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Anschütz, 2. Bades, 3. Baltes, 4. Bed, Beigeordneter,
Beack6. Blant 7. Blum, 8. Ganser, Beigeordneter,
Gaucr. Jo. Jocl, 11. Kaps, 12. Knopp, 18. Melling,
4.“ Dro Platzmann. 15. Sartorius, 16. Scaller.
die Tagesorbnung fand ihre Erledigung wie folgt:;
Ruch vorheriger Prüfung wurden vorlkäufig festgesetzt für
as Rechnungsjahr 1918
a) die Gemeinderechnung: .4
in Einnahme auf 5172 029,3
Ausgabe auf s oꝛi 836,92
der Bestand auf Tad 193,47
die einziehb. Einnahmereste auf 55 938,16,
) die Rechnung des Wasserwerks Püttlingen:
in Einnahme auf S 408, 44 &b
„Ausgabe auf 26 037,98,
der Bestand auf 29 407, 46 M
die einziehb. Einnahmereste auf 40,251,
) die Rechnung des Wasserwerks Altenkessel:
n Einnahme auf 30 497,92 M
Ausgabe auf 15 178,561,
der Bestand auf 15 318, 41 ä
die einziehb. Einnahmereste auf 27,268,
die Rechnung des Gaswerks:
in Finnahme auf 3945,87 A6
„Ausgabe auf 2863,60,
der Bestand auf 1082,37 4
die Rechnung des Elektrizitätswerkes:
m Einnahme auf 63 327, 88 AM
„Ausgabe auf 82 560,32,
Mithin Mehrausgabe 19 232, 47 M
die einziehb. Einnahmereste auf 8005,96,
Nach Abzug der einziehbaren Einnahmereste ergibt sich beim
kElektrizitälswerk eine Mehrausgabe von 11226,81 Mk. Diese
ist hervorgerufen durch vermehrte Ausführung von Hausan—
chlüssen, Erhöhung der Materialpreise und Arbeitslöhne, und
zum größten Teil, weil ungelernte Kräfte als Notstandsarbeiter
im Betriebe des Werkes beschäftigt werden mußten.
Die Ausführung des Hauungs⸗ und Kultur-Planes für das
Wirtschaftsjaht 1920 wurde beschlossen.
Die am 7. Juni vorgenommene Versteigerung von Baustellen
in der Picardstraße wurde genehmigt und zu den Angeboten
der vorbehaltene Zuschlag erteilt, mit Ausnahme von zwei Bau—
ttellen, welche von Johann Heisel unter der Taxe angesteigert
wurden. Für diese Baustellen ist von anderer Seite ein Nach—
und Mehrgebot von 500 Mk. eingegangen. Dieses soll nicht
zerücksichtigt werden, wenn Heisel den gebotenen Mehrbetrag
zahlt. Der Verkauf einer an diese Baustellen anschließenden
Parzelle wurde genehmigt und die Taxe hierfür festgesetzt.
Ein Gesuch um freihändige Ueberlassung einer Baustelle
um Taxpreise wurde abgelehnt.
Die Erstattung eines Holzsteigpreises und die Stundung
Zahlung eines solchen wurden genehmigt.
Die in einem Falle nachgesuchte Verabfolgung des Be—
rechtigungsholzes wurde genehmigt und gleichzeitig beschlossen,
»aß für die Folge denjenigen Nutzungsberechtigten, welche im
Laufe des Forstwirtschaftsjahres sterben, das Berechtigungsholz
für das betr. Jahr überwiesen werde.
Die käufliche Ueberlassung von 3 Grabstellen zu je 50 Mk.
wird genehmigt.
Den einstweilig angestellten und ausftragsweise beschäftigten
Ldehrkräften soll das volle Grundgehalt der endgültig angestellten
dehrpersonen gezahlt werden.
Einem Lehrer wird eine Dienstwohnung im alten Bürger⸗
neisteramt ũberwiesen.
Einer seit 4 Jahren hier tätigen Schulamtsbewerberin wird
Ortszulage bewilligt.
Die Lustbarkeitssteuer Ordnung wurde abgeändert und eine
Erhöhung der Steuersätze beschlossen. Diese Erhöhung trifft in
der Hauptsache die Tanzlustbarkeiten und Kinovorstellungen. Gleich—
zettig wurde die Einsührung einer Kartensteuer beschlossen.
Ferner wurde beschlossen:
Die Erhöhung der Entschädigung für die Kehrfrauen ab
. Oktober ds. Is.
Die Erhöhung des Gemeindezuschusses für einen Feldhüter
Kriegsbeschädigter). s
Die Zahlung, der Barguslagen und des Verdienstausfalles
in einen Desinfektor für Teilnahme an einem Nachkursus.
Die Zahlung einer Beihilfe von 50 MI. an die heimgekehrten
Kriegsgefangenen zur Beschaffung eines Anzuges.
Der Kaufvertrag mit dem Preußischen Bergfiskus bezüglich
lebereianung der Schodsbrunnenquelle wurde genehmigt.
Die Zahlung der laufenden Teuerungszulagen an die An—
— R Bürgermeisteramtes und der GEemeindekasse wurde
genehmigt.
Die Vertretungskosten für einen in den Ruhestand tretende
Lehrer wurden übernommen.
Am Schlusse der Sitzung wurde unter Vorsitz eines Bei—
geordneten unter Bezugnahme auf die in letzter Zeit gegen den
Zürgermeister gerichteten Angriffe erklärt, daß er das volle
Verttauen der Versammlung desitze und wurde derselbe gebeten,
die Gemeinde nicht zu verlassen.
Die in letzter Zeit ebenfalls wiederholt angegriffenen Ge—
meindebeamten haben Strafantrag gegen die Beleidiger gestellt,
unmd beschloß die Vertretung, zunächst den Ausgang des Straf—
verfahrens abzuwarten.
Päüttlingen, den 27. August 1819.
Der Bürgermeister
Dr. Mattonoet.
9)
Gemeindeangelegenheiten von Sulzbach.
In der Gemeinderatssitzung vom 28. d. Mts. wurde be—
chlossen:
1. Kenntnis zu nehmen von den Verhandlungen über
Einrichtuns eines Mietseinigungsamtes für die Ge—
meinden Dudweiler, Sulzbach, Friedrichssthal und
Duierschied und das Einverständnis zu den getroifenen
Abmachungen zu geben.
Eine Kommission zur Besichtigung der, Wohnungen
zu wählen. bestehend aus den Herren Dörsam, Hch.
Zeitlser, Jäger, König, Louis Wilhelm, Adolf Anke,
zeitßz⸗Eberhardt und Frau Helene v. Vopelius jur.
An die Firma Winter 6000 Mk. zur Einrichtung von
Wohnungen zu zaählen, nach deren Fertigstellung. Ver—
sauft die Firma die Gebäude, so ist der Betrag zurück
zuzahlen.
das Haus Louis Vopeliusstraße ß für 50 Mtk. monat⸗
uüch zuů vermieten und die Angelegenheit an die Woh—
— zur endgültigen Regelung zu ver—
veisen.
Bezüglich der Grubenschäden am Sdlachthofgelände
ind am Gaswertgrundstück mit der Bergderwaltung
nach neuen Vorschlägen in Unterhandlung zu treten.
Keuntnis zu nehmen von dem Bericht des Schlacht—
hosdirektors betr. VBerkauf von swei abgemolkenen
Milchtühen. Künftig sollen abgängige Milchkühbe öffent—
lich meistbietend versteigert werden.
Finen Nachtrag zur Lustbarkeitssteuerordnung nach
Maßgabe des Kommissionsbeschlusses zu erlassen.
Tem Antrag des evgl. Kirchenchors auf Freistellung
don der Lustbarkeitsfteuer für ein Konzert am 31.
ds. Mts. stattzugeben.
Den Feldhütern für jeden Fall der Anseige, wel—
her zur Bestrafung der Täter führt, bis Mitte Oktoher
eine Prämie von 20 Mt. zu bewilligen und ferner die
Feldhüter nach Benehmen mit der franz. Berwaltung
mit Karabinern auszurüsten.
10. Mit Rücksicht darauf, daß Wwe. Blatter eptl. kün—
digt und kein geeignetes Gelände zu haben ist, anzu—
ordnen, daß das Tor zum Schuttabladeplatz bei Neu—
weiler nur Mittwochs und Samstags Nachmittass
offengehalten werden soll.
Sulzbach-Saar, den 29. August 1919.
Der Bürgermeister.
Saarbrücken, den 3. September 1919.
Der Landrat:
von Halfern.
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Volllinger Dunger⸗Gesellschaft u
gen ¶ß Gaarbrücken 3 Barchecstts
ltefern;
hoch higes Tomasmehl
und Erzengnisse des Kalisunditats
zin Syndikals⸗Preisen und Bedngungen.
— Saarbrücken l, Telephon 1003.
Cafe Englert Gute Küche .. ff. Bier
Straßenbahnhaltestelle. Saal für Vereine. Vereinslokal für
Turner, Krieger, Sänger, Eisenbahner ꝛc.
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