Full text : 1.1948/49 (0001)

Seite 50

„Arbeit und Wohlfahrt des Saarlandes“

xgircher Eisenwerk siellte 79 und die
Dillinger Hütte 14 Arbeitskrälte ein.

Wirtschafizweigen oder aus den nahen
Zrenzgebieten gewonnen werden.
Die elektrotechnische Industrie und
jas Elektrohandwerk haben wegon
Auftragsmangel wieder Arbeitskräfte
antlassen, Die optische Industrie 1anm
ıoch Arbeitskräfte auf. An Kraftfahrzeughandwerkern
 besteht noch im
ner ein Ueberangebot. Für die Peu
zeot-Werke in Frankreich meldeter
ich weitere 40 Kraftfahrzeughandwerker,

Holz- und Schnitzstoffgewerbe
In allen Arbeitsamtsbezirken be-;teht
 nach wie vor ein reger Bedarf
an Schreinern. Dabei überwiegt der
3edarf der Möbelfabriken. St. Ingoert
jerichtet über die weitere Einstellung
on Arbeitskräften bei Sägewerken
Bau- und Baunebengewerbe
Der Ausfall von Behördenaulfträgen
ind die Zurückhaltung der privaten
Auftraggeber gaben in diesem Jahr
lem Baugewerbe keine Möglichkeit
während der Schlecht wetterperiode die
Stammpbelegschaft vollzählig weiter
wi beschäftigen, Es kam daher zu
‚ahlreichen Entlassungen und zu eine

Eisen“ und metallverarbeitende
ndı
Neben der eısenerzeugenden Indu-:trie
 blieb die metallverarbeitende Industrie
 stärker aufnahmefähig Adür
Facharbeiter, Dies wirkte sich besonäers
 in den Bezirken St- Ingbert,
Homburg und Saarbrücken aus, während
 in den Bezirken Saarlouis und
Wadern noch Arbeitskräfte freigesetzt
wurden. Der starke Facharbeivermangel
 konnte‘ jedoch noch
nicht behoben werden. Das ist um
so bedauverlicher. als dadurch die Einstellung
 einer größeren Zahl von Erwerbsbehinderten
 u. Frauen
schemmt wird. Die Arbeitsämter
schätzen den gegenwärtigen Fach:
arbeiterbedarf der Maschinenfabriken
und der feinmechanischen . Industrie
auf rund 500. Dabei handelt es sich
iberwiegend um Spitzenkräfte, die im
Wege der Umschulung oder Anlernung
 nicht herangebildet werden
gonnten. Derartige Fachkräfte müssen
 deshalb entweder aus anderen

Die Entwicklung des Arbeitsmarktes
= Zi yon September 1948 bie Fehrnar 1949

x. |
1 48 Nov 46 De:

” £ | rebr.as

Jnecqgeckier Krztte
off Stellen)
ım Ende 3 MV.

mann)
weibl
insges

£

657
€}
%

Vermitieite Aıveltskräfte Man
. Laufe d Monata weibt,
insges

67
7

a

15

Arbeitsuchenn®
„ Laufe &. Monate

mannı
weibl.
insges

66
48
3084
zz
328
4185

6 662
5544
12 206

N

#5

„57
13
5 A697

1-7

3x

Davon arbeitsjos

amänni
weibl.
insges

o
B

4

459% 318). 3498
400 | 31210 2751
5010) 63021 6249

Beschattigie Arbeilnenmer
nit Wahnsitz
m Saarıand
3avon außernaib des Samr- männl.
andes beschäfligt weibl.
Grenzgänger) mnsges

15 948
48 111
2610657

714136
22
#762
3:

215275 ı 214793
48605 48519
742880 282312

213267
48 687
262049
5004
ZUM
5738
7933
244
8177

4945
221
5 066
770
7
7

462
5
75

159
KA

Besenatugie Arbeitrahp.erm
nit Wohnsit"
außerhalb &-männi.


weibt.
insges

Cd
5
49

+
1
92

396
6
Sz

Mitneitende
Pam 11LieBans

männ!
weibl.
insges

4956
VW

4,7
‚80

735
236
a7

51
755
CAT

“605
38 915
23520

Zeam te

nmannı
weibl.
NsSe >
männt.
weibl.
Insees

32

706
AT
x

9/47
as

Selbständige

0

<

.

e
5
34

4% ZZ 532
38 . 405
7er 4 347

Jahrgang 1 Nr. 4

erheblichen Verkürzung der Arbeltszeit-
 Ende des Monats forderten ver“
schiedene Firmen für die Ausführung
von Industriebauten ihre Arbeitskräfte
zurück, Ebenso stellten französische
Baufirmen für Bauarbeiten im
Warndtgebiet eine Anzahl Saarläindischer
 Bauarbeiter ein
Chemische Industrie *
Die saarländische Zündholzfabrik
ın Saarlouis mußte wegen Absatzmangel
 Arbeitskräfte entlassen
Eine Dachpappenfabrik Bahm . noch
Arbeitskräfte auf. Für die Fabrikat!on
von Pflanzenschutzmittel, in einer
Homburger Betrieb, wurde die Einstellung
 von Arbeitskräften ange
kündigt.
Nahrungs- und Genußmittelgewerbe
Die Zigarrenfabriken haber
ihre geringen Vorräte an Uebersev-:abaken
 nahezu verarbeitet. und be-Mühen
 sich um die baldige Einfuhr
verschiedener Ueberseetabake:. Vm
em Ergebnis dieser Bemühungen wird
die Weiterbeschäftigung von rund 200
Arbeitskräften abhängen. Eine Tabak:
fabrik im Bezirk‘ Saarbrücken stell:
noch Arbeitskräfte ein.
Die Margarinefabrik in Sulzbact
seabsichtigt. einen Zweigbetrieb in St
i{ngbert zu errichten,
Bekleidungsgewerbe
In der Schuhindustrie führte
die anhaltende Absatizstockung
zur Verkürzung der Arbeitszeit und
vielfach auch zur Entlassung von Ar
beitskräften. Ein Blieskasteler Betrieb
hat seiner gesamten Belegschaft das
Arbeitsverhältnis gekündigt.
Die Kleiderfabriken stellten
noch männliche Facharbeiter und
Frauen ein. Weitere Einstellunger
scheiterten an Rohstoffmangel
Druck- ung Vervielfältigungsgewerbe
Im Arbeitsamtsbezirk Saarbrücken
konnten Buchdrucker und Setzer ver.
mittelt werden, während im Bezirk
Saarlouis die Betriebe über unge
aügende Aufträge klagen und z. T
zur Kurzarbeit oder zu Entl°--mger
schritten-Verkehrsgewerbe

Einstellungen bei der Postverwa}
tung standen Entlassungen bei privaten
 Transportunternehmen und der
Kreisverkehrsbetrieben in Saarlouis
gegenüber.
Angestelltenvermittlung
Die Freisetzungen von Angestellten
bei Behörden und in der privaten
Wirtschaft sind zahlreicher ge
worden. Nach der Berichten der Ar
beitsämter dürfte der allgemeine Pe Fsonalabbat
 bei den Behörden
und im Handel noch anhalten, nachdem
 »7ahlreiche Kündigungen ange

SANICENTRAL
G. m. b. H., Saarbrücken, Tel. 6421-6422
Heizungs-, Lüftungs-, Sanitäre Anlagen
Strahlilungsheizung

Ne m
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.