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Zerausgeber: Ministerium für Arbeit und Wohlfahrt, Saarbrücken 1, Alieestraße 16, Teiefon 31711, Apparat 18. — Posl-;jcheckkonto:
51955 Saarbrücken. — Verantworilicher Schriftlileiter: Kurt Ernst Klaas. — Druck: Druck uns
Verlag .‚Volksstimme‘ G. m b, H., Saarbrücken 3, Schützenstraße, Telefon 99533 und 5908, — Anzeigenverwaltung- Werbe
cuns! E Gebauer. Saarbrücken 3, Richard-Wagner-Straße 3, Telefon 9#%. — Erscheinunmgsweise: einmal monatlich
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lahrgang 1
A rbeit
Die rücklätfige Entwicklung des
Arbeitsmarktes hat auch im Februar
angehalten, Sie iaäat gekennzeichnet
Jurch das weitere Absinken des Beschäftigungsstandes
im Bau- und
Baunebengewerbe,
Die übliche Arbeitsstille im Februar
ührte .in diesem Jahre, infolge der
zahlreichen Frosttage, zeitweise so-Zar
zu einer völligen -Arbeitsvruhe in
jen Außenberufen. Wenn trotzdem
Ve Zahl der Beschäftigten um nur
(263 auf 262049 gesunken. und die
Zahl der vollarbeitsfähigen. araeitslosen
Männer sogar um nur
138 auf 1302 gestiegen ist, so bleibt
zu berücksichtigen, daß vornehmlich
n der hohen Zahl von Anträgen der
Baufrmen auf Zahlung der Ausfaliinterstützung
—- auch Kurzarbeiteranterstützung
genannt — der außerzZewöhnliche
Tiefstand der Bauätigkeit
seine Bestätigung findet. So
wurden allein im Arbeitsamtsbezirk
Saarbrücken von rund 160 Baufirmen
Anträge. auf Zahlung von Ausfallinterstützung
gestellt, während in dem
zleichen Bezirk die Zahl der entlasjenen
Bauarbeiter relativ gering blieb.
Die von den Arbeitsämtern regiitrierte
Zahl der Arbeitslosen
inter den vollarbeitsfählgen Kräften.
Aus dem Inhalt:
Die Lohn- und Tarifstelien bei den
Arbeitsämtern
Leistungszulagen )
Neue Vorschriften für Kindergeld
Haushalt der Krankenversicherung
(949, ;
Wie kann der Etat der Landesyversicherungsanstalit
ausgeglichen werden?
,
(Foriselzung aus Nr. 3)
Gesetzliche Arbeitsunfallversicherung
(Fortsetzung aus Nr. 3)
Die saarländische Versorgungsgesetzgebhung
Kriegsgeflangenenlürsorge im Saanrland
| Das Landeswohnungsamt entscheidet
Saarbrücken, März 1949
Nr. 4
und * -heitsvermittlung
jegt nur geringfügig über der aus
lem ständigen Wechsel der Arbeitszräflte
von Betrieb zu Betrieb sich erzebenden
rein statistischen Arbeitsosenziffer,
der sogenannten Fluktu
ılions-Arbeitsiosigkeit. Diese ergib'
ich daraus, daß an einem bestimmter
Zähl- oder Stichtag immer eine gewisse
Zahl von Arbeitskräften, die
lien Arbeitsplatz wechseln, vorüberzehend
beim Arbeitsamt als „arbeits
os‘ gemeldet ist, Die Zahl der
ıaschränkt arbeits?ähigen arheitsosen
Männer betrug Ende Februar
1949 21968 und die der Frauen 4532
Diese Gruppe der WUnbeschältizies
verdient die volle Aufmerksamkeii
der Arbeitsvermittlung, wenn sie vol
einer Dauerarbeitsiosigkeit bewahr!
Dleiben soll.
In Arbeitsstellen wurdes
vermittelt: 3285 Männer und 113%
Frauen. Am Ende des Monats waren
3ei den Arbeitsämtern noch 1689 ofiene
Stellen für Männer und 661 fü
Frauen semedideti.
Die Lage in den einzelnen Wirtschaftszweigen
und Berufsgruppen
Land- und Forstwirtschaft ist auch in naher Zukunft nicht zu
Die Zahl der in der Landwirtschaft erwarten. In den lothringischen Berg-‚eschäfligten
Arbeitnehmer ist seit bau wurden 123 Arbeitskräfte vermit
{erbat 1948 um. 824 auf 3579 zurück- telt.
‚egangen, Dieser Rückgang irt in der Industrie der Steine und Erden
Jaupisache auf die freiwillige Ab- Die. Kalksteinwerke an der oberes
vanderung von Landarbeitern in die 3aar meldeten einen Bedarf von 2#
s‚ewerbliche Wirtschaft zurückzufüh‘ Arbeitskräften. Durch den anhalten
en. Nach den Beobachtungen der Ar den Mangel- an Schiffsraum kameu
‚jeitsämter sind in dem gleichen Zeit- die Werke mit ihren Lieferungen für
'aum in noch größerer Zahl mithelfende die Hüttenindustrie in Verzug.
*amilienangehörige der Landwirte in Die Ziegeleien im Bezirk Neun-\rbeitsstellen
der gwerblichen Wirt- kirchen liegen fast still. Die
;chaft übergewechselt. Es wird da- Produktion kann voraussichllich ers
1er im Frühjahr und Sommer 194% m April wieder voll aufgenommen
nit einem weit stärkeren Be werden. Im den Bezirken Saarlouis
larf an Arbeitskräften für_die Land und St, Ingbert führten Absatz:
wirtschaft gerechnet, als je ZUuVoV, zchwierigkeiten zu Produktionsein
Schon jetzt sind bei den Arbeils- schränkungen. Die Ziegeleien arbeiten
imtern 293 offene Stellen in-der saar- iberwiegend auf Lager. Durch rechtändischen
und 165 offene Stellem in zeitige Verkürzunz der Arbeits-eit
jer lothringischen Landwirtschaft ge” konnie die Entlassung von Arbeitsmeldet.
die trotz aller Werbung seitens kräften vermieden werden. ;
jer Arbeikssämter nicht beseizt werden In der keramischen Industrie wer
zonnien, Infolge des geringen. Holz en Vorbereitungen für eine weitere
sMnschlags werden gegenwärtig in deı Produktionssteigerung getroffen
Forstwirtschaft nur 1046 Arbeitskräfte Die Glasindustrie nahm noch ver
beschäftigt, gegenüber 1552 während inzelt Arbeitskräfte auf Einer Therder
Saisarı 1947 418. mometerfabrik konnten die angelorderten
Facharbeiter noch nicht he
schafft: werden
Bergbau '
Die Zahl der im Bergbau Beschüf-‚jigten
ist um 402 auf 67970 gestiegen
Die Neueinstellungen erfolgten im Hinalick
auf die bevorstehenden Abgänge
an Arbeitskräften infolge Invalidität.
Bin zusätzlicher Bedarf an Arbeliserütftean
lieet nicht uvnar: ein Ssalcher
Eisenerzeugende Ihdustrie
In allen Hüttenwerken überiraf die
Zahl der Einstellungen de der Ent
lassungen., Die Burpacher Hütle aa’
200 und die Völklinger Hütte 120 Ar.
hajklırıfte oanceseefardert Das ANaoun-