Full text: Stadtentwicklung im deutsch-französisch-luxemburgischen Grenzraum

Vorwort 
Die in diesem Band vereinten Beiträge gehen im Kern auf ein Kolloquium zum 
Thema "Moderne Stadtentwicklung im deutsch-französisch-luxemburgischen Grenz¬ 
raum im 19. und 20. Jahrhundert" zurück, das vom 10. bis 12. Mai 1990 in Mett¬ 
lach/Saar stattfand. Es stand unter der Leitung von Prof. Dr. Jean-Louis Cohen 
(Paris), Dr. Jean-Paul Lehners (Luxemburg) sowie den Herausgebern. 
Dieses erste interdisziplinäre Treffen von Forschern aus den drei Ländern, veranstal¬ 
tet in Kooperation mit dem Deutsch-französischen Komitee für die Erforschung der 
deutschen und französischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, konnte durch¬ 
geführt werden dank der Förderung des durch Dr. Werner Kremp vertretenen Elisa- 
beth-Selbert-Kollegs der Friedrich-Ebert-Stiftung und durch das ’Programme Franco- 
Allemand du Centre National de la Recherche Scientifique’. Etwa 40 Historiker, 
Kunsthistoriker, Architekten, Soziologen und Geographen nahmen eine Bestands¬ 
aufnahme der bisherigen Erforschung der Urbanisierung in diesem Raum vor. Gleich¬ 
zeitig diente die Tagung der Vorstellung unterschiedlicher wissenschaftlicher Frage¬ 
stellungen und Methoden sowie dem interdisziplinären Dialog. Dabei verdeutlichte die 
Bandbreite der in den Referaten und Beiträgen erörterten thematischen Aspekte die 
Vielfalt des Forschungsfeldes. Zugleich wurde aber auch klar, daß die vorhandenen 
Forschungsdefizite eine weitere enge grenzüberschreitende Kooperation erfordern, die 
durch eine Zusammenarbeit der verschiedenen an der Urbanisierungsforschung 
beteiligten Disziplinen zu ergänzen ist. 
Die Mehrzahl der vorgetragenen Referate wurde in aus- oder umgearbeiteter Form 
in den Band aufgenommen. Einige thematisch verwandte Beiträge kamen hinzu. Dem 
grenzüberschreitenden Forschungsgegenstand und der jeweiligen Muttersprache der 
Autoren entsprechend wurden die Aufsätze in deutscher oder französischer Sprache 
abgefaßt. Allerdings erleichtern kurze Zusammenfassungen in der jeweils anderen 
Sprache am Schluß dieses Buches das Verständnis. 
Der Kommission für saarländische Landesgeschichte und Volksforschung danken wir 
für die Aufnahme in ihre Schriftenreihe, ihrem Geschäftsführer Prof. Dr. Hans-Walter 
Herrmann zudem für seine freundliche Beratung. 
Die Drucklegung wurde ermöglicht durch Zuschüsse der Vereinigte Saar-Elektrizitäts 
AG (VSE), der Landeshauptstadt Saarbrücken und weiteren Förderern, die nicht ge¬ 
nannt werden möchten. Der Satz wurde im Historischen Institut der Universität des 
Saarlandes hergestellt. Für die sorgfältige Anfertigung der Karten und Graphiken 
nach oft schwierig zu bearbeitenden Vorlagen gilt unser besonderer Dank Raimund 
Zimmermann. Für die Mitarbeit bei der informationstechnischen Aufbereitung der 
Texte danken wir Stefan Leiner, Dr. Armin Heinen und vor allem Franz-Josef Hahn, 
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