Full text : 1.1948/49 (0001)

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Besetzung von Tahakregiefachgeschülten
 sowie Regieverkanuissieiten
mil Schwerkriegsbüeschädigten, UnrnfaHzeschädigien,
 Kriegerswilwen Sewie
Opfern des Nationalsoziatismus,

im Monat Dezemher 1948 wıırden an
insgesamt 250 Schwerkriegs- und
Unilallbeschädigte sowie Kriegerswitwen
 und Opfer des Nationalsoziajismus
 Tabakregiefachgeschäfte vnd
Regieverkaufsstellen übertragen, .
Es war nicht immer leich; abzuwägen,
 welcher von mehreren Schwerzeschädigten
 an einem Plaize bei
ler Vorgebung dieser Tabakwaron-Zeschäfte
 Berücksichtigung fisdınr
30il. Es kann jedoch ‚it Mecht behauptet
 werden. daß die in der Kommission
 befindlichen Verti:eier sich
ei der Auswahl in allen Fällen von
dem sozialen Gedanken ljeiten lHeßen,
in erster Linie den Schwers1-beschädigten
 zu hm

Ent =" "ng
; ng des

An einer haldigen und befriedigenjen
 Regelung der Wonnrauvmiuase
haben alle Bevölkerunzskreise des
Saarlandes ein dringendıs Iniercere.
Eine wirkliche Entspannung auf dem
Wohnungsmarkt kann erst eirtreten,
wenn Angebot und Nachfrage in einem
annehmbaren Verhältnis zueinander
stehen, In allgemein verstünalicher
Form soli an dies?zr Stelle ein Veberund
 Ausblick über die Wuhnvaumlage
gegeben werden, Die dabei angezogenen
 Zahlen stülizen sich auf Berichte
 der Wchnungsäimter
wenn von „Wohnraum“ geasprocnen
ird. so ist diesem Begriff das Wohnungsgesetz
 zugrunde gelegt, das in
„rt. XIJ a) besagt; ‚Der Ausdruck
„Wohnraum“ umfaßt jeden Raum, ger
zcgean Witterunsseinflüsse geschülizf
ist. über hinreichende Beleuchtung,
Lit. und geregelie Wasserzufuhr vor-‘üst,
 und für welchen sanitäre Einrichtungen
 im notwendigen Ausmaß
zugänglich sind. Er umfaßt nicht
3ad:zimmer, Flure und Trevnenaäuser.
 Küchen mit einem Flächen-"um
 unier 10 am und die ersten
10 qm größerer Küchen.“
Yatum Wohnfläche

2

dr,

Juli 1939
Ende Dez, 1945
Anf. Jan. 1947
Anf, Jan. 1948
KnAnan Sant 1948

9 720 435
6 665 897
5 560 931
6 638 0857
R”55 22

100
68.58
67,50
686,29
fg 531

Bei Belrachiung der ‚Darstellung
Yrängt sich unwillkürlich die Fragze
auf, bis wann bei dieser Entwicklung
icr Wohnungsstandard von 1939 erceicht
 werden kann, Im Jahr 1948 —
Frorher wurde noch weniger gebaut
— betrug der durchschnittliche Zugang
 an Wohnraum monatlich 13 044
x uadratmeter, Ginse diese Entwicklung
 konstant weiter, so wäre eine
Abnahme der Wohnungsnot nicht abzusehen,
 aondern diese würde sich
weiterhin verschärfen,
re Statistik der leirten Jahre weist
Nine absolute Bevölkeruns:zunkme
ven durchschni “ich 25680. Personen
monAailch aus. Der normale Bevölke-DET



ind Wohlickrt des Saartane

Durch diese Mabnahie aCcL Saar.
ändischen Tabakregie wurden Schw 2rjeschädigie,
 welche anderweitig num
\ußerst schwer im Arbeit hätten ver«
nittek werden könn"n, somit eimer
Zeschäftigung zugeführt. die sie Mmolge
 ihrer schweren Beschädie ung
roch sehr gut ausführen können. Auch
ann. mit Befriedigung fes zestellt
verden. daß einem Teil der ura!ückichen
 Kriegsopfer gesicherte Existen-‚en
 verschafft wurden.
Arbeitsfürsorge für Schwerbeschädigte,

In dem Monat November wigden
lurch die Hauptfürsarzesielle La) e:iN-Aeilungaspflichtigen
 Belirizben Beriebsprürungen
 durcheeführt und
% Arbelisplätze: für Schwurbesehäliste
 freigemacht, Die Arbeiispiuize
worden im Einvernehmen mi: den
Arbeisämtern numrachr aurch 820iEete
 Schwerbeschlicdiete Deseiz!

Wchnungsmarktes-Im

 Juli 1939 lebten in den jetzigen
zrenzen des Saarlandes 897 324 Personen.
 Diesen siand eine Wohntläch.
von 9720435 qm zur Verfüsumz2, Im
Durchschnitt entfiel also auf jede Peron
 eine Fläche von 10.3 gm. Dieser
Stand von 10.83 am pro Person dürfte
ıs normaler Wohnungsstandard an-7uschen
 sein

Nach Kriegsende standen 1ür eine
3evölkerung von 801756 Persimem nur
ı10ch 666538597 Gm Wohnfläche zur
Yerfüzung, Die Wohniläche haite sich
zuf 8.3 am je Person verrineort, Als
Tolzerumg hieraus ergab sich, daß zur
Znterbiingung aller Personen dem
Önzeinen ein Wohnraum von 3 am
‚ugestanden werden könnte, Im April
915 war die Einwohnerzahl von 1939
jereits erreicht, Die Zunahme an
Nohnraum sieht aber in keinem Verıältnis
 zu der steizanden Revällıe-UNS
 KUryS.

Nachsichende Uochoarsicht vermitiel
öän B’'ld über die Eniwicklunz Dis
Ende September 1943 (siche auch Darstallung).

Parsonr

1 5CcChe

Anzahl
897 324
301 756
862 878
885.300
a0 Tu

16
H8.77
104 97

‘unmgszuwachs dürfte bei 0.2 vw liezen
rür das Saarland könnte daher mil
inem Zuwachs ven monatlich rumd
‚3C0 Personen gerechnet werden. Diese
Zahl dürfte nicht zu hoch angesetzi
ein. Um diese Personen so unterzuringen,
 daß ihnen eine Wohnfläche
on 10.8 am zur Verfügung gestellt
verden kam. müßte monatlich eimf
Wohnfläche von 194340 am erstell
werden. Dadurch wäre aber für die
yjestehende Wohnungzsmot noch immer
seine Abhilfe geschaffen.
Zur Zeit entfällt auf 1 Person eine
Wo Mäch: von 74 @m. Das Ziel muß
jedoch sein, für jede ‚Person 16.8 am,
(FOriseizung siehe Seile 3

Jahrzyaug 1 Nr. ?

Informationen
Fanzlienzulage für Volontärärzte
B'5 3021 48.

Nach der Vererdnhumg über Aenderung
 der Versicherungspflicht im der
Krankenversicherung vom 2. März 1948
(ABl. Saar S. 318), wurden die %U
hrer wissenschaftlichen Ausbildung
tätigen Aerzte in die Krankenversicher
 unmgspilicht einbezogen. Auf
Grund des 8 8 der Verordnung übel
Familienzulagen sind für alle kransenversicherungspflichtigen
 Boschüftigten
 Beiträge an die Kasse für Familiemzulagen
 zu zahlen, wenn nich!
sine Belreiung nach 8 9 a a. O. auszesprochen
 ist. Nach 8 9 a. a. O. sind
keine Beiträge zu enlirichten von der
‚aarländischen Eisenbahnen. sowie
con solchen Arbeitgebern. für derer
Beschäft’gte die Tarifordnung A odeı
B für Beschülßtigte im öffentlicher
Dienst. oder die Tarifordnung‘ Iür
Belogschaftsmitglicder in Kranken-.
Beil- und Pflegeansialten des Siaa-18.
 der Geme'nden (Gemeindever-5ände)
 und der Träger der Sozialversicherung
 (Kr. T) zit
Fallen die Volontärärzte nicht umicr
 die Befreiung, so sind für sie Buiträge
 an die Kasse für Familienzulassen
 zu zahlen. "Ferner haben sie
dann Anspruch an die Kasse für Familienzulagen
 Nach 8 38 a. a. O. sind
3ie Arbeitgeber verpflichtet, die Auszahlung
 vorzunehmen. Die gezahlten
Familienzulasen sind mit den Sozialversicherungsbeiträgen
 zu veorrechnon


Ist aber die Befreiung nuch 8 9 a.
a. OO. geycben. so haben die Volonilärärzte
 nach 8 25 a. a. O keinen Anzpruch
 an die Kusse für Familienzulayon,
 In diesem Falle haben sie mach
3 1 in Verbindung mit “ 5 des Gesetzes
 betr, de vorläufige Regelung
ler Anzssielltenverzütung vom 29. 7
1948 (ABI. S. 8836) als Angestellte des
Staates Anspruch auf Familienzulagen
 an ihren Arbeitgeber,
Famililienzulage für heimgekehrte
Kriezsgefangene
B 592813-48

Die Verordnung über Familienzu-Jlazen
 ist nach 88 9 und 25 a. a. Q.
nicht auf Angestellte anzuwenden, für
welche die To, A. gilt, Diese Angestellten
 erhalten ebenso wie die Beamten
 des Öffentlichen Dienstes die
Familienzulagen von ihrer DienststeHla


In Auswirkung dieser Regelung
wurde in 8 18 der Verordnung über
Familienzulagen nur solchen heimgekehrten
 Kriegsgefangenen die Familienzulagen
 aus Miiteln der Kasse
für Familienzulagen zuerkannt. die
vor ihrer Einberufung zum Militärdienst
 dem Personenkreis angehörten.
für den heute Beiträge zur Kasse für
Familienzulasen gezahlt werden
Yienststellenverlegang.
Tre Dienststelle den Staatlichen &e
werbearztes der Saarlandes mit Boeratumwsstelle
 für Berufzskrarklkeiten, ist
ab 96 Janrıar von der Scheidter Sir. 0
an Sanrkrücken 3. mach der Talsı.. 49
in Saatchräcken 1 verlert warden.
            
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