Jahrgang Z N
‚Arbeit und Wohlfahrt des Saarlandes
DL TO anrt_des Saarland
Die Verschmutzung
der saarländischen Vorfluter
(Fortsetzung von Seite 124)
wirksame Reincigsung in Zukunft vorzuziehen.
Die Lebensmittel- und Lederindustrie,
lie im Saargebiet jedoch keine großen
\bwassermengen ausstoßen, sollen diese
iber die Stadtkanalisationen ableiten,
Jolzindustrien größerer Kapazität sedinentieren
die mitgeführten Faserstoffe,
'ewinnea dadurch säuresparendes Rüek_
vasser und wesentliche Rohstoffe.
He nachfolgende Neutralisation und
kelüftung des faultähigen Wassers in
rößere Becken ist notwendig.
Mit der Aufbereitung der technischen
‚bwasser muß die Aufbereitung der
;tadtabwässer Hand in Hand gehen. Im
‘'aarland haben wir leider nur kleine
{läranlagen für Stadtabwässer, die
\ußerdem z. T, nicht oder nur teilweise
n Betrieb sind, Zum großen Teil werlen
geschlossene Kanalisationen wilerrechtlieh
in Wasserläufe zweiter
)rdaung eingeleitet. Durch diese Sachage
werden unseren Vorflutern hohe
)elastungsquoten an Hausahbwässern zu-'eführt.
Obgleich die Industrieabwässer wegen
ürer besonderen Zusammensetzung und
les Widerstandes, den sie gegen einen
tatürlichen biologischen Abbau leisten,
ür unsere Vorfluter die wesentlichste
‚Ast darstellen, muß die Sanierung sovohl
der Industrie- und Stadtahwiässer
Der dabei anfallende Schlamm entbält
bis zu 50 Prozent Kohle und kann
nach Trocknung verheizt, das geklärte
Wasser wieder in den Betrieb urückzehommen
werden. Letzteres würde im
Saarland eine Ersparung und rationellere
Belastung unseres wertvollen
Bımtsandsteingrundwassers bedeuten.
Die saueren Beizabwässer der Hütenwerke
müssen in großen Becken
neutralisiert und das anfallende Eisenbvdroxyd
in .\hsitzhecken sedimentiert
werden.
Die in Hütten anfallenden Oelmengen
können dureh Oelahseheider abrezoren
werden. ;
Die Kokereiabwässer bedürfen besonderer
Aufmerksamkeit, Sie etnthaljen
Phenole, Schwefelsäure, Essigsäure,
Eyan- und Rhodanverbindungen und
Ammoniak. Sie benötigen wegen ihrer
Giftigkeit besonderer Aufbereitungsverfahren,
wenn man sie nicht zum
Löschen des Kokses verwendet, oder
auf Hallen pumpt.
erhbe’m Fr us Fur
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Beim Anhlick der Kleinen „Holzyaracke“.
käme man nicht auf den Ge-Aanken,
daß das Innere in einer so
netten und frenndlichen Weise ausge-3tattet
ist.
Nach Betreten ‘es Heimes gelangt
man in einen kleinen Vorraum, dem
sich die Kleiderablage anschließt, Dahinter
Öffnet sich der Eß- und Aufentjaltsraum,
der in hellen Farben gehalen
ist. Die quadratischen Tische mit
Stühlen im Bauernstil und sonstige Möjel,
die dem Raum ein gemütliches Ausehen
verschaffen, wurden von der Fa.
lammerschmidt, Neunkirchen,
‚eliefert. Im Anschluß daran befindet
‚jch der Schlafraum, der mit 13 Jugendichen
beleet werden kann und ein
Andreas Hammerschmid!
Neunkirchen
jeizendasse 64 Tel. Postnebenstelle 2
BAU- U. MOBELSCHREINEREI
SPEZIALITÄAT: INNENAUSBAU
Eiaene Entwürfe
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Als im April dieses Jahres in Anwesenheit
des Ministerpräsidenten Hoffmann
das Richtfest des Beamtenhauses
im Stockenbruch gefeiert wurde, war
as den Beteiligten klar, daß hier eine
iußerst fortschrittliche Bauweise den
Sieg über die bisherigen, im konservaäven
Rahmen durchgeführten Planungen
davongetragen hatte. Dies stellte
auch der technische Direktor des Wie-Jeraufbauamtes
der Saarländischen Re-Kierung,
Schoffit, in seiner Eröffnungs-Fe
fest und wies u. a. auch darauf
bin, daß es gelungen sei, die gestellten
Fristen in den einzelnen Bauabschritten
cht nur einzuhalten, sondern teilweise
gar zu verkürzen.
Der Bau enthält einschließlich der
Jausmeisterwohnung und einer Woh-“ne
auf der Dachterraese 50 Wohnun-‚en,
wobei jedes der 8 Stockwerke
wei Zwei-Zimmerwohnungen, 3 Dreiimmerwohnungen
und eine Vier-Zim-1erwohnung
umfaßt, Die durchschnittiche
Nutzfläche der Wohnungen berägt
57 qm. Die Wohnuggen selbst sind
ait Errungenschaften der modernen
’echnik, wie Zentralheizung und Warmvasserspender
ausgestattet und bieten
jem Sonnenlicht ungehinderten Einfall,
Die hier angewandte Bauweise dürfte
jch wohl für die zukünftigen Planunven
des Wiederaufbauamtes als richunggehbend
erweisen, zumal hierdurch
jne Behebung der augenblicklichen
Nohnungsnot in verhältnismäßig kurzer
7eit möglich sein würde.
Mit der Durchführung der Arbeiten
wurden bekannte leistungsfähige Firmen
betraut.
Seltna 195
am Gegenstand haben, %. I. unter Zu-;ammenfassung
größerer Stadt- und Inlustriegebiete
gleicher Vorflutnieder-Chlaxsgebiete.
Diese Notwendigkeit bedeutet eine
Yüille von Arbeit und großen Kapitalurfwand,
Beides ühersteigt die Kapa-‘tät
einzelner. Nur eine genossenschaftiche
oder verbandsmäßire Organisation
vird daher, wie wir es auch an andeen
Fhßerhieten kennen, in der Lage
jein, erfolgreiche Maßnahmen durchzuühren.
Hinzu kommen noch Abwasserbelatungen
von außerhalb des Saarlandes
ijevenden Indnstrien und Gemeinden,
lie ihre z. T.. wesentlichen Abwässer
Yorfutern zuleiten. die schließlich im
\aarland einmünden.,
Es sind dies die Gerherei- und Hausıbwässer
von Pirmasens und Zweirücken
(Einzuesgebiet Hornbach und
Ichwarzhach), die Abwässer des Pulverychs
bei Saarbrücken, sowie die Abvässer
der Bergindustrien im {Iranzöischen
Einzugsgebiet von KRossel und
Vied, Es muß also außerdem durch übertaatliche
Rezelung auch das über die
;renzen des Saarlandes reichende EKinugsgehiet
der verschmutzten Vu t
nsammentzefaßt werden.
en
Schmuckstück in seiner Art darstellt.
Die Betten dazu lieferte die Firma
Marschal, Neunkirchen.
In den gemütlich ausgestatteten
iäumen und in den schön angelegten
\ußenanlagen können die erholung«belürftigen
Kinder die Schrecken der
/ergangenheit vergessen und hoffnunzsroh
in die Zukunft blicken
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Ma
1837
% Jesar
** Neunkirchen
«ortikel
ul. 418
Sämtliche Maurer- und Betonarbeiten
vurden durch die Arbeitsgemeinschaft
ler Baufirmen ‘Wayss & Freytag,
Saarbrücken und F. Albert, Neunkir-:hen-Saarbrücken
ausgeführt, während
lie Durchführung der Innenputzarbeiten
n Händen der Firmen Andr, Schomner
und Josef Tschanhenz, beide
Jillingen, lag. Die hekannte Firma
3ANIZENTRAL, Saarbrücken,
seichnet für die Ausführung eines Teies
der Heizungsanlagen verantwortlich,
Der Dachbelag wurde in einem Spezialverfahren
von der Firma Peesg &
Maret, Saarwellingen u. Saarbrücken,
ausgeführt. Mit der Durchführung der
Klempnerarbeiten war die Firma F. u. L.
Warner, Saarbrücken. beauftragt.