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„Arbeit und Wohlfahrt des Saarlandes“
xgircher Eisenwerk siellte 79 und die
Dillinger Hütte 14 Arbeitskrälte ein.
Wirtschafizweigen oder aus den nahen
Zrenzgebieten gewonnen werden.
Die elektrotechnische Industrie und
jas Elektrohandwerk haben wegon
Auftragsmangel wieder Arbeitskräfte
antlassen, Die optische Industrie 1anm
ıoch Arbeitskräfte auf. An Kraftfahrzeughandwerkern
besteht noch im
ner ein Ueberangebot. Für die Peu
zeot-Werke in Frankreich meldeter
ich weitere 40 Kraftfahrzeughandwerker,
Holz- und Schnitzstoffgewerbe
In allen Arbeitsamtsbezirken be-;teht
nach wie vor ein reger Bedarf
an Schreinern. Dabei überwiegt der
3edarf der Möbelfabriken. St. Ingoert
jerichtet über die weitere Einstellung
on Arbeitskräften bei Sägewerken
Bau- und Baunebengewerbe
Der Ausfall von Behördenaulfträgen
ind die Zurückhaltung der privaten
Auftraggeber gaben in diesem Jahr
lem Baugewerbe keine Möglichkeit
während der Schlecht wetterperiode die
Stammpbelegschaft vollzählig weiter
wi beschäftigen, Es kam daher zu
‚ahlreichen Entlassungen und zu eine
Eisen“ und metallverarbeitende
ndı
Neben der eısenerzeugenden Indu-:trie
blieb die metallverarbeitende Industrie
stärker aufnahmefähig Adür
Facharbeiter, Dies wirkte sich besonäers
in den Bezirken St- Ingbert,
Homburg und Saarbrücken aus, während
in den Bezirken Saarlouis und
Wadern noch Arbeitskräfte freigesetzt
wurden. Der starke Facharbeivermangel
konnte‘ jedoch noch
nicht behoben werden. Das ist um
so bedauverlicher. als dadurch die Einstellung
einer größeren Zahl von Erwerbsbehinderten
u. Frauen
schemmt wird. Die Arbeitsämter
schätzen den gegenwärtigen Fach:
arbeiterbedarf der Maschinenfabriken
und der feinmechanischen . Industrie
auf rund 500. Dabei handelt es sich
iberwiegend um Spitzenkräfte, die im
Wege der Umschulung oder Anlernung
nicht herangebildet werden
gonnten. Derartige Fachkräfte müssen
deshalb entweder aus anderen
Die Entwicklung des Arbeitsmarktes
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Jahrgang 1 Nr. 4
erheblichen Verkürzung der Arbeltszeit-
Ende des Monats forderten ver“
schiedene Firmen für die Ausführung
von Industriebauten ihre Arbeitskräfte
zurück, Ebenso stellten französische
Baufirmen für Bauarbeiten im
Warndtgebiet eine Anzahl Saarläindischer
Bauarbeiter ein
Chemische Industrie *
Die saarländische Zündholzfabrik
ın Saarlouis mußte wegen Absatzmangel
Arbeitskräfte entlassen
Eine Dachpappenfabrik Bahm . noch
Arbeitskräfte auf. Für die Fabrikat!on
von Pflanzenschutzmittel, in einer
Homburger Betrieb, wurde die Einstellung
von Arbeitskräften ange
kündigt.
Nahrungs- und Genußmittelgewerbe
Die Zigarrenfabriken haber
ihre geringen Vorräte an Uebersev-:abaken
nahezu verarbeitet. und be-Mühen
sich um die baldige Einfuhr
verschiedener Ueberseetabake:. Vm
em Ergebnis dieser Bemühungen wird
die Weiterbeschäftigung von rund 200
Arbeitskräften abhängen. Eine Tabak:
fabrik im Bezirk‘ Saarbrücken stell:
noch Arbeitskräfte ein.
Die Margarinefabrik in Sulzbact
seabsichtigt. einen Zweigbetrieb in St
i{ngbert zu errichten,
Bekleidungsgewerbe
In der Schuhindustrie führte
die anhaltende Absatizstockung
zur Verkürzung der Arbeitszeit und
vielfach auch zur Entlassung von Ar
beitskräften. Ein Blieskasteler Betrieb
hat seiner gesamten Belegschaft das
Arbeitsverhältnis gekündigt.
Die Kleiderfabriken stellten
noch männliche Facharbeiter und
Frauen ein. Weitere Einstellunger
scheiterten an Rohstoffmangel
Druck- ung Vervielfältigungsgewerbe
Im Arbeitsamtsbezirk Saarbrücken
konnten Buchdrucker und Setzer ver.
mittelt werden, während im Bezirk
Saarlouis die Betriebe über unge
aügende Aufträge klagen und z. T
zur Kurzarbeit oder zu Entl°--mger
schritten-Verkehrsgewerbe
Einstellungen bei der Postverwa}
tung standen Entlassungen bei privaten
Transportunternehmen und der
Kreisverkehrsbetrieben in Saarlouis
gegenüber.
Angestelltenvermittlung
Die Freisetzungen von Angestellten
bei Behörden und in der privaten
Wirtschaft sind zahlreicher ge
worden. Nach der Berichten der Ar
beitsämter dürfte der allgemeine Pe Fsonalabbat
bei den Behörden
und im Handel noch anhalten, nachdem
»7ahlreiche Kündigungen ange
SANICENTRAL
G. m. b. H., Saarbrücken, Tel. 6421-6422
Heizungs-, Lüftungs-, Sanitäre Anlagen
Strahlilungsheizung
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