Full text: 5.1950 (0005)

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April 1950 
„DIE ARBEIT“ 
1. Mai und Jugend! 
Schaffende Jugend des Saarlandes! 
Nach alter Tradition der Gewerkschaften feiern wir auch in diesem Jahre den 
i- Mai als den Tag, an dem wir unsere Forderungen in aller Oeffentlichkeit ge 
schlossen und einheitlich erheben. 
Der 1. Mai ist somit, dem Charakter einer Gewerkschaftsorganisation entspre 
chend, 
der Kampftag der gesamten Arbeiterklasse 
zur Erreichung weiterer Verbesserungen der Lebensbedingungen des schaffenden 
Volkes. 
Die Jugend unseres Landes darf in diesem edlen Kampf keineswegs beiseite 
stehen. 
Sie muß vielmehr in vorderster Linie der kämpfenden Arbeiterschaft zu finden 
sein. Dieser Kampf, der nicht um des Kampfes Willen geführt wird, sondern der 
Arbeiterklasse in einer ungerechten Gesellschaftsordnung aufgezwungen ist, hat 
sich hohe Ziele gesteckt, für die es sich lohnt, mit allen Kräften einzutreten. 
Wir kämpfen für eine neue Gesellschaftsordnung, in welcher der Mensch nicht 
mehr der Willkür gewissenloser Ausbeuter und Akrobaten der Produktionskurven 
ausgesetzt ist. 
Wir kämpfen für gerechte Löhne, die jedem ein menschenwürdiges Dasein er 
möglichen. 
Wir kämpfen um die Erhaltung und den weiteren Ausbau der durch unsere Väter 
und uns selbst erzielten Erfolge. 
Wir kämpfen gegen jede Diktatur, da sie der Würde des Menschen zuwider- 
läuft und die Freiheit der Person vernichtet. 
Die Jugend unseres Landes kämpft daher in engster Verbundenheit mit der wirk 
lich friedliebenden Jugend der anderen Völker für den Durchbruch der Demokra 
tie in Staat und Wirtschaft als Garant eines dauerhaften und gerechten Friedens 
unter den Völkern. 
Außer dem Kampf um die Verwirklichung der zentralen Losungen der Einheits 
gewerkschaft erhebt die Jugend der Einheitsgewerkschaft folgende besondere For 
derungen: 
1. Für den Erlaß eines Berufsausbildungsgesetzes. 
2. Für die Verwirklichung der Forderungen der Jugend im neuen Betriebsräte- 
geseiz. 
3. Für die sofortige Bildung des Jugendarheitsausschusses. 
4. Für die sofortige Bildung der Berufsausbildungsausschüsse in Industrie, 
Handel und Handwerk unter gleichberechtigter Hinzuziehung der Gewerk 
schaft. 
5. Für die Schaffung ausreichender Lehrstellen und gut ausgerüsteter Lehr 
werkstätten. 
6. Für die Hinzuziehung der Gewerkschaften bei den Jugendgerichten. 
7. Für Beibehaltung der jetzigen Lehrzeit. 
8. Für Beibehaltung der Urlaubregelung für Jugendliche. 
9. Für die Mitbestimmung der Gewerkschaft im Berufsschulwesen. 
10. Für ausreichenden Unfall- und Gesundheitsschutz. 
11. Für eine kulturelle Freizeitgastaltung. 
12. Gegen Ausbeutung der lugend. 
13. Gegen jede Kriegshetze in Film, Presse und Rundfunk. 
14. Für die parteipolitische Unabhängigkeit der Gewerkschaft. 
15. Für Frieden, Freiheit und Völkerverständigung. 
SCHAFFENDE JUGEND DES SAARLANDES! 
Wir stehen in einem entscheidungsvollen Abschnitt nicht nur der Gewerkschafts 
bewegung als solcher, sondern der Umgestaltung der gesamten Gesellschaftsord 
nung. 
Entweder wird die neue Gesellschaftsordnung eine gerechte und soziale sein, 
oder die Menschheit wird bald erfahren müssen, daß sie sich selbst jeglicher Exi 
stenzgrundlage beraubt hat. 
Die Jugend, und insbesondere die schaffende, ist vor die klare Entscheidung ge 
stellt, entweder mitzuhelfen an einem Neuaufbau auf wirklich demokratischer 
Grundlage oder aber sie wird dem sicheren Untergang geweiht sein. Ein Abseits 
stehen gibt es dabei nicht. 
Das Jugendsekretariat ruft daher die Jugend auf, fern von jeden parteipolitischen 
Tendenzen am 1. Mai geschlossen an den Veranstaltungen der Einheitsgewerk 
schaft teilzunehmen. 
Es geht um das Wohl der schaffenden Menschen an der Saar. 
Es lebe der Frieden und die FreiheitI 
Es lebe der Internationale Bund Freier Gewerksehaftenf 
Jugend Sekretariat 
der Einheits gewerkschaft 
gez. Rudi Blaß. 
Für die Industrie verbände Abt. Jugend: 
I. V. Metall: 
Friedei Bauer 
I. V. Bergbau: 
Paul Schmidt, Günther Heckmann* 
Arnold Spengler 
I. V. Eisenbahn: 
Hans Biehl 
I. V. Bau: 
Siegfried Goebel 
I. V. Transport und Verkehr; 
Klaus Heinz 
I. V. Oeffentllche Betriebe und Ver 
waltungen 
Stephan Wallacher 
I. V. Holz: 
Herbert Schneider 
Wir sind wachsam! 
Eine eindeutige Abfuhr an gewisse Schrei 
berlinge. 
Seit einigen Wochen führt die „Neue 
Zeit“ und die ihr treu ergebene „Gefolg 
schaft“ der FDJ. einen Kampf gegen das 
Jugendsekretariat der Einheitsgewerk 
schaft, insbesondere gegen den Jugsnd- 
sekretär der Einheitsgewerkschaft Kollege 
Rudi Blaß. 
Die Methoden dieses Kampfes lassen 
dabei an Gemeinheit und Beleidigung 
nichts zu wünschen übrig. Um so mehr 
aber lassen sie einen eindeutigen und kla 
ren Rückschluß auf die Wahrheitsliebe 
und politische Reife jener geifernden Arti 
kelschreiber zu, wenn nicht sogar in der 
Form und m dem Inhalt der Hstzartikel 
die innere Ohnmacht der Verfasser ge 
kennzeichnet ist. 
Wir kennen diese Art aus einer ver 
gangenen Epoche, in der man ebenfalls 
unter Anwendung größter Dreckkübel an 
ständige und ehrliche Menschen '„be 
schmutzen“ zu müssen glaubte, weil sie 
nicht gewillt waren, sich den „Errungen 
schaften“ der damaligen Diktatur zu beu 
gen. 
Wir kennen diese Art des gewerk- 
schaftsschädigenden Verhaltens auch aus 
der Zeit kurz vor der „Machtübernahme“, 
als man ebenfalls die anständigen und 
verarriwortungsbewußten Gewerkschafts 
funktionäre als Verräter, Bonzen und Lum 
pen hinstelite, selbstverständlich nicht 
ohne den frommen Augenaufschlag, daß 
man „selbst sich zu den besten Ge 
werkschaftlern zähle und nur das Wohl 
aer gesamten Arbeitnehmer im Auge ha 
be, wenn man die reaktionären, rechtsge 
richteten Gewerkschaftsführer bekämpfe“. 
Es liegt uns fern, an dieser Steile 
etwa gegenüber den Führern der Hetzka 
nonade verteidigen zu wollen — dazu ha 
ben wir geeignetere Mittel —, aber es ist 
doch ganz interessant, einmal die Stel 
lungnahme des Deutschen Gewerkschafts 
bundes zur Teilnahme der Gewerkschafts 
jugend an dem „Pfinstmarsch der FDJ“ 
nach Berlin kennenzulernen. 
Das ist um so interessanter, wenn man 
die „Neue Zeit“ vom 8. 4. 50 dabei zur 
Hand nimmt. Dort steht nämlich wort 
wörtlich unter der Ueberschrift „Wir müs 
sen einen neuen Jugendsekretär wählen“ 
folgendes: 
„Die Erklärung des Jugendsekretariates 
der Einheitsgewerkschaft, welche durch 
den im SclVeppkru des Arbeiterverräters 
Wacker hängenden Blaß inspiriert worden 
war und sicu gegen das Deutschlandtref 
fen der Jugend an Pfingsten 195Q in Ber 
lin richtet, hat nicht nur den elenden Dop 
pelzüngler Blaß endgültig entlarvt, son 
dern auch einen Widerstandsgeist in den 
Kreisen der jungen Gewerkschaftler ge 
weckt. In keinem anderen Teil Deutsch 
lands ist eine offizielle Ablehnung durch 
irgend ein Jugendsekretariat zu verzeich 
nen, so daß die hiesige Erklärung ein Prä- 
zedensfall der Verlogenheit und Bestech 
lichkeit des Verfassers darstellt.“ 
Wir wissen nun nicht, ob der Artikel- 
schreiber m der „Neue Zeit“ die Deutsche 
Bundesrepublik überhaupt noch als einen 
Bestandteil des Deutschen Reiches be 
trachtet, jedenfalls sind-wir in der Lage, 
die kühne Behauptung, daß in keinem an 
deren Teil Deutschlands eine offizielle 
Ablehnung durch irgend ein Jugendsekre 
tariat zu verzeichnen sei, gründlich zu 
widerlegen. 
Wir geben daher den Inhalt eines Rund 
schreibens des Deutschen Gewerkschafts 
bundes — Landesbezirk Baden — Ab 
teilung Jugend, vom 24. 2. 1950 zur 
Kenntnis. Wir tun das selbst auf die Ge 
fahr bin, daß nun sämtliche Gewerk 
schaftler des Deutschen Gewerkschafts 
bundes in den Verdacht kommen, „im 
Schlepptau der .saarländischen Arbeiter 
verräter 1 zu hängen“. 
Werte Kollegen! 
Wie Euch wohl bekannt ist, beabsich 
tigt die FDJ. an Pfingsten ein Treffen in 
Berlin durchzuführen. Zu diesem Treffen 
hat der Bundesvorstand wie folgt Stellung 
genommen: 
„Die Gewerkschaftsjugend wird sich ais 
Orqani'at’on an dem von der Freren Deut 
schen Juaend geplanten „Pfingstmarsch“ 
mach Berlin nicht beteiligen. 
Der Bundesvorstand des Deutschen Ge 
werkschaftsbundes bedauert, daß schon 
wieder die im Dritten Reich üblichen Me 
thoden angewendet werden, um die Ju 
gendlichen zu Propagandazwecken , zu 
mißbrauchen. Der von der FDJ. geplante 
„Pfingstmarsch“ nach Berlin ist ein sol 
cher Mißbrauch und wird deshalb vom 
DGB. abgelehnt. Der Bundesvorstand 
warnt die jugendlichen DGB-Mitglieder 
davor, sich zu .politischen Zwecken miß 
brauchen zu lassen. 
Der Gedanke der deutschen Einheit wird 
■— »o wird von seiten des Bundesvorstan 
des betont — vom Deutschen Gewerk 
schaftsbund bejaht. Es wäre aber zu be 
grüßen, wenn die Jugendlichen aller Par- 
I. V. Nahrungsmittel und Genuß, Groß- 
und Einzelhandel, Leder- und BekL- 
und Fabriakarbeiter 
Willi Kuhnen 
feien und Konfessionen in der Ostzone die 
Koalitionsfreiheit und damit die Möglich 
keit der freien Betätigung erhielten, wie 
sie für die Jugendlichen und Jugendver 
bände in der Bundesrepublik gegeben 
sind.“ 
Wir bitten um Kenntnisnahme und Be 
achtung. 
Mit kollegialem Gruß! 
Deutscher Gewerkschaftsbund, Landes 
bezirk Württemberg-Baden, Landes 
bezirksvorstand. gez.: Schleicher. 
Abt IX Jugend 
gez.: WaEenmaier, 
Wir machen dabei auf die Tatsache auf 
merksam, daß der einstimmige Beschluß 
des Jugendsekretariates der Einheitsge 
werkschaft zur Ablehnung der Teilnahme 
an dem FDJ-Marsch nach Berlin in der 
Sitzung vom 27. 2. 1950 geifaßt und in 
Nr. 6 „Die Arbeit“ vom 17. 3. 50 veröffent 
licht wurde, wogegen das Rundschreiben 
des Deutschen Gewerkschaftsbundes das 
Datum vom 24. 2, 5Q trägt. 
Ebenso dürfen wir darauf hinweisen, 
daß der 1. V. Bergbau, unabhängig vom 
Gewerkschaftsausschuß, für seinen Ver- 
I. V. Graphik: 
Wilhelm Lauer 
I. V. Post- und Fernmeldewesent 
Karlheinz Bauer 
bandsbereich ebenfalls aus Gründen der 
parteipolitischen Neutralität in einen» ein 
stimmigen Beschluß des «gesamten Vor 
standes eine Teilnahme an parteipoliti 
schen Demonstrationen abgelehnt hat, und 
damit ist auch die Teilnahme der Gewerk 
schaftsjugend dieses Industrieverbandes 
an dem Berliner FDJ-Treffen als abgelehnt 
zu betrachten. 
Es muß wegen der Vollständigkeit auch 
betont werden, daß der gesamte Gewerk 
schaftsausschuß in seiner Sitzung vom 11. 
4- 1950 einstimmig die vom I. V. Bergbau 
gefaßten Beschlüsse hinsichtlich der par 
teipolitischen und religiösen Neutralität 
auf die gesamte Einheitsgewerkschaft 
ausgedehnt und dem. Jugendsekretariat 
ebenso einstimmig die Richtigkeit seines 
Verhaltens in bezug auf das FDJ-Treffen 
bestätigt hat. 
Wenn wir uns jetzt nicht ganz täuschen, 
wird bald in der „Neue Zeit“ zu lesen 
sein: 
„Wir müssen einen neuen Gewerk 
schaftsausschuß wählen! Der Vorstand 
des 1. V. Bergbau muß weg! Er hat sich 
Das Jugendsekretariat aktiv 
Auf Einladung der Industrie- und Han« 
delskammer nahm das Jugendsekretariert 
der Einheitsgewerkschaft auch dieses 
Mal an den Frühjahrsprüfungen der Kam 
mer teil. 
So wurden z. B.inHomburg die Be 
triebe Fürst u. Söhne, Seibert und Kraft 
werk Homburg besucht, um dort Einblick 
zu erhalten in die Prüfungen der Indu- 
striegehilfen- und Facharbeiter. 
In Saarbrücken interessierte uns 
die Kaufmannsgehilfenprüfung. Die Teil 
nahme als Beobachter bei den Prüfun 
gen in Einzelhandel, Industrie, Großhan 
del sowie im Drogistenfach zeigten, 
welche Anforderungen an die Prüflinge 
gestellt werden. 
Der Jugendsekretär der Einheitsgewerk 
schaft nahm außerdem noch an den Prü 
fungen im Graphischen Gewerbe teil. In 
der kurzen Schlußfeier war ihm Gelegen 
heit gegeben, neben dem Verbands Vor 
sitzenden Koll. Stärk zu den Prüflingen 
zu sprechen und sie auf die Besonderhei 
ten gerade ihres Berufes hinzuweisen. 
Vor allem möchten wir von dieser Stelle 
aus den objektiven und gut vorbereiteten 
Verlauf aller Prüfungen hervorheben. 
Gleichzeitig sei damit auch der Dank 
an alle Prüfungsleiter und an die Indu 
strie- und Handelskammer öffentlich aus 
gesprochen, da wir Einblick nehmen konn 
ten in alle Prüfungsunterlagen. 
Wertvolle Unterhaltungen mit den ein 
zelnen Herren der Prüfungsleitung zeig 
ten, daß man den Bestrebungen des Ju 
gendsekretariates seit 1947 nicht nur 
Rechnung trägt, sondern auch auf eine 
weitere Vertiefung der Zusammenarbeit 
bedacht ist. 
Wir dürfen das sicher als ein gutes 
Vorzeichen für unsere kommenden Ar 
beiten ansehen. 
Erfreuliche Nachrichten 
Der Fachverband des modeschaffend an 
Handwerkes hat uns aus eigener Initia 
tive zu seiner Sitzung am 8. Mai 1950 ein 
geladen. Wir wollen hoffen, daß diese 
Einladung den Beginn eines Gedanken 
austausches im gesamten Handwerk be 
deuten möge, der sich für unsere schaf 
fende Handwerkerjugend günstig auswir 
ken kann. 
Aus einem Bezirk meldet die saarlän 
dische Tagespresse das Ergebnis der 
Frühjahrsprüfungen im Schneiderhand*- 
werk. Während 2 Prüflingen mit dem Prä 
dikat „Sehr gut“ ausgezeichnet wurden, 
konnten alle übrigen mit „gut“ bestehen. 
Wir danken den Meistern, die. durch 
das Prüfungsergebnis den Beweis er 
brachten, daß sie sich bei einer dreijäh 
rigen Lehrzeit der Lehrlinge so mit ihren 
Lehrlingen beschäftigt haben, daß diese 
mit Ruhe und Sicherheit in die Prüfung 
gehen konnten. 
* 
Im Zuge der Behandlung von Berufs 
ausbildungsfragen und Beschäftigung mit 
den Problemen der schulentlassenen lu 
gend fand im Sitzungssaal der Einheits 
gewerkschaft auf Einladung des Jugend- 
sekretariates eine informatorische Aus 
sprache des gesamten Jugendsekrstana- 
tes mit dem Arbeitsministerium, Abt. Be 
rufsberatung und Berufsnachwuchslen 
kung, statt. 
Es wurde uns wertvolles statistisches 
Material zur Kenntnis gebracht, das wir 
in Kürze veröffentlichen werden. 
Außerdem wurden wichtige aktuelle 
Probleme der werktätigen Jugend bespro 
chen. 
aut die Seite der Kriegshetzer und Impe 
rialisten gestellt!“ 
Das würde uns beileibe nicht wundern, 
denn allmählich sind wir solche Dinge 
gewöhnt. 
Jungkolieginnen! Jungkollegen I 
So also sieht sich manches an, wenn 
mail es nur von einer Seite betrachtet. 
So kommen auch nicht von innen, son 
dern von außen manche Entstellungen 
und Verzerrungen, die sich leider oft ge 
nug dann auch zu Schwierigkeiten in un 
serer gesamten Organisation auswirksn. 
Wir fragen Euch: Wollt Ihr das? Oder 
sollen wir nicht lieber uns mit unseren 
Problemen der Gewerkschaftsjugend be 
fassen? Eines aber dürfen wir all denen 
zurufen, die da glauben, auf diese Art 
und Weise unsere gewerkschaftliche Ar 
beit und das gegenseitige Vertrauen zu 
stören oder zu untergraben: 
Wir sind wachsam!!! 
Jugendsekretariat 
der Einheitsgewerkschaft.
	        

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