Diese Mengen und Werte reden eine überzeugende Sprache, sie müssen dem ver⸗—
bohrseften französischen Annexionsfanatiker llarmachen, daß ein, Staat keinen Anspruch
auf ein Gebiet erheben kann, dessen Wirtschaft er in seinem eigenen Körper nicht den
dauernden Fortbestand zu sichern vermag. Wirtschaft und Politik ringen heute um das
Primat im Staatsorganismus, die wirischaftlichen Tatsachen reden dabei immer mehr
das entscheidende Wort, als es die politischen Gedankengänge zu tun vermögen. Die
untösbare Verbundenheit der Saarwirtschaft mit der des Deutschen Reiches und die
Unmöglichkeit Frankreichs, die saarländische Produktion auch nur zum kleinsten Teile
auf seinem inneren Markte zu assimilieren, haben sich lanost als feststehende Tatsachen be⸗
kundet, die bei der Entscheidung über die Zukunft des Saargebiets ihr Schwergewicht
mit in die Schale werfen werden, eine Entscheidung, für die aber als maßgebendster
Grundsatßß sein und bleiben muß die völkische Verbundenheit der Saarbevölkerung mit
dem deuischen Mutterlande. Immer wieder muß darauf hingewiesen werden, ug der
Völkerbund, der einmal den Zukunftsbeschluß über das Saargebiet auszusprechen haben
wird, diese völkische Zusammengehörigkeit nicht verletzen darf.
Von welcher Wichtigkeit aber die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen dem Reiche
und dem Saargebiet sind, haben wir oben dargelegt. Aufgabe der deutschen Wirtschaft
und ihrer Träger, sowie der deutschen Volkskreise ist es, diese Beziehungen noch zu
feftigen und mit allen Kräften zu iördern. Die Saarproduktion muß willige Abnahme
im Reiche finden! Aufgabe der Saarwirtschaft wieder ist es, sich in den deutschen
Wettbewerb konkurrenzfähig einzuschieben. Mit der Förderung der Saarwirtschaft stützen
und kräftigen wir aber zugleich auch die deutsche Saarbevölkerung in ihrem gamne um
die Deutscherhaltung des Saargebieis selbst, stellen uns hinter die Aufgabe des Reiches,
ein auch für die deutsche Wirtschaft wertvolles und bedeutsames Gebiet vor fremdem
Zugriff zu bewahren. So schließt sich der wirtschaftliche Kreislauf zwischen Reich und
Saar, der in der willigen Aufnahme der saarländischen Produktion auf dem deuischen
Markte auch dem uns allen heiligen Bestreben dient:
Der „Deufscherhaltung
des deutschen Saargebietes!“
GeEDI. RõßMCOIInG
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