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„Arbeit und Wo. Hahrt des Saarlandes“
Jahrgang 1 Nr. 12
Besuch bei der Firma R. Schank
Glasdachbau und Fensterwerk
Saarbrücken 5 — Am Malhofen 1-2
Mit der Straßenbahn, Richtung Völklingen,
fährt man bis Haltestelle Kirche
Burbach und sieht beim Aussteigen, in
Blickrichtung Jakobstraße, sofort den
heilblinkenden Namen R, SCHANK an
sinem Fabrikschornstein, In zwei Minusen
ist man am Torein
rang und wird von einem
freundlichen Pförtner in die
Feschäftsräume geleitet
Sofort ist festzustellen, daß
Jie Firma mit ihren Geschäfts-
bzw. Büroräumen
sehr beengt ist, da das Wohzungsamt
die ehemaligen
Büroräume im zweiten
3tock des Verwaltungsgebäudes
immer noch für
werksfremde Mieter bezehlagnahmt
hat, was eine
Zntfaltung der Firma unnöglich
macht. Dies ist bestimmt
nicht im Interesse
Jer Arbeitsbeschaffung und
Jie zuständigen Behörden
müßten hier schnellstens
Abhilfe schaffen. Zurzeit
geschäftigt die Firma über
200 Arbeitnehmer, und der
Inhaber plant, die Beschäf-:igtenzahl
innerhalb eines
1alben Jahres auf 600 zu
arhöhen. wenn er baldmöglichst:
für die Vorplanunyen
über alle Büroräume
verfügen kann.
Seit 25 Jahren liefert die
Zirma SCHANK Glasdächer
n kittlosen Konstruktiöaen,
Stahlfenster in Industrie-
und Wohnhausprofien,
Dachentlüfter ‚für In-Justriehallen
bis zu den
zrößten Dimensionen von
53X10 m Schachtquerschnitten.
Stahltüren, -Tore und
Mugzeughallentore von über
100 m Länge und 10 m
Föhr, Stahl- und Aluminiumhlech
- Konstruktionen
n allen Größen und Arten,
Stahlregale, Stahlkleiderschränke,
Stahlgitterroste
n allen Ausführungsarten
Stahl. und Aluminiumprofile
aller Art, Außerdem ist eine Verzinkerei
im Bau, die voraussichtlich Anlang
Januar 1950 in Betrieb genommen
wird, — Ausgeführte Lieferungen
sind in Saarbrücken zu sehen:
Spezial-Stahlfenster im Hotel Excelsior,
m Kaufhaus Overbeck, im Direktionszebäude
Asko, im Lycee Marechal Ney.
Stahl-Schiebefalltore von ca. 60 m
Länre. Industrie-Stahlienster und kittose
Glasdächer: Regie des Mines de la
Sarre, Trierer Straße, Maschinenhaus
A.G., vorm, Ehrhardt & Sehmer, Eisenjahndirektion,
Saarbrücken, für Bahnröfe
im ganzen Saarland; auf fast allen
pn
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A E]' EN
nspektionen der Regie des Mines de ia
jarre. im ganzen Saarland, Dillingei
Jüttenwerke, Völklinger Hütte, Bur-Jacher
Hütte, und weit über die Grenzen
des Saarlandes hinaus, Deutschland,
Frankreich, Belgien, Holland, Norwegen,
Afrika und Südamerika usw.
Die Firma Schank arbeitet zuverlässig,
verfügt über erstklassige Spezialkräfte,
und iet in der Lage, atle
Aufträge bis zu den umfatıgreichsten in
den vorgeschriebenen Lieferterminen
Jurchzuführen. Das Werk ist auf
nodernster Grundlage aufgebaut und
befindet sich in mustergültiger Ordnung,
Es verfügt über große Tafelscheren bi?
3 m Länge, Blechrichtwalzen
zum Richten größter
Bleche, Exzenterpressen vop
83—200 t Druck, Abkantpressen
bis 4,75 m Abkantlängen,
Band- und Bügelsägen
zum schneiden aller
Profile, kombinierte Scheren
und Stanzen. stationüärt
und Handhohrmaschinen
FElektro- und Autogen.
Schweißapparate, Klektrische
Kranbahnen ermöglichen
das Transportieren
und Verladen direkt auf die
Waggons, da Gleisanschluß
vorhanden ist.
In der Werkzeugmache
rei sind moderne Dreh«
bänke, Hobel-, Fräs- und
Bohrmaschinen, so daß alle
Matrizen ‚und Werkzeuge
schnell und rationell angefertigt
werden können. Das
erstklassig vorhandene Ma
gazin ist ebenfalls moderp
ingerichtet. Alle: Kleinmaterialien,
Schrauben,
Muttern und Bolzen ip
Eisen, Stahl und Messing
sind sofort greithar geordnet.”
Beschläge für Fenster
Türen und Tore liegen
griffbereit, Werkzeuge aller
Art stehen dem Betrieb ge
gen Kontrollmarken sofort
zur Verfügung, die an den
Schaltern ausgegeben werden.
Die Vorräte an Stabund
Profileisen sind ip
übersichtlichen Regalen geordnet
gelagert und ermöglichen,
.die Lieferfristen
vereinbarungsgemäß einzuhalten.
Eine Hochspan-Anungsstation
von 10000
Volt liefert den Strom, der
auf 220—380 Volt herunter-}
transformiert wird.
Die Erzeugnisse gehen in die engere
Heimat und weit über die Grenzen
und erfreuen sich wegen ihrer bekannten
präzisen Ausführung allgemeiner
Beliebtheit. Der Auftragseingang
macht eine Betriebs«
erweiterung dringend erfor:
lich und die zuständigen Behörden
könnten viel dazu beitragen, die erwähn
ten Hindernisse aus dem Wewe zu räumean.
äBe.ausgeDer:; Ministerium für Arbeit und Wohlfahrt, Saarbrücken 1, Alleestraße 15. Telefon 3171, Apparat 12. = Post:
icherkkonto: 5195 Saarbrücken. — Verantwortlicher Schriftlileiter: Kurt Ernst Klaas, — Druck: Druck u
Verlag „Volksstumme“ G m b. H., Saarbrücken 3% Schützenstraße. Telefon 9803 u. 590%. — Anzeigenverwaltung: Werbe
kunst E. Gebauer. Saarbrücken 3, Richard-Wagner-Straße 3 — Telefon 408, Brscheinungsweise: einmal monatlich. -
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