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Bei der ersten Beratung des Gesetzentwurfes betreffs der
Vereinigung von Elsaß-Lothringen mit dem Reich äußerte sich
Bismarck über Staatsdienstbarkeiten. Er sagte bei Besprechung
des Vorschlages, Deutschland möge sich mit der Schleifung
der französischen Festungen in Elsaß-Lothringen begnügen,
folgendes: „Es ist die Konstituierung einer Servitut, auf
iremdem Grund und Boden eine sehr drückende und beschwerliche
Last für das Souveränitäts-, für das Unabhängigkeitsgefühl
desjenigen, den sie betrifft. Die Abtretung der Festungen wird
kaum schwerer empfunden, als das Gebot des Auslandes innerhalb
SS Gebietes der eigenen Souveränität nicht bauen zu dürfen.‘“125
Das Bedenken Bismarcks gegen eine bestimmte .Art der
Staatsservituten kann auch betreffs des Saarbeckenabkommens
geltend gemacht werden.
. 125) PReichstagsverhandlungen v. 2. Mai 1871. Sten. Ber. Bd. I S. 518.