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Heraus‘ ‘daisterium für Arbeit und Wohlfahrt, Saarbrücken 1, Alleesir. 15. Telefon "Mi M, Appacat 13. — Poast«
scheeckı ; Saarbrücken, — Verantwortlicher Schriftileiter: Kurt Ernst Kiaas. — Druck: Druck w.
Verlag „Volk me‘ G, m. b. N., Saarbrücken 3, Schützenmstr. Teiedon 95 u. 5902. — Anzei zZenverwaltung: Werbe
sunst EZ. Gebauer, Saarbrücken 3, Richard-Wagner-Straße 3. — Teleton 9408. Erscheinun Zweige: einmal monatlich, -_
Bezurerrvteis; %.— Fr. monatlich — zuzügl. Postzustellgebithr.-er
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Nr. 3
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Ber Arbeitsmarkt stand auch
wa März noch sang im Zeichen der
rückläufigen Entwicklung ie der Bausxdustrie,
Die Zahl der Beschäftigten
m Baugewerbe, Baunebengewerbe
and im der Baustoffindustrie ist um
1064 zesumken, Damit hat sich
seif Januar 49 die Gesamtbelegzschaft
in diesen Wirtschaftszrweigen
um 2104 verringert,
Noch liegen keine Anzeichen für
se baldige verstärkte Bautätigkeit
vor; sie wird wielmehr erst in den
Sommermonaten einsetzen. Das hat
sur Folge, daß die fIreigewordenen
and inzwischen in industrielle Bexiebe
abgewanderten Bauarbeiter
xaum jeweils wieder für die Bauwirtschaft
zurückgewonnen werden könıen-
Dabei handelt es sich nicht nur
am einen starken zahlenmäßizen
Verlust, sondern auch um den
Verlust qualifizierter Arbeiter,
Ye, z. T. unter Aufwendung erhebcher
Geldmittel der Bauwirtschaft
ind der Arbeitsverwaltung, in den
letzten Jahren eing Grundausbildung
erhalten haben,
Für den Arbeitsmarkt wird die vermätet
einsetzende . Bautäligket noch
weitere ungünstige Auswirkunzen
bringen, wenn z. B. die Hochbauten
nicht bis zum Spätsommer
inter Dach gebracht werden, und mit
lem Ausbau der Neubauten in den
Zerheimanaten begonnen werder
— - -— j
Aus dem Inhalt:
Grundzüge der Lohnentwicklung im
° Saarland
Informationen über die Zahlung vom
Familienzulagen
Vorsicht bei Schweißarbeiten
Haushalt der Krankenversicherung
1949
Schluß aus Nr. 4
Gesetzliche Arbeitsunfallversicherung
Forlserzung aus Nr 4
Ehegesundheitsgezetz eine Notwendigkeit
Das Landeswohnungsamt entscheidet
Das Abrechnungswesen in der öffentlichen
Fürsorge
ZI A BD
ann; dean gerade der Ausbau der
Veubauten, der sehr arbeitsintensiv
st, gab der Arbeitsvermittlung Stets
te beste Gelegenheit, die bei Außemrbeiten
infolge Witterunggeinflüsse,
reigewordenen Arbeitskräfte in ie
nit dem Ausbau der Neubauten beufiragten
Handwerksbetriebe zu
‚ermitteln, Es ist also zu befürchten,
laß ‚diese Ausgleichamöglichkeit auf
len Arbeitsmarkt im Herbet dieses
'ahres fehlen wird. Darin liegt übıgens
eine der großen Bedeutungen,
He der Auftragslenkung in der Bauvirtschaft
beizumessen -ist.
In den übrigen Wirischaftiszweigen
Dertrafen die Einstellungen die Entassungen.
So nahm allein der Bergau
777 Arbeitskräfte auf, die eisenrzeugende
Industrie 413. der Machinen-,
Kessel- umd Apparatebau
64 und daz Verkehrsgewerbe 140
Insgesand waren Eade März 261 67#
Arbeitskrägte beschäftigt gegenüber
162 040 Ende des Monats Februar.
Die Gesamtzahl der männlichen
\rbeitsuchenden ist um 11 auf 7744,
lie der Frauen um 3i4 auf 5204 ge-;unken.
Von den männlichen Ar->eitsuchenden
waren 3858 arbeitslos,
las sind 360 mehr als im Vormonat,
3ei den Frauen ist die Zahl der Aryeitsioasen
um 117 auf 2634 gesunken.
3Zemerkenswert ist die Eniwicklüng
jer Zahl der vollarbeitsfäıigen
Arbeitslosen; sie ist bei den
Männern von 1302 im Februar auf
632 Ende März gestiegen, während
sie bei den Frauen von 2299 auf
2249 gesunken ist. An offenem
Stellen waren Ende März noch
unmbesetzt: 1506 für Männer und
341 für Frauen.
Die Lage in den einzeinen Wirtschaftszweigen
und Barufsgruppen
noch Arbeilskräfte auf, während anlere
Gruben überbelegt sind und dar
1er ak Ersatz für den natürlichen
Abgang nur noch ehemalige Bergaute,
und zwar Rückkehrer aus der
Zriegsgefangenschaft, anlegen. Für
lie weitere Technisierung der Unteragebetriebe
wurden technische An-;estellte
angefordert. die nach einer
ängeren Probearbeitszeit als Maschiensteiger
Verwendung finden werlen.
Den lothringischen Gruber
sonnten rund 200 Arbeitskräfte zuzewiesen
werden
Industrie der Steine und Erden
Zahlreiche Ziegeleien künligen
die Wiederaufnahme der volen
Produktion für Anfang April
an. Unter diesen befindet sich auch
lie zeit mehreren Jahren stillicge: de
Dampfziegelei Halseband. St. Wendel,
{m Bezirk Saarlouis verfügen die Be-In
eigener Sache
Die April-Nummer unserer Zeitschrift
arscheiut aus technischen Gründen mit
siniger Verspätung, Wir bitten unsere
Bezieher und Leser, dies zu entschub
Ligen. Die Red.
Landwirtschaft
Der Arbeitskräftebedarf ist, wie zu
rwarten, gestiegen. Im Arbeitsmisbezirk
Saarbrücken konnten 49
{räfte vermittelt werden, während in
len Bezirken, Saarlouis, Neunkirchen,
3t. Ingbert und Wadern zahlreiche
fene Stellen mangels Bewer->2ern
unbesetzt geblieben sind.
Die Arbeitsämter sahen sich daher
zezwungen, in zahlreichen Fällen
‚andwirtschaftliche Facharbeiter als
Grenzgänger aus dem Saargrenzgebiet
hereinzunehmen. Ende März
waren noch 326 offene Stellen als un-Desgetzt
gemeldet,
Fortwirischaft ne
Im Bezirk Saarlouis wurden die
während der Wintermonate als Forstarbeiter
eingestellten Pensionäre entlassen.
Die Forstämter im Bezirk
Saarbrücken nahmen noch Facharbeiter
aus dem Bezirk Wadern auf.
Neunkirchen meldet vereinzelte Neu-»instellungen-
St. Ingbert verfügt
über zahlreiche offene Stellen im Bitscher-Waldgebiet.
7
Bergbau
Saareruben nahmen
Verschiedene