Jahrgang 1 Nı,
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‚Arbeit und Wohlfahrt des Saurlandae-Belegschaften,
trotz Verkürzung ‘der
Arbeitszeit, weiter zu beschäftigen,
Arbeitskrätlle zu entlassen, Infolge
Hnanzieller Schwierigkeiten mußte
5>in Lederwarenbetrieb in Dudweiler
|I4 Arbeitskräfle entlassen,
Verschiedene Wäschefabriken konn-:en
die vorgesehenen Neueinstellunzen
wegen Rohstoffmangels nicht
vornehmen.
Druck- und Verpyielfältigungsgewercbe
Die Druckereien klagen über
ıngenügende Auftragseingänge. Sie
sahen sich daher zur Verkürzung der
Arbeitszeit gezwungen. Nach den
Berichten der Arbeitsämter versuchen
lie Betriebe, stärker in das Exportgeschäft
zu kommen, weil die In-(andsauftfräge
auf lange Zeit nicht
ausreichen werden, die gegenwärtigen
Gaststättengewerbe
Die Zahl der Beschäftigten hat sic}
von Monat zu Monat erhöht. Ende
März wurden 551 Männer und 1667
Frauen, zusammen 2218 Beschäft’gie
zezählt. Während der Karnevalstag«
war ein Starker Zusramg‘ an Arbeitjuchenden
aus dem Kreis der ehenaligen
weiblichen Berufsangehöriger
zu beobachten. Es handelt sich dabe
vorwiegend um Gaststättenangestellte
ieren Ehemänner z. T. arbeitslos_ode1
acbeitsunfähig sind “oder sich nock
ın Kriegsgefangenschaft befinden
Den Berufswünschen dieser Arbeit
*
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Die Enlwicklung des Arbeitsmarktes von Ok} 1948 bis März 1949
TAUSENB 17
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suchenden konnte im starkem Maße
entsprochen werden.
Verkechrsgewerbe
Die Eisenbahn wird im Zuve
der, Personalverminderung
ım Laufe dieses Jahres noch runa
1200 Arbeitskräfte freigeben: Die Arbeitsämter
sind bemüht, diese Kr. fe
Zug um Zug in die Betriebe deı
eisenerzcugenden und metallverarbeitenden
Industrie zu vermitteln.
Die Straßenbahnen nahmen
ıoch Arbeiiskräfte auf, Dagegen
xonnten die zahlreichen stellensuchen
den Kraftfahrer nicht nac!
Wunsch untergebracht werden.
Arbeitsvermittlung für Frauen und
Mädchen
Die im Vormonat beohachteje Jeichte
Besserungy der Beschältigungsmögliche
keiten für weihliche Arbeitskräfte halt
nicht angehalten, Die Vermittlungsmöglichkeiten.
waren selhst in der
Forsi wirtschaft and din Gartenbau, wo
in früheren ‚Jahren regelmäbig ein
graßer Bedarf an weiblichen Arbeits
kräften bestand, nur in einzemen Be.
zirken befriedieend.
Als Krsatz für 6 ausyeschiedene
Klauberinuen bei der Grube Camyphausen
habän sich allein 155 Frauen
vormerken lassen, darunter mehrere
Unterstützungsempfängerinuen,
we APRIL.
VERMTT- OFFENE _
LUNSEN STELLEN
ARBENT-SUCHENDE
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Die Entwicklung des Arbeitsmarktes ven 0:7 Wu 779
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VERMITT- wass4 0 OFFENE
LUNGEN STELLEN
Geringe Aufnahmefählgkeit bestand
in der Industrie der Steine und Erden,
der Baustoff- und keramischen Imiustrie.
In der elektrotechuischen huhrtrie
hat das BB6C-Werk Ankerwieklerin.«
nen zurückgerufen und neue Anlerikräfte
eingestellt, Die im Aufbau be
findlichen Betriche der Firma Hilectra
— Apparatebau Kiegelshery —, die Ka
diofabrik KRiweco, Ensdorf. und die
Feintechnik” Homburg, haben die weibliche
Belegschaft durch Neueinstellunm
gen vergrößert.
Die Kiustellungen In den ia Berichts
monat nen eröffneten Betrieben Frathi,
Riegelsbere. Herstellung yon Bekleidumzesyerschlüssen,
Firma Metex, Neun
kirchrn, Fahrikation von Papier-Gebrauchsgesenständen.
und einer Sn6-warenfahrik
in Saarbrücken warer
gerne,
Der Mangel an Stenotypi
stinnen‘ mit französisches
Sprachkenntnissen. an Fach
kräften für die Bekleidung sindustrie
und an ausgehildevem
Haushaltsnersona
hältan.
Jungarbeiteriunen konnten in der
Textil- und Bekleidunesindustrie, In der
Hayptsache jedoch in der _ Hauswirt
schaft und im Gaststittengewerbe un
terechracht werden,
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