Homburger Eisenwerk A.G.
vorm. Gebr. Stumm
Das Homburger Eisenwerk ist aus der 1900 erfolgten Gründung der
Saarbrücker Firtma Roth & Schüler im Jahre 1912 unter der Firma „Bahyerische
Werke von Gebr. Stummem. b. 5.“ in den Besitz der Familie
Stumm übergegangen. Die Produktion wurde sehr bald erheblich erweitert durch
den Bau eines Röhrenwerkes für geschweißte Röhren nebst Verzinkerei sowie die
Aufstellung eines nahtlosen Rohrwerkes nach den Mannesmannpatenten, mit einem
Schrägwalzwerk und zwei Pilgerwalzenstraßen.
Die Nachkriegsverhältnisse hatten auf das Homburger Eisenwerk ähnliche
Wirkungen wie auf das Neumkircher Eisenwerk, doch ist hier 1926 die französische
Beteiligung vollkommen abgelöst worden, so daß sich das Werk heute zu je 50 Prozent
in Händen der Firma Gebr. Stumm G. m. b. H. und der genannten inter—⸗
nationalen Gruppe befindet. Das Homburger Eisenwerk wird seit Ende 1926
vom Neunkircher Eisenwerk als Pachtbetrieb geführt. Seine heutige Produktionsfähigkeit
beläuft sich auf jährlich etwa
58 000 t Röhren und
22 000 t Schienenbefestigungsmaterial.
Darunter werden vor allem folgende Produkte hergestellt:
Schmiedeeiserne Rohre:
geschweißt: Gasrohre von , bis 2“, schwarz und verzinkt, Dampfrohre;
nahtlos: Gasrohre bis 4t/,“, schwarz und verzinkt, Siederohre bis 133 mm, Flanschen—
rohre bis 133 mm, Stahlmuffenrohre mit Formstücken, asphaltiert und
bejutet. Muffen. Gasrohrbogen. Langgewinde.
Schienenbefestigungsmaterial für Saupt- und Kleinbahnen:
wie Laschenschrauben, Hakenschrauben, Schwellenschrauben, Klemmplatten, Spurplatten.
Schienennägel; außerdem: Radiatorennippel.