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‚Arheit und Wohlfahrt des Saarlandes‘
‚Fahrsane 1 Nr, 13
Die einmalige
Ausnahmezulage
{Fortsetzung von der 1. Seite)
Höhe zwischen 6000.— und 7 500—
Fre., ist eine Ausnahmezulage im Beage
des Unterschiedes zwischen
1 500,— und dem Lohn zu zahlen, Die
Sätze von 6000.— bzw. 7500.— Fre,
zolten ebenfalls für die Vergleichszone.
sie sind in den übrigen Lolhnzonen ent-;prechend
zu reduzieren, und bei
Minderleistenden je nach der Höhe der
Lohnminderung herabzusetzen. Diese
Ketiräge enthalten ebenfalls alle Zuayen
ausschließlich der weiteren Zu
age gemäß 8 5 der Anordnung vom
4, 10. 1948, Für die 4 Lehnzonen eryeben
sich somit folgende Bezug8-zahlen:
Zone I Frs. 5700 bzw. 7125
Zone 1I Frs. 5400 bzw, 6750
Zone MI Fıs, 5100 bzw, 6375
Zone IV Fıs, 4800 bzw, 6 000
peiten Menatslohnes aus Oktober Ltd
gezahlt werden soll, kann die Aus
nahmezulage bei Festsetzung des 0kıa
berlohnes nicht mitzerechnet werden,
Arbeitnehmer, welche für Okteber
1949 Zulagen aus der Kasse für Fam
äenzulagen bezogen haben umd in «der
tenuß der Ausnahmeentschädigung ur
angen, haben außerdem noch An-‚spruch
anf eine Äusgleichszulage »
Höhe von 20 % der Familienzulare
Demnach erhöht sich beispielsweise «bie
einmalige Ausnabmezulage von Ers
3 000.— für einen verheirateten Arber
nehmer mit 5 Kindern um 20 %a ve
Frs, 10.200 = Fre. ? 040 auf Frs. 5 046
Die einmalige Ausnahmezulaye wird
ur Bemessung evil, Entschädigungen,
\bgeliungen usw. dem Lohn nicht
Anzugerechnet, Wenn z, B, von einem
Zetrich aus irgend welchen Gründen
ö5jine Entschädieune in Höhe des dop-*
beit
und Arbeitsvermittlung
Die Lage des saarländischen Arveitsmarktes
blieb auch im Oktober
durch den Mangel an vollarbeitsfähizen
männlichen Hilfskräften und
Facharbeitern gekennzeichnet, Allein
ei den Arbeitsämtern waren am Ende
jes Monats noch 2669 offene Stellen
für Männer gemeldet, für die keine
geeigneten Bewerber zur Verfügung
standen. Stellt man in Rechnung, daß
zahlreiche Betriebe und Unternehmungen
von wiederholten .Arbeitskräfteanforderungen
bei den Arbeitsimtern
absehen, da infolge des ge-‘ingen
Angebotes ihren Anforderunzen
doch nicht entsprochen werden
zann, so dürften nach vorsichtiger
Schätzung rd. 4500 bis 5000 vollırbeitsfähige
Männer fehlen.
Diese Beobachtungen wurden in
z;rößerer Gleichmäßigkeit m allen Arjeitsamtsbezirken
gemacht. Den Arjeitsämtern
verursacht dieser Mangel
an Arbeitskräften einen verstärkten
Arbeitsanfall;. sie haben un’‘”r Wah-"ung
der Arbeitsfreiheit die Fluktuationskräfte
gerecht und zweck.
mäßig zu verteilen, den Arbeits.
marktausgleich sorgfältiger zu plegen,
und freiwerdende Arbeitskräflu
möglichst schon am Tage ihrer Frei.
gabe in die Bedarfisbetriebe zu lenken.
damit für die betroffenen Arbeitskräfte
kein Lohnausfall entsteht. Wie
stark diese Fluktuation war — und Sit
ist in Zeiten günstiger Wirtschaftslage
stärker als in Zeiten der Depression
.— zeigen folgende Zahlen: Zw
sang an Arbeitskräften: 6726. Abgans
5994.
‘Von dem Zugang nahmen allein die
Wirischaftszweige Bergbau. eisenerzeugende
Industrie. Eisen- und Me-‘allverarbeitung,
elektrotechnische Industrie,
Bau- und Baunebengewerbe
Baustoffindustrie, Holz- und Schnikzstoff,
Nahrungs- und Genußmittel, Bekieidungsindustrie
und Handel um
Banken 3214 Arbeitskräfte auf, während
die Wirtschaftszweige Landwirtschaft,
Maschinen-, Kessel- umd Apparatebau,
Eisenbahn, Post und Verwaltung,
Bildung und Erziehung 1308
Arbeitskräfte abgaben.. Somit jet die
Gesamtzahl der Beschäftigten um 190€
auf 269 080 gestiegen. Auf 1006 Einwohner
entfielen 268 Beschäftigte gegenüber
275 im Jahre 1935 und 268 im
Jahre 1938.
Die Zahl der Arbeitslosen ist mW
am 242 gesunken, da die fast 2000 zu
s&tzlichen Arbeitsplätze für die Ar
beitelosen richt geeignet weren UNt
daher überwiegend von Heimkehre»r
aus Kriegsgefangenschaft, Rückkeb
rern aus den drei Wesizonen, von der
in das Berufsleben eingeiretenen Jwgendlichen,
Kleinbauern und ihres
Familienangehörigen und von Zuwarderern
eingenommen wurden.
Die Eingliederung der noch 264
langfristig arbeitesiosen Männer un
2618 Frauen in das. Wirtschaftsieber
wird mur im Wege besonderer Arbeitsbeschaffüung
möglich sein, es €
denn, daß die Auflockerung dieser Ardeitslosigkeit
durch Einführung eins
Einsteliungspflicht erfolgt.
Die Entwicklung des Arbeitsmarkies in der Zeit von Mai hic Oktober 1949
Mai
(O4
un:
1040
43
Auen
Sept } Okt,
1940 1949
aa
Ingedeckter Kräftebedarf männl 16853 1524 2419 2401 269%6 2669
otfene Stellen) weibl 626 563 387 55 657 642
ım Ende des Monats ınsges. 2090 2387 3016 295 33583 3:1
ermittelte Arbeitskräfte männl. 3452. 3255- 4117 4084 3802
zn Laufe des Monats weibl. 1.098 956 1179 279 1312
ınsges 4550 1211 56-206 od? 05 a
7414
119
14.605
Arbeitsuchende & männl. 7 73
m Laufe des Monats weibl. 4 168
Insges. 11 641
7117 632068 562 5259 5041
3905 3866 3536%2 370 3741
11022 104134 99% GMM49 8782
Javon mann! 430) 4283 36688 F287 26883 2648
rbeitsios weibl. 2430 2438 2:M2 1 3025 2818
insges 67% 6721 6010 556 57068 A A6€
\rbeitslosenunter- männl. 1742 1946 1724 1518 132397 1301
tützungs-Empfänger weibl. - 331. 387 419 14. - 7
insges.‘ ‘ 203 2333 2142 “10% NSG
Beschäftigte Arbeitnehmer männl. 212842 213017 214 06 216 MS 218 434. 219 780
nit Wahnsiiz im Saarland weibl. 4530) 45037 "82 485293 45748 49 308
insges Mil MI 9K1 054 61 918 05 238 267 182 209 UGS
davon außernalb des maännı 5853 6077 645 6605 6758 6808
Saarlandes beschäftigt weibl. 244° 2883 262 264 2389 232
‘Grenzeänger) mnsges 6097 6810 6720 6569 6997 7080
Beschaltugte Arbeitnehme:i mannı. . 710 7069 65374 40678 68935 679
nu Wohnsitz außerhalb weibl. 2056 212 208 210 193 24
des Saartandes insges 7355 172381 6782 6858 7028 6998
Mıtnelfende Familien- mann, 4511 433 41436 4426 4373 4309
ıngenörige ” weibl. "865 7 W2 473 7192 168982 16 6982
ins2es 22376 2175 2899 21618 ICQ6R 28 UM
Zeamtle
maännı. 10058 10131 1071729 10303 19291
weibL 1.:246 26 1266 1 44 46
1NSBOR 1144 "467 1425 63 447 537
246
7 7
Veh =
Selbsiäindige #
; mannk. 27336 27587 27635 27674 708 27 664
weibt. 4525 . 4587 4633 4675 4723 4825
insaSs 2 i4 0 174 99) Ein 800219) SO) OT 90 Any