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‚Arbeit und Wahltah-t das Saarkımdae“
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Die Lare auf dem Arbeitsmarkt zeigt
das ühliche Bd der winterlichen Saisoneinflüsse,
Der Beschäftigungsgrad
ist im Ban- und Baunebengewerbe, im
Verkehrsgewerbe und bei den Montavefirmen
weiterhin leicht gesunken;
dayewen ist er in der Baustoffindustrie
bereits angestiegen, ebenso in der keramischen
nd Glasindustrie, der ecbemischen
Industrie und in der metahverarbeitenden
Industrie, während eı
in der eisenerzeugenden Industrie und
im Bergbau stayniert, Die Zahl der beschäftigten
Arbeitnehmer ist bei den
Männern um 19 zesunken und bei den
Frauen um 188 gestiegen. Am Ende
des Monats wurden zusammen 269 080
beschäftigte Arbeitnehmer gezählt sewenüher
208911 Ende Januar
stelle in der Industrie oder im Rayind
Bauncbengewerbe zu bekommen.
Ende Februar‘ gingen bei den Arbeitsämtern
die ersten Aufträge ein
al Zuweisung von ‚Arbeitskräften im
Monat März für die Fortführung vor
:tillgelerten Baumaßnahmen und ver
ainzelt auch für nen in Angriff zu neh
nende Bauarbeiten.
- Die Arbeitsmöglichkeiten sind im den
aänzelnen Arbeitsamtsbezirken schr
anterschiedlich; am ungünstigsten sing
ie: vegenwärtig im AÄrheitsamtshezirk
Vennkirchen, zu dessen Entlastung di
anderen saarländischen Arbeitsämter
Jurch Freihaltung von oMenen Stellen
Hir Bewerber aus Aen Kreisen Ottweier
und Neunkirchen noch stärker als
scher, beitragen werden. Wie herechjgt
ein solcher ÄArbeitamarktansgieie}
st, zeigt folgende Uebersicht:
\rbeitsamts- Männer Frauen
hezirk
Die Entwicklung der Arbeitslosenzahl
verlief nicht parallel der
Beschäftietrnzahl. denn sie stieg um
317 auf 84153. Dies erklärt sich daraus
Aaß schnn jetzt zahlreiche Berg- und
HAüitenpensionäre und mithel-Fende
. Familenangehörige in den
Landbezirken sich bei den Arbeitzämtern
ak Arbeitsuchende vormerken
lassen, in der Erwartung, im
Frühjahr eine leichte Arbeit
Ar.
1’fene Ar- oHene
ta. Stell.
Saarbrücken
Nennkirehen
Saarlonie
3, Inehert
Walern
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’22
4
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5
60
12
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1)
Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Saarland
* vom September 1949 bie Februar 1950
Sept
9
Okt.
1949
Nov.
1040
Dez, | Jar. | Febr.
1049 1950 3950
Orfene Stellen
2m Ende des Monats
"männl.
weibl.
insges.
2696 2660 1986
657 642 557
2458 2211 2542
125 1022 1051
438 0474 519
1736 140 1570
Vermitiiungen im männl. 3.842 3114 314 5
Läufe des Monats weibl. 1312 1191 17193
insges. 3204 4605 4347
DZ 2041
77 1104
4) 4185
Arbeitsuchende männl. 52% 5041 53222 5301 6735 7040
am Ende des Monats weibl. 3790 3741 36833 3411 3644 3.507
insSeß. 8049 STN2 SEA 28712 10369 10687
2683 264% 2926 24935 4516 5348
3025 28183 2755 2526 2982 3067
5708 5466 5709 5464 7498 8415
Arbeitsiosenunter- männl. 1337 1301 1401 17463 244 3055
stützumgs-Emptfänger * weibl. 647 “738 E01 62 19% 1128
insres. 1984 2029 2202 2625 2440 4153
Beschäftigte Arbeitnehmer männl... 218434 219780 220 682 221 122 219 682 219 663
mit Wehnsitz im Saarland weibl. 487485 49308 40 43 49603 49229 49417
insges.. . 7 182 269 0RS 270 105 270 725 2685911 259 080
Davon außerhalb des männl. 6758 G808 6774 6756 6653 6600
Saarlandes beschäftigt weibl. 239 2 291 OL 927 OR
inspes, KT 7030 60895 M977 6880) 6828
Beschäftigte Arbeitnehmer männl. 685 6729 684) 6937 6813 6722
it Wohnsitz außerhalb weibl. 193 aM 193 106 198 301
des Saarlandes Insges. 7028 6932 7042 7193 7011 #993
Mithelfende Familien- männl.
angehörige . (ohne weibl.
Banstrauen) Ins2es5.
* 373
16892
91 265
0 4336
‘6 693 535
21002. 920871
7 4232 4223
.„ J95 15889 15805
20.292 20121 20028
He aniEe
männ|]. 10291 10328 160128 10474 10753 10887
weibl. 1246 1246 12569 1275 1330 1333
insges. 11587 11574 11697 11749 12085 12220
Selbstandipe
männl, 275% 27664 27679 27540 27408 27 492
weibl. . 4733 48235. 4820 4886 4587 4896
inspes. 0204 2484 29400 920490 29285 29 2QR
Jahrgang ® Nr a
_°
‚ittlung
Die Lage
in den einzelnen Wirtschaflszweiger
und Berufsgruppen
‘Landwirtschaft und Garienbau:
Mit Beginn der Frühjahrsarbeiten is
Aer Arbeitskräftebedarf, wie zu erwarken.
restieren, Es werden in der Hanpte
sache jüngere, ledige Arbeitskrähe
verlangt, Auch die Gärfnereien nah.
men. zahlreiche Arbeitskräfte. anf
„Forstwirtschaft:
Im Bezirk Saarbrücken forderten die
Forstämter 17 Tlolzhauer an. von dener
bis jetzt nur 6 zugewiesen werden
konnten. In allen anderen Rezirken haı
sieh die Lage kaum veränsdert-Bergbau:
Im saarländischen Bergbau ühertra«
fen auch in diesem Monat die Entlassungen
die Einstellungen von aus
Kriemsrefangenschaft zurückgekehrten
Pelegschaftsmitgliedern, Ein Teil der
Schürfhetriehe stellte seine Förderung
ajn.
Industrie der Steine und Erden:
In Erwartung einer baldigen regen
Bautätiyrkeit sind die Betriche der haustofferzengenden
Industrie dazu über
vegaängen, stärker: vorzüproduzieren.
Pie während der Frostperiode entlasse.
nen .. Beleyschaftsmitglieder wurden
wieder einyestelt und darüber hinauvneue
Arbeitskräfte angefordert,
Die Kalksteinwerke und Hartsteinbrüche
sind voll beschäftigt, Die Betriche
der keramisehen Industrje sind
entsprechend ihrer Anftramslare zur
Vollheschäftigung überregangen 1um6
haben eine Anzahl. weiterer Arbeits
kräfte einrestallt.
Eisenerzeugende Industrie:
Das Nennkircher Fisenwerk hat 7
und die Abteilung Homburg 28 ehemalige
Belegschaftsmitglieder eingestellt
Alle ührigen Hüttenhetriehe nahmer
nur ans Krieysgefanrenschaft heimge
kehrte. Beolegschaftsmitelirder wieder
auf, Die Burhacher Hütte kündigte wegen
Ahsatzetocküng die Freigabe vor
Arbeitskräften an.
Eisen- und metallverarbeitende
Industrie: ;
In Werkzeugfabriken kam e& zu pe&
ringen KEntlassungen, während de
blechverarheitenden Betriebe
und Montagefirmen Arbeits
kräfte, vor allem Schweißer und
Schweißerinnen, aufnehmer
konnten.
Die Masehinenfabriken sine
für spezialisierte Metallhandwerke*
weiterhin aufnahmefähig,
Die Auftrags- und Beschäftigungslag*
im Handwerk ist weiterhin zurückge
gangen.
Luxemburgiseche Firmen der elektzü
technischen Industrie haben eaarländische
Fachkräfte als Grenzgänger anvefordert.
Chemische Industrie:
Betriebe. der chemisch-pharmageutschen
Industrie konnten ihren Belef
achaftsstand halten. Die Betriebe er
warten nach Freivrabe ihrer Prada