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die Wahl stattfinden würde, änderten sie ihre Angriffstaktik
und forderten die Saar-Wähler auf, den Wahlurnen
fernzubleiben, Und schliesslich wurde den Saarländern,
faIls sie’doch zur Wahl gehen wollten, von %len Deutschen
nahegelegt, leere oder beschädigte Stimmzettel abzugeben.
Dadurch könnten die Nichtwähler sich gegen die Saar-Regierung
und gegen die Europäisierung aussprechen.
Ein grosser Teil dieser gegen die Saar-Regierung gerichteten
Agitation kam direkt aus dem Jakob-”aiser-Ministerium
für gesamtdeutsche Fragen der Bonner Regierur viele
frühere Nazis sind im Kaiser-Ministerium w. ” aktiv,
besonders in den Propagandaabteilungen. Das Kaiser-Ministerium
unterstützte den Saarbund und die Saarzeitung,
die Organisationen unzufriedener Deutscher, die in der Saar
gewesen waren und nun mit deutschem Geld von Deutschland
aus gegen die Saar arbeiteten, Deutsche Zeitungen, die
sich für das Material des Kaser--Ministerıiums empfänglich
zeigten, servierten dem deutschen Volk sensationelle Ge-Schichten
über die Einschüchterungspolitik an der Saar.
Die gleiche Clique Aruckte und verteilte Handzettel, durch
die die Angestellkien der Saar-Reglierung zur Sabotage und
zur Auflehnung gegen ihre eigene Regierung aufgerufen
wurden.....Zehntausende Tramplare der’ gehässigen deutschen
Propagandazeitung Üsaarzeitung und Millionen hetzerischer
Flugblätten,.die-im Sinne bester Nezi-Tradition verfasst
waren, wurden auf Schleichweger, in Taschen, auf Lastwagen
und sogar mittels Luftballen in die Saar geschmuggelt.
Am Vorabend der Wahl veranstalteten ai. zrossen deutschen
Part Sie... IM. Zinvernehme n mi t* dem Kulser-Ministerium, entlang
der Saargrenze große Demonstra onen. Sie waren
nicht sehr erfolgreich, aber 310 srimnGrten Deutschlands
Nachbarn auf unangenehme und veinıiche Weis: an ähnliche,
vor siebzehn Jahren angewendste Methoden der Mass: nbeeinflussung,
Saarlände ie0£fiziere in der Irühereu “ ‘öheon_Wehr-,
macht gewesen waren, erhielten Irohbrief „ ner geheimen
militärischen Organisation in Deusschland, in denen