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zuch gesundheitlichen Biufluß hat. Denn
Gesundheit ist der Ausdruck der Besiehunz
des Individuums zu seiner gezebenen
Umwelt, die in der modernen
stark von deren technischen Gestaltung
Abhängig ist (von Gonzenbach); und
las Abwasserproblem ist ein fechnisches
Gdestaltungsproblem.
Das Problem der Beseitigung der bis
jetzt durch das Abwasser bedingten
Schäden an den Vorflutern des Saarandes
schwebt schon lange. Manche
Vorschläge zu einer Lösung dieser
Frage wurden schon gemacht. olıne daß
jedoch ein Fortschritt in dieser hygienisch-technischen
Frage erzielt worden
wäre, Die Schwierigkeiten sind z, Tsein
auffassungsmäßig, insofern als die
Industrie die anfallenden Abwässer als
ästiyre Abfallprodukte empfindet, deren
Aufbereitung mit Kosten verbunden ist.
die nach früherer Auffassung völlig unwirtschaftlich
aufgewendet werden müssen,
Aus der Vormachtstellung heraus,
die eine Industrie für eine Landschaft
infolge ihrer wirtschaftlichen Bedeutung
3at, wird der Industrie olıne weiteres
das Recht auf eine gewisse Relastung
der Vorfluter durch ihr Ahwasser zugestanden,
Doch haben spätere Entwicklungen,
und vor allem die nur auf ein
Ziel gerichtete Kriegsindustrie. in allen
Ländern dazu geführt, daß die Mühe der
allgemein zugestandenen Belastung erhehlich
überschritten wurde, Veberall
regen sich heute Stimmen, die auf diese
zunehmende Verschlechterung der Vor-Autverhältnisse
hinweisen. Wenn z. B.
ain Land der (freien Wirtschaft, wie
Amerika, 1948 durch Bundesgesetz beschließt.
daß alle Staaten vemeinsam
‘hre Flüsse von der übermäßigen Abwasserlast
hefreien und reinhalten, so
bedeutet dies einen bedeutungsvollen
Beschluß, der aber auch darauf hinweist,
daß das Prohlem der zumehmenden Verwanreinigung
unserer Vorfluter nicht
rein örtlich ist und allyemein eine Regelung
angestrebt wird, wie wir sie schon
in einigen großen Industrieyehieten
vorfinden. Obgleich heute die Ahwasserfrare
dringend erscheint. ist die kapitalmäßige
Belastung durch Ahwasseranfbereitungsanlagen
ein sehr wesentliches
Hemmnis dafür, daß eine schnelle
„sung des Problems zu erwarten ist,
mrch die Möglichkeit der Rückgewinnung
wertvoller Rohstoffe und Betriebswässer
aus den Abwässern ist die
Wirtschaftlichkeit der Ahwasserreinizung
hesser vestaltet,
Welche Maßnahmen müssen nun erxriffen
werden, um im Saarland zu
ainer Lösung des Ahwassernrohlema zu
Kommen?
Wie wir schon festgestellt haben,
stellen die Berge- und Kohlenschlämme
ne der Hauptwasserlasten dar. Diese
Schlammengen können nicht biologisch
abrebaut werden, Sie gilt es vor allen
Dinzen am Entstehungsort, entweder
lurch große Schlammteiche oder Klärdecken
mit kontinuierlichem Schlammabzug
abzufangen. Schlammteiche sind
zehwer zu räumen. Die Methode, nach
Anfüllung eines Teiches neue Absetzteiche
zu schaffen, ist zwar biülig,
3tößt aber in den saarländischen Bergbaugebieten
auf erheblichen Raummangel,
Insofern ist das Absitzbecken mit
kontiunierlichem Schlammabzug für
Fortsetsung nächete Seite
Arbeit und Wohlfahrt des Saarlandes“
Jahrgang 2 Nr. 9
Aufwendungen für 7 V-ieagsopferversorqung im Saarland
Aufwendungen für die Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und
gleichgestellten Persanen im Monat Juni 1950
Zahl d. Rentenempfänger
am Ende d. Berichtsmonats
Versorgunzsamt
Saarbr. | Neunk | Saarl.
i, Rentenversorgung:
Gesamtzahl
am
‚70. 6. 50
Aufgew.
Summen
Frs
A. Kriegsbeschädigte
Leichtbeschädigte:
1. MdE. 30 v. H.
2. 2. U.”
3174 2290 1935 +” 7399
+ 4193 a9 So6 2085
ART 3.0 2741 10257
zusammen
a 17gte@e:
Sch m
7 1310
381 920
so1 502
790 524
32 21
506 458
87 3825 =
1181 4 208
SU6 3.107
514 10997
502 1816
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an
112
4
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22
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3. Hinterbliebene:
Ww. unter 45 Jahren
Ww. über 45 Jahre
zusammen
Ww.-Beihilfe unter 45 J.
Ww.-Beihilfe über 45 J.
zusammen _
Halbwaisenrenten ;
Vollwaisenrenten _
zusammen _
zusammen
76 945 9
66.940
2 KG
5 088
1826
+4 240 16.268
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55
602
67
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165
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115:
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Halbw.-Beihilfe
Vollw.-Beihilfe
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Heilmaßnahmen Einzel- Autee
und ander. * ı1sgaben auf- wendete
wen-Verso:
dungen Sımmer
Saarbr ! na Saarl. Frs
I. Heilfürsorge:
1. Heilverfahren: BT 9
2. Orth. Heilmaßnahmen 4751546
zusammen 11 5
684 246 20 936 932
. 4 675 156
? 1NARA AG 925 612 088
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7 Sonstige Leistungen!
Krankenversicherung
Jnterstütz. an Kriegsbeschäd.
und Kriegs- -
binterbliebene 215000
Militärpensionen EU 658
Beweiserhebungskosten _. “
zusammen 5440951
im Monat Juni 1950 waren insgesamt 84833 Einzelpersonen
zu versorgen, Die Summe der für die gesamte Versorgung einschließlich
Heilfürsorge und sonstige Leistungen in diesem Zeit- .
raum verausgabten Mittel beliefen sich auf „ . . 4 s . . ı 319736 113
Franken.
Am 30. 6. 1950 lagen aoch 14085 uneriediete Neuanträge vom