I. V. Bergbau 
nimmt die Sache sehr genau. Sie nimmt 
sich die einzelnen Jahresbilanzen vor 
und geht auf die Betriebs- und Ertrags 
gebarung der Regie und vor allem auf 
die Abschreibungsmethoden näher ein. 
Dann werden folgende konstruktiven 
Forderungen erhoben: 
1. „Abschreibungen 1 ' haben nur insoweit Ko 
sten- bzw. Aufwandscharakter, als sie zur 
Erhaltung und Regeneration des vorhan 
denen Anlagekapitals dienen. 
2. Als Bezugshasis ist jeweils das am Jah 
resschluß zu Buch stehende Anlagever 
mögen zu Grunde zu legen (nicht wie 
bisher der Umsatz). 
3. Die von der Saargruben-A.G. übernom 
menen Anlagewerte sind in Bilanz der 
Regie in einer Sonderspalte auszuwei 
sen und als solche kenntlich zu ma 
chen, ebenfalls die darauf vorgenom 
menen Abschreibungen. 
4. Als Abschreibungssatz sind im gewoge 
nen Durchschnitt 6,5 v. H. zu ver 
rechnen (Ruhrgebiet April 1952: 5 Pro 
zent). Die bisherigen Jahresabschlüsse 
sind entsprechend dieser Grundsätze neu 
zu erstellen, indem vor allem eine 
scharfe Trennung zwischen Abschreibun 
gen und thesaurierten Gewinnen zu er 
folgen hat. Die nach Abzug dieser Ab 
schreibungsbeträge verbleibenden Mittel 
sind gesondert awozuweisen und als 
steuerfreie zweckgebundene Rücklagen 
einem Reservekonto zuzuführen. Sie 
werden im Rahmen der Finanzierung von 
Neuinvestitionen verwandt. 
Diese Vorschriften unterliegen einer 
genauen Kontrolle durch den Gruben 
ausschuß und den Saargrubetirat. 
Seit der Veröffentlichung der Unter 
suchung der Bilanzen durch den I. V. 
Bergbau haben Fachleute Gelegenheit ge 
nommen, sich zu äußern. Weitere Stel 
lungnahmen sind zu erwarten. Es läßt 
sich schon heute sagen, daß es sich bei 
der bisherigen Beurteilung dieses kom 
plizierten Sachgebietes um eine positive 
Kritik handelt, die die vom I. V. Berg 
bau vorgetragenen Darlegungen in we 
sentlichen Punkten voll anerkennt. 
Aber es geht nicht um diese Anerken 
nung, es geht letzten Endes darum, was 
nun weiter geschehen wird. Wann werden 
die Konsequenzen gezogen und wird es 
alsbald zu der unerläßlichen Bereinigung 
dieses überaus wichtigen Problems kom 
men? 
Die Bergarbeiterschaft, ja die gesamte 
Bevölkerung hat ein Recht darauf, daß die 
Regie keine Unklarheiten bestehen läßt, 
daß festgestellt wird, nicht beängstigend 
hohe Verluste sind im Saarbergbau zu 
verzeichnen, sondern gewaltige Reinge 
winne wurden erzielt, die im Zuge der 
Selbstfinanzierung wieder investiert 
wurden. 
Vom I. V. Bergbau konnte in der Un 
tersuchung klargestellt werden, daß die 
Reingewinnbeträge durch sogenannte 
„Entnahmen aus dem Umsatzerlös“ in 
Höhe von 15 %> kompensiert und als 
regelrechter Aufwand verbucht wurden, 
was natürlich nie zu ausgeglichenen 
Rechnungsabschlüssen führen konnte. 
Wie sehr die Argumentation des I. V. 1 
Bergbau den Tatsachen entspricht, zei 
gen die Ausführungen des Statistischen 
Amts des Saarlandes, wo es in Heft 4/51 
auf Seite 242 heißt: 
„Trotz der Anzeichen für eine Verbesserung 
der Ertragslage ist es sehr fraglich, ob 
diese, ebenso wie bei den Charbonnages de 
Das <jate 
Bohnerwachs 
aus der Erda/- 
Fabrik 
France, in einem günstigen Rechnungsab 
schluß für die Oeffentlichkcit sichtbar wer 
den wird. Es ist nämlich zu berücksich 
tigen, daß die Saargruben die kalkula 
torischen Abschreibungen, die durch das 
Dekret vom 31. 12. 1947 auf 11 v. H. 
festgelegt waren, seit Abschluß der Gru 
benkonvention am 3. März 1950 sogar 
mit 15 v. H. des Umsatzes in ihre Ver 
lust- und Gcwinnrechnuug einsetzen, wäh 
rend z. B, deutsche Zechen mit einem viel 
niedrigeren Abschreibungssatz rechnen (ge 
wogener Durchschnitt im Ruhrbergban April 
1952: 5 o/ # , d. Red.) 
Es handelt sich hei den hohen Abschrei 
bungen der Saargruben entgegen dem Na 
men nur z. T. um den Gegenwert für den 
Verschleiß von Anlagegütern, im übrigen 
steckt darin eine beachtliche Rate für den 
Kapitaldienst bzw. eine Selbstfinanzierungs- 
rate, die vom Abnehmer getragen wer 
den und steuerfrei bleiben soll. 
Sie ist bei den Gruben und. Hütten in 
Frankreich von staatswegen eingeführt und 
in ihrer Höhe festgelegt worden. Der gleiche 
Staat setzte freilich den Verkaufspreis der 
Erzeugnisse dann vielfach so fest, daß die 
sogenannte Abschreibungsrate nicht in vol 
ler Höhe hereinkam (im Falle der Saar 
gruben wurden von 22 Milliarden ver- 
rechneten „Abschreibungen“ 12,3 durch 
Erlöse gedeckt. Die Differenz wurde je 
weils als Verlust vorgetragen, d. Red.). Da 
sie wie wirklich entstandene Kosten ver 
bucht werden muß. entstand dann ein 
rechnungsmäßiger Verlust, der gar kei 
ner war, wenn wenigstens der Teil der so 
genannten Abschreibungsrate, der dem An- 
lagcverschlciß entsprach, verdient worden 
war, (Der I. V. Bergbau hat nachgewiesen, 
daß über diese Abschreibungsrate hinaus, 
die von ihm mit 4,8 Milliarden beziffert 
wird, weitere 7,5 Milliarden an Reingewinn 
erzielt werden konnten, d. Red.) 
Nach den Feststellungen des Statistischen 
Amtes nahmen die Lebenshaltungskosten im 
Oesterreich 
+ 9o/ 0 
W estdeutsch al n d 
4- 11 o/o 
Großbritannien 
+ 1 % 
Belgien 
+ 7o/ 0 
Holland 
+ 7 o/o 
Schweiz 
-j- 3 o/o 
Italien 
+ 8o/o 
Norwegen 
+ 110/0 
Schweiden 
+ Ho/„ 
USA. 
+ 4o/o 
Frankreich 
+ 10 o/o 
Saarland 
+ 12o/o 
Von September 1951 bis Juli 1952 stiegen 
die Lebenshaltungskosten: 
in Frankreich um 7,3 o/ 0 , 
an der Saar um 10,3 o/ 0 . 
Wir stellen fest: 
1. daß die Lebenshaltungskosten im Saar 
land, abgesehen von Oesterreich, am 
stärksten gestiegen sind, 
2. daß die Progression der Lebenshaltungs- 
kossten im Saarland erheblich größer ist 
als in Frankreich, zu dessen Wirtschafts 
raum das Saarland gehört. 
Wir bitten die Stellen, die es angeht, um 
die Beantwortung folgender Fragen: 
1. Liegt die Ursache der unterschiedlichen 
Entwicklung der Lebenshaltungskosten in 
Frankreich und an der Saar an der Uebcr- 
setzung des saarländischen Handels, oder 
Arbeitskammer - Ruf nach 
einem Frauendezernal 
Nach den Sch Lide rungein in der letzten Aus 
gabe unseres Gewerkschaftsorgans haben aller 
lei Diskussionen über die Arbeitskammer ein 
gesetzt, und man hat sich über die Tätigkeit der 
Kammer mehr Gedanken gemacht als bisher. 
Es ist doch recht und billig, wenn bei dem 
großen Teil der weiblichen Arbeitskräfte an 
der Saar, die ja auch Beiträge zahlen, bei der 
Kammer ein eigenes Frauendezernat ein 
gerichtet wird. Man soll nicht die Angelegen 
heiten der weiblichen Arbeitskräfte nebenher er 
ledigen. (Hierauf wird noch besonders einzu 
gehen sein. Die Red.) 
Es wäre bestimmt richtig, wenn die Arbeits 
kammer sich zu der Forderung nach Aendcrung 
des derzeitigen Zustandes an der Saar meldet. 
Ferner: Die Lehrgänge oder Schulungen, 
von denen man jetzt hört, daß drei Kurse zu 30 
Personen durchgeführt werden, sind für die Ge 
samtheit viel zu wenig. 
Zu der Veröffentlichung über ein Ferien- 
werk wäre zu sagen: Man muß alles tun, 
damit es auch rechtzeitig startet. Zum Frühjahr 
müßte die Sache völlig vorangetrieben sein. 
Berücksichtigt man diese Umstände, so 
sind auch die im Vorjahre ausgewiesenen 
Verluste zumindest teilweise nur solche 
buchungsmäßiger Natur und eine ausge 
glichene Rechnung, der man inzwischen 
zumindest näher gekommen sein dürfte, 
würde im Grunde bereits als ein günsti 
ger Gewinnabschluß anzusprechen sein.“ 
(Sperrdruck d. d. Red.) 
Die Versuche der Regie des Mines, die Be 
legschaft sowie die saarländische Öffentlich 
keit mit den erwähnten aufgemaehten Bi 
lanzen zu beeindrucken, sind durch die Auf 
klärung des I. V. Bergbau gescheitert. Man 
kann weiter feststellen, daß die Regle des 
Mines auch auf diesem Gebiet wie auf so 
manchem andern schlecht beraten ist. Müßte 
sie sich nicht sagen, daß solche Methoden 
die schon an sich vorhandenen Spannungen 
noch erhöhen? 
Wenn sich jetzt auf breiter Basis die Fach 
leute mit der Angelegenheit beschäftigen, so 
müßte das Endergebnis der Bemühungen nur 
jenes sein, daß die Regie von ihren bisheri 
gen Methoden endlich abgeht. Es ist heute 
einfach unmöglich, jedes Jahr 15o/o für Ab 
schreibungen zu buchen. Die Festsetzung der 
sogenannten Buchwerte in solchem Ausmaß 
ist ein Unding geworden. Hierbei sind auch 
die Währungsumstellungen zu berücksichti 
gen. Es hat keinen Zweck, sich nur in Theo 
rien zu ergehen, sondern man muß objektiv 
die wirklichen heutigen Werte feststellen. 
Und hier muß man bei den Abschreibungen 
die Kirche im Dorf lassen. Diese Dinge kön 
nen heute nicht mehr wie früher mehr oder 
weniger insgeheim gemacht werden. Die breite 
Oeffentlichkcit nimmt sich durch ihre Ver 
treter ihrer an. Zahlreiche Gutachten aus den 
letzten Jahren unterbauen unsere Behauptun 
gen gerade über die Abschreibungsmethoden, 
so u. a. auch aus dem Ruhrgebiet, wmraus 
sich ebenfalls ergibt, daß die Verhältnisse 
heute eine andere Einstellung bedingen. 
Jahre 1951 in den wichtigsten Ländern fol 
gende Entwicklung: 
+ 
27o/o 
+ 
38 o/o 
+ 
2 o/o 
+ 
13,2 o/o 
40/o 
+ 
ll,3o/o 
+ 
4o/o 
+ 
ll,3o/o 
2 % 
+ 
4,8o/o 
+ 
3 o/o 
4- 
6 o/o 
+ 
0o/o 
-j- 
8 o/o 
+ 
12o/o 
+ 
13,2 o/o 
i 
T 
5% 
+ 
19,7o/o 
+ 
2 o/o 
+ 
6 o/o 
+ 
11 o/o 
+ 
22 o/o 
+ 
16,2o/ 0 ' 
+ 
30 o/o 
hat der saarländische Verkäufer höhere 
Verdienstspannen als der Verkäufer auf 
dem französischen Markt? 
2. Liegt es daran, daß der saarländische Ein 
käufer seine Einkäufe zu ungünstigeren 
Bedingungen tätigen muß als der Händler 
in Frankreich? 
3. Hat sich die Entliberalisierung in Frank 
reich besonders ungünstig auf dem saar 
ländischen Markte ausgewirkt? 
4. Gibt es noch andere Gründe, die die 
unterschiedliche Entwicklung der Lebens 
haltungskosten io Frankreich und im 
Saarland erklären können? 
Anmerkung: Die Berechnung in Spalte 3 
der Tabelle und die Ermittlung der Entwick 
lung der Lebenshaltungskosten von September 
1951 bis Juni 1952 wurden von uns vorge 
nommen. 
Sollen Arbeiterkinder 
studieren? 
Das Thema ist heute anders zu betrach 
ten als früher. Damals war die Kluft zwi 
schen Arbeiterschaft und Akademikern nicht 
nur groß, sondern die beiden Gruppen stan 
den sich direkt feindlich gegenüber. Einiges 
hat sich geändert, wenn auch nicht alles. 
Es muß noch vieles besser werden. Nun zur 
Frage: Lohnt sich das akademische Studium, 
wenn man dafür extra Opfer bringen muß? 
Wie man weiß, sind viele Studierende oft 
lange ohne Stelle und in manchen Branchen 
wird auch auf die Bezahlung gedrückt. Es 
soll nicht da»um gehen, unbedingt auch Aka 
demiker zu werden, sondern ob die Berufs 
ausbildung die richtige ist und den Neigun 
gen entspricht. Ist nicht vielleicht eine Fach 
schule mit guter Ausbildung vorzuziehen? 
So bietet z. B. für die nächsten Jahre an der 
Saar für Begabte der Gewerbelehrerberuf 
gute Aussichten. 
Wer sich den Besuch einer Universität an 
ders denkt, als zur Aneignung besonderen 
Fachwissens, wer vielleicht glaubt, sich da 
mit über andere hinwegsetzen zu können, 
Erfolg für Arbeiter im DD 
Ueberführung von Arbeitern des öffentli 
chen Dienstes in das Monatslöhnerverhäft- 
nis. 
Endlich ist eine Forderung erfüllt wor 
den, um die die Einheitsgewerkschaft lan 
ge gekämpft hat: Die Einführung des Mo 
natslohnes. Die Einführung der Indexre 
gelung für die Arbeiter ist damit ein gutes 
Stück vorwärts getrieben worden. Neben 
der unbedeutenden Lohnerhöhung, die die 
Neuregelung bringt, sind nun zum ersten 
Male die Arbeiter in gewisser Beziehung 
ihren Kollegen, den Angestellten und Be 
amten, in wichtigen Fragen, z. B. Weiter 
zahlung des Lohnes im Krankheitsfalle und 
in der Frage des Urlaubs, gleichgestellt. 
I.V. Groß- und Einzelhandel, Banken, Spar 
kassen und Versicherungen. 
Am Donnerstag, dem 25. September 1951, 
um 18.30 Uhr, findet im Johannishaf in 
Saarbrücken eine 
Protestkundgebung 
mit folgender Tagesordnung statt: 
1. Stellungnahme zum Verhalten der Ar 
beitgeber der Kreditinstitute im Saarland, 
der Versicherungsgesellschaften und Ver 
sicherungsgeneralagenten, 
2. Stellungnahme des I. V. Groß- und Ein 
zelhandel za den geforderten restlichen 10 
Prozent Lohnerhöhung vom Februar 1952, 
3. Stellungnahme zur Verschleppung des Be 
triebsrätegesetzes und Forderung nach so 
fortiger Verabschiedung des Gesetzes nach 
von dem jetzigen Landtag, 
4. Aenderung des derzeitigen Zustandes an 
der Saar. 
I. V. Metall — Ortsgruppe Dillingen. 
Generalversammlung! 
Der I. V. Metall, Ortsgruppe Dillingen, 
hält am Samstag, dem 20. September 1952, 
um 19 Uhr, in Dillingen, im Caf6 Rein - 
har dt, Stummstraße, seine diesjährige 
Generalversammlung 
ab. 
Tagesordnung: Geschäftsbericht; 
Koll. Struck; Kassenbericht: Kollege Klein2 
Entlastung, Neuwahl, Verschiedenes; Vor 
trag über aktuelle Tagesfragen: Kollege 
R. Rauch. 
Zu der GV. werden hiermit alle Mitglied 
der eingeladen. 
Mitgliedsbuch gilt als Ausweis. 
I. V. Graphik. 
Der Verbandsvorstand teilt mit> daß ein 
Postscheckkonto Nr. 80 55 
eröffnet ist. Wir bitten alle Kolleginnen 
und Kollegen, welche nicht durch einen 
Druckerei- oder Ortsvereinskassierer kas 
siert werden, ihre Beiträge per Zahlkarte 
auf o. a. Konto einzuzahlen. 
Die Ortsvereinskassierer wollen umge 
hend die vollständigen Anschriften der von 
ihnen betreuten Invaliden an das Ver- 
bandsbiiro übermitteln. 
der mag Enttäuschungen und Zurechtweisun 
gen erleben. Die Hochschulen sind nicht da, 
um noch einen Dünkel zu fördern, sondern um 
besondere Leistungen zu ermöglichen. So ge 
sehen sollen sich auch geeignete Arbeiter 
söhne dafür entscheiden, und soll eine Fa 
milie dafür Opfer bringen. Im übrigen soll 
nicht vergessen werden, hier darauf aufmerk 
sam zu machen, daß vielfach der Staat, also 
die Allgemeinheit große finanzielle Opfer 
bringt, Anstrengungen machen muß um die 
Hochschulen auf ihrem Stand zu erhalten. 
F. N. 
An die W and gedrückt! 
Das regelmäßige und eingehende Studium der 
Produktionsmethoden der USA durch euro 
päische Delegationen wird seit Jahren von 
der ECA organisiert. Durch Pressemeldungen 
erfährt man, daß Frankreich auf diese Weise 
bereits 2000 (1) Teilnehmer nach USA ent 
senden konnte. Infolge der Wirtschaftsunion 
mit Frankreich können Saarländer nur inner 
halb der französischen Delegationsquote teil 
nehmen, Die intensiven Saarland. \ ersuche, 
Fachleute von der Saar in entsprechender 
Zahl mit einzubeziehen, hatten nur das kläg 
liche Resultat, daß lediglich sechs Saarlän 
der in all den Jahren zugelassen wurden. 
Auch die Einheitsgewerkschaft hatte sich recht 
zeitig für eine gerechte Zulassungsquote ein 
gesetzt, und die Arbeitnehmerschaft und die 
Wirtschaft überhaupt hatte durch eine solche 
Zulassung bestimmt Vorteile gehabt. Wie lange 
werden die Saarländer noch -solchermaßen an 
die Wand gedrückt? - 
Zahlen, die zu denken geben! 
Juni 1951 Dez. 1951 im gesamten Zeit- 
gegen Dez. 1950 gegen Juni 1951 ramn bedeutet diis: 
Der Verbandsvorstand: 
Hammerschmidt. 
ujiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiin 
*T’wJhüne frei) 
iiiimiiiiiiuimiiiiiiimiH 
Die Mitg liede r haben das Wort: =
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.