nöglichste Vorführung auch der Herdbuch-Ziegen er—
vünscht. Die Ziegenzuchtvereine werden hierauf be—
vnders hingewiesen.
sSaarbrücken, den 16. September 1919.
Der Landrat.
von Halfern.
24 Bekanntmachung.
uUnter Bezugnahme auf die Bestimmungen der Ver⸗
ardnung vom 2. April 1911, betreffend die Einrich
rung einer Standesvertretung der Tierärzte, (G. S. S
51) bringe ich hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß
die Liste der wahlberechtigten Tierärzte des Regierungs⸗
zezirks Trier in der Zeit vom 23. September bis
5. Dttober ds. Is. im Büro des Landratsamts (Zimmer
) während der Dienststunden zur Einsicht der Be—
eiligten öffentlich ausliegt. Einwendungen gegen die
diste sind unter Beifügung der erforderlichen Bescheini⸗
uungen binnen 14 Tagen nach beendeter Auslegung
ei dem Vorstande der Tierärztekammer in Düsseldorf,
Worringerstr. 61, anzubringen.
Saarbrücken, den 22. September 19819.
Der Landrat.
v. Halfern.
325) VBekanutmachung
Amtstierärztlich ist bei einem Schweine des Gendar—
neriewachtmeisters Woigt in Scheidt der Ausbruch von
Rotlauf festgestellt worden.
Ueber das Gehöft des Genannten wurde daher die
Sperre verbängt.
Saarbrücken, den 25. September 1919.
Der Landrat.
von Halfern.
bedunnimuhungen Moegrer bohdellen
36) Bekanntmachung
Auf Grund der Verordnung über Gemüse, Obst
ind Südfrüchte vom 3. April 1917 (Reichs⸗Gesetzblatt
. 307) 8 4 jf. wird bestimmt:
81
Der Erzeugerhöchstpreis für Zwiebeln wird bis
ruf weiteres je Zentner auf 11 Mk. festgesetzt. Dieser
ßreis gilt für gute, marktfähige Handelsware frei
zerladen in Bahnwagen oder in Schifs.
82.
Diese Bekanntmachung tritt mit Beginn des
35. September 1919 in Kraft.
83.
Die Bekanntmachung vom 16. August 1919 (Reichs—
inzeiger 189 vom 21. August 1919) tritt mit dem
zleichen Tage, soweit sie sich auf Zwiebelpreise be—
og, außer Kraft.
Berlin, den 2. September 1919.
Reichsstelle für Gemüse und Obst.
Der Vorsitzende: von Til!ly.
— Bekanntmachung.
Die an der Räude erkrankt gewesenèen Pferde des
Ackerers Ludwig Schmidt in Dilsburg sind wieder her—
jestellt und die angeordneten Schutzmaßregeln infolge—⸗
»essen aufgehoben worden.
deusweiler, den 19. September 1919.
Der Bürgermeister
J. V. Peter
328) Vetanutmachung.
Die Schweineseuche unter dem Schweinebestande
des Maschinenwärters Georg Sander zu Dilsburg ist
erloschen und sind die angeordneten Schutzmaßre ge bu
aufgehoben worden.
Heusweiler, den 20. September 1919.
Der Bürgermeifrer
J. B. Peter
Saarbrücken, den 80. September 1919.
Der Landrat:
von Halfern.
Zu den in letzter Zeit durch die Presse gehenden
sich widersprechenden Nachrichten über das zukünf⸗—
tige Berhältnis des Reichs zum Saar⸗
gebiet hinsichtlich der Lebensmittelversor—
gung erfahren wir von zuständiger Seite, daß das
Reich, wie bisher, a uch nach dem Inkrafttreten
des Friedensvertrages bis auf weiteres die
debensmittellieferungen nach dem Saargebiet ent
prechend den bisherigen Grundsätzen fortsetzen wird,
his sich übersehen läßt, wie sich die Versorgung des
Zaargebietes in rechtlicher und tatsächlicher Beziehung
gestalten wird. Alsdann wird durch Verhandlung der
zeteiligten Regierungen eine endgültige Regelung ge—
troffen werden. Des weiteren wird uns die Mittei⸗
lung, daß hinsichtlich der Verbilligung der
Außlandsslebensmittel das Reich die Reichs—
und Staatszuschüsse an die Kommunalverbände des
SsSaargebiets im Rahmen der deutschen Verbilligungs⸗
attion auch für die bereits auf frühere Anordnung
der französischen Behörde verbilligten Lebensmittel zu
gesagt hat.
Soweit durch Anordnung der Besatzungsbehörde
bereits Verkaufspreise vorgeschrieben waren, die
unrter denen des übrigen Teutschlands lagen, wird
die Verbilligungsaktion den Kommunalver—
hzänden einen Teil der ihnen hierbei entstandenen Voer ·
susten abnehmen und so die Steuerlasten der Allge
neinheit vermindern.
Alle Befürchtungen, daß die Saarbevölkerung von
den 13/3 Milliarden Mark zur Bekämpfung der Ueber—
eurung keinen Anteil bekäme, sind somit durch obige
Entschliezung der Reichsregierung gegenstandslos. Wie
wir hören, sind bereits die erforderlichen Maßnahmen
in der Durchführung begriffen.
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