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AT
und wanffahrt des Saarlandes”
“et
Im Januar hat sich zum ersten Male
seit .1945 die Gesamtzahl der beschäfigien
Arbeitnehmer nicht weiter erjöht;
sie ist infolge der Arbeitsruhe im
Wirtschaftszweige
Baugewerbe sogar leicht zurückgeganzen.
Die einzelnen Wirtschaftszweige
weisen folgende Ab- oder Zunehme auf
Wirtschaftszweige
Zunahme
Mä. Fr, zus.
28 26
ii 147
25 221
159
Forstwirtschaft
Keramische Industrie
Eisenerz. Industrie
Eısen-Meiallw.-Herst
Masch,-, Kessel-,
Apparatebau
Elektrotechn. Ind,
Textilindustrie
Papierindustrie
Kautschuk- und As’
industrie
Holz- und Schnitz-Stoffgewerbe
=
Nahrungs- u. Genußm.=-.G. 2
Handel, Bank-,
Börsen-, Vers, 46 354
Gaststättengewerbe TS 75
Theater, Film, Musik 93 93
Volks- u, Gesundh.-Pflege -- & 26
Uebrige Wirtschaftszw. 17 3 47
947 550 1497
Landwirtschaft
Forstwirischafi
Bergbau.
Baustoffindustrie
Zısenerzeugende Ind,
alekirotechn. Industrie
7einmechan. Industrie
Papierindustrie
3raphisches Gewerbe
ederindustrie 1
Zekleidungsgewerbe 28
3au- und Baunebengew, 65
Nasser-, Gas-, El.-Vers 22
I9st 26
Zisenbahn 57
Jebriges Verkehrswesen 59
7erwailtung, Bild., Erz, “a1
"heater, Film, Musik 15
[äusliche Dienste 25
Jebrige Wirtschaftszw. 36
Imsgesamit: ) 1429 656 2065
zeiten in anderen Wirtschaftszweigen
zoll ausgenutzt. und die freigewordenen
\rbeitskräfte überwiegend in andere
Arbeitsstellen vermittelt hätten. Hier
jestätigt es sich wieder sehr deutlich,
{aß die Arbeitsvermittlung die beste
irbeitsiosenhilfe ist und in starkem
daße zur Verhütung oder Abkürzung
ner sailsonmäßigen Arbeitslosigkeit
‚eitragen kann,
Ein Hindernis bei der Arbeitsyermiltung
bildet neuerdings die vielfach
nikverstandene, uneingeschränkte Freizügigkeit
auf dem Arbeitsmarkt, Dennoch
konnten die Arbeitsämter im ‚Jaauar
die folgenden arbeitsmarktpolitischen
Maßnahmen durchführen-1
31
+7
Die Zahl der männlichen Arbeitzuchenden
ist um 575 auf 7237 gestiegen;
davon waren 3181 arbeitslos
(Yormonat 2598), Die Zahl der
arbeitsuchenden Frauen hat sich um
115 auf 3662 erhöht: daron waren 3121
arbeitslos (Vormonat 2412), Von den
arbeitslosen Männern waren 864. von
den Frauen 24533 vollarbeits-{ähiez.
Damit zeigt sich zum ersten Male seit
3 Jahren eine Arbeitslosigkeit
unter den vollarbeitsfähigen Männern;
sie wäre allein durch den Rückgang des
Beschäftigungsgrades im Baugewerbe
noch weit grüßer, wenn nicht die ÄArbeitsämter
die Beschäftizrungsmörlich-*
+ ° ® ®
Die Lage in den einzeinen Wirtscheftszweigen
Landwirtscha' t xonnte Bergpensionäre für Forstarbei-Die
Zahl der Antıäge von saarländi- en gewinnen. Wadern meidet einen
schen und lothringischen Landwirten ichien Rückgang der Forsibelegschaft.
auf Zuweisung von Arbeitskräften jet Für den Holzhandel wurden mehrere
Eıde Januar beachtlich gestiegen, Im talienische Schweilenhauer anre
Bezirk Saarleuis blieben 22, im Bezirk worben,
Saarbrücken 10 und in. Neunkirchen 17
Stellen wegen Mangel an Bewerben
noch undbesetzt. Stadtgärtnereien und
Handelsgärtnereien forderten Gärtner an.
Forstwirtschaft
Für Forstämter im Bezirk Saar-Mücken
mußien Fachkräfte aus dem
SMargrenzgebiet zugelassen werden, In
zerschiedenen Fällen scheiterte jedoch
lie. Arbeitsaufnahme an.dem Wohn-"aummangel.
Das Arheitsamt Saarlonisa
Die Unfalistelle in der Grube Duhamel
wurde inzwischen geöffnet. Der Abbau
vurde jedoch noch nicht wieder auf-‚jenommen,
Es erfolgten weitere Veregunzen
zur Grube Püttlingen, 10
Jugendliche der Grube Duhamel machten
von der Möglichkeit einer Veregung
zu einer anderen Saargınbe
zeinen Gebrauch: sie nehmen bej einer
‚KOthringeischen Grube Arbeit auf. Den
Jahrgang 1
= pa
ung
1. Den zahlreichen Betrieben, in de,
der überwiegende Teil. der Be:
schaft regelmäßig Veberstunden leis;
wurden im Wege der freien Ver:
barung noch Arbeitskräfte zur *
steilung zugewiesen,
Zwischen den Betrieben, die sich
zwungen sahen. Arbeitskräfte al
geben. und den Arbeitsämtern, wı
in zahlreichen Fällen vereinbart,
Arbeitskräfte erst zu einem für
anderweitige Unterbringung gül
geren Termin zug entlassen,
3. Die Zulassung von Saargäng
wurde für die Dauer der Arbeitsr.
im Baugewerbe stark eingeschrän
dagegen wurde die Abgabe von sa
Yändischen Arbeitskräften nach Jringen
gefördert,
1 Der zwischenbezirkliche Arbeitsma
ausgleich wurde weiter ausgei
und die Arbeitsämter ermächtigt,
der Unterbringung von Arbeitslo
in die von ihrem Wohnort entf
gelegenen offenen Arbeitsstellen ı
falls die Anreisekosten zu %*
nehmen.
Ein Teil der Mittel des Landesst«
':ür Aufgaben des Arbeitsmarkt
wurde zur Förderung der Arh
jeschaffung verwandt. indem
Mittel über Kreditinstitute als
lehen hingegeben wurden. wenn
Dariehnsnehmer sich verpflich:
ine angemessene Zahl von Erwe
behinderten und Frauen zusät?
einzustellen,
Diese und andere arbeitsmarktnpc
chen Maßnahmen haben im wesentlir
jazu beigetragen, die Zahl der Arb
‚o0sen möglichst niedrig zu ha
aje wird voraussichtlich mit Beginn
Bautätigkeit noch unter den Vor
stand sinken.
und Berufsgruppen
othringischen Gruben wurden 295
ändische Arbeitskräfte zugewiesen
srube Falkenberg hat noch einer
Jarf von 60 Arbeitskräften,
Die saargruben nahmen keine
ıenswerten Einstellungen vor, Aus
Arbeitsamtsbezirk Wadern sind g
wärtig rd, 1500 Arbeitskräfte im *
zohlenbergbau beschäftigt; davon
‘allen 1066 auf lothringische G
und 434 auf den Saarbergbau.
Industrie der Steine und Erder
Kalkwerke, Kiesgruben und *
üche konnten trotz ungünstiger
jerlage voll weiterarbeiten. Dar
nußten verschiedene Ziegeleien
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