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Verfügung und entwickelte die Schwerindustrie noch
weiter, 19535 erteilten Sie Saarländer sich selbst eine
bittere Lektion, als sie die Dummheit begingen, nationa}
listische Gesichtspunkte und Wirtschaft durcheinanderzuwerfen.,
Dadurch wurde zwischen der Saar und Lothrinen
eine Zol]lmauer aufgerichtet, sowohl für Erz als auch für
Nahrungsmittel, und der freie Fluß der Materialien, der
80 lange bestanden hatte, geriet in's Stocken,
Kurz nach der Übernahme der Saar durch das Reich wurde
die Lage So kritisch, dass die Nazi-Regierung eine Untersuchung
durch den Beratenden Ausschuss für Wirtschaftsangelegenheiten
anordnete. Der Bericht des Ausschugsess,
als geheimes, "nur für den Dienstgebrauch" bestimmtes
Dokument gedruckt, schilderte mit offenen Worten die
traurigen Verhältnisse,
Die Tatsache, dass die Nahrungsmittel jetzt aus Deutschland
statt, wie bisher, aus Lothringen kommen, hat Erhöhungen
der Preise um 20 bis 25% zur Folge gehabtY zudem
sind die deutschen Lebensmittel vielfach minderwertig.
Rohstoffe, die für die saarländische Industrie lebensnotwendig
sind, sind außerdordentlich knapp. Die
Fabriken arbeiten weit unter ihrer Kapazität, und viele
Arbeiter sind auf Grund dieser Knappheit arbeitslos.
Als weitere Schwierigkeiten wurden im Bericht hohe Transportkosten
zitiert, dann übermäßige Besteuerung, ungenügende
Kredite und Kapitalmangel., der durch die Erhöhung
der Lebenshaltungskosten entstanden war, Aber das
arundübel bestand, wie der Bericht fortfuhr, in der
TIrennung der Saar von Lothringen, die ein Problem ge-Schaffen
habe, das zwar "durch die WiederaufrüstungsbesStrebungen"
der Nazi-Kriegsmaschine "verschleiert sei",
das aber " in seiner ganzen Schwere wiederkehren werde,
sobald die Marktbedingungen ungünstig seien ",
Sogar die Rüästungsanstrengungen der Nazis reichten nicht
aus, um die aus der Trennung der Saar von Lothringen