Jahr:
1816
1820
1830
1830
1870
880
800
800
810
9
8
1922*
Jahresbeförderung
in it.
100 320
115 341
243 358
701 689
2932 402
5 452 165
6629 332
9936 933
12 073 429
13 626 8750
9575 602
11240 003
Arbeiterzahl:
917
847
1445
5 163
17 000
24428
32 036
45 142
58 363
56 224
70 052
69830
*) Unter französischer Verwaltung
Im Jahre 1913, also vor dem Weltkkriege, förderten auf den
preußischen Staatsgruben 51600 Bergleute 13 104 000 Tonnen
Kohle. Damals waren 80 Förderschächkte und 152 Wektter—
sch ächte im Betriebe. An Waschinen waren 2180 mit 114684,3 P8
im Bekriebe. 385 Waschinen mit 18679,8 Ps wurden elektrisch
betrieben. Der Antkeil der Elektrizikät war seit Jahren in starkem
Wachsen begriffen. Die Erzeugung der elektrischen Energie erfolgt zum
größten Teil in den Kraftwerken zu Heinitz und Louisenthal. Bei dem der
Verwaltung der Kraft- und Wasserwerke unterstellten Wasserwerk beim
Hafenamt und bei dem Kraftwerk zu Louisenthal befanden sich insgesamt
69 Waschinen mit 27669 P8 und 18 Dampfkessel mit 145 qm Rost- und
4919 qm Heizfläche. Zur Versorgung mit Betriebs- und Trinkwasser besaß der
Bezirk drei Wasserwerke, die zusammen 15 000 cbm Wasser käglich lieferken.
Ein interessantes Kapikel bildet die soziale Fürsorge für die
großen Arbeitermengen, auf welchem Gebiete die Bergwerks—
direktion von jeher Vorbildliches geleistet hat. Die 532000 Mann zählende
Belegschaft besaß nach der letzten Volkszählung über 130000 An—
gehörige. Der staatliche Steinkbohlenbergbau an der Saar ernährte somit
run 180000 Menschen. Der Besitzstand der Saarbrücker Bergleute
ist ein sehr erfreulicher. Es ist dieses in erster Linie zu verdanken den schon
erwähnten, seit 1842 eingeführten staatlichen Bauprämien und den
Bestrebungen der Knappschaft wie der Kreis- und Gemeindesparkassen, den
Bergleuten die Kreditnahme durch Verleihung von Kapitalien untker günstigen
Bedingungen und zu geringem Zinsfuß zu erleichtern. Bei der Bergarbeiterzählung
1910 waren unter den Bergleuten vorhanden 19 428 Haus- und
Feldbesitzer und 10 151 Feldbesitzer. Bezieht man die Zahl der Hausbesitzer
nur auf die verheirateten Bergleute (es sind nur 196 Hausbesitzer ledig), so
erhält man 619 4* Hausbesitzer. Dies günstige Ergebnis war in erster
Linie auf das Bestreben der Bergverwaltung zurückzuführen, die Baulust
unter den Bergarbeitern zu fördern und sich auf diese Weise einen seßhaften
Arbeiterstamm heranzubilden. Die Arbeiterwohnungsfürsorge
war eines der bedeutendsten Glieder in der Kette der Wohlfahrkseinrichtungen
der Bergwerksdirektion Saarbrücken. Um für die auswärkigen Bergleute,
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