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etnwickeln sich allmählich zu Familiennamen. Denn 1651 wird z. B. ein
Hans Kieffer, 46 Jahre alt genannt, der zwar nicht in St. Ingbert wohnte,
aber doch dahin gehörte, also dorther stammte?s). Auch sonst können wir die
Entwicklung der Familiennamen verfolgen. Unter Nr. 1 begegnet ein Con
Meyer. Hier ist es fraglich, ob der Mann Meyer hieß oder ob wir den
Mayer, d. h. den herrschaftlichen Verwalter vor uns haben; letzteres dürfte
wahrscheinlicher sein. Woher der Familienname Meyer kommt, darüber dürfte
die Geschichte St. Ingberts kaum mehr einen Zweifel lassen. Sein Vorname
ist Con — Cuono — Cuno (Abkürzung von Konrad); aus (Cuno oder) Kuno
entsteht der Name Kuhn. Der Beiname Wagener unter Nr. 2 ist bereits
Familienname, ebenso Becker (Nr. 14); er stammt von den Vorfahren, welche
solche Gewerbe betrieben hatten; wir begegnen ja schon 15667 einem Georg
Waaner.
Die Form der Vornamen ist nicht unschwer zu erklären; es seien nur
folgende angeführt: Hensel und Hensgen — Hänschen, (kleiner) Hans; Diebel
oder Diebold — Theobald; Barthel — Bartholemäus; Hamen oder Haman
(Hannemann) — Johann; Zix — Sixtus; Marx — Markns; Balles —
Balthasar; Bastgen — Sebastian; Petgen — Peterchen — Peter usw.
Von den Einwohnern des Jahres 1567 werden folgende genannt:
1. Bertels Michel
2. Ingwerts Leonhart
3. Ochs Hans
4. Zix Hans
5. Bertels Hans
6. Becker Hermann
7. Haupert
8. Lud
9. Wilhelm Müller
e) der Hune 10. Ingwert
d) der Herrschafts-Meier 1. Bertels Michele')
6) der Ding-Maier 11. Georg Wagner
f) der Heim-Meier 12. Anstet Wagner
26) Vgl. das Verzeichnis im Anhang Nr. V.
27) Er ist derselbe wie oben Nr. 1, der älteste Schöffe, wie aus folgender Stelle
des Weistums (1667) hervorgeht: „Umd dieweil Bertels Michel der eltist scheffen der
Bannhern Meier ist und doch den Scheffenstul besitzt, und das derselbig ganzg pleib,
haben die Banhern Georg Wagnern zu St. Ingwert an desselbigen statt zu einem
Meiger geordnet“.